Special Projects Department

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Special Projects Department oder Special Vehicle Operations ist eine eigene Abteilung bei Land Rover, die sich ausschließlich mit Umbauten/Modifikationen, Neukonstruktionen und den Behördenbereich kümmert. Sie wurde Ende der 50er Jahre mit dem Auftrag gegründet, die Ideen und Umbauten von Drittherstellern abzusegnen, oder auch nicht. Bei Wohlbefinden blieb somit auch die Werksgarantie erhalten.

Mitte der 80er wurde die Abteilung in Special Vehicle Operations umbenannt. Aber nicht nur der Name änderte sich, Land Rover baute jetzt eigene Umbauten, um den zunehmenden Bedarf in diesem Marktsegment selber bedienen zu können. Hier entstand z.B. auch der 6x6 Land Rover.

1992 fand erneut eine Umbenennung in Special Vehicle um, welche sich dann auf Rettungsfahrzeuge und Nutzfahrzeuge konzentrierte.

Neben skurrilen Umbauten von Drittherstellern, wie ein Golfballtester oder Kreissägen, ging es im Wesentlichen um Feuerwehren, Ambulanzen, Werkstattwagen und militärische Fahrzeuge.

2014 wurde die Abteilung erneut umstrukturiert und auf 500 Mitarbeiter aufgestockt. Sie kümmert sich jetzt um vier Aufgabenbereiche: Spezialfahrzeuge, Individualisierungen, Restaurationen und Markenartikel/Merchandising. Als erstes stehen die drei Sondermodelle zum Defender-Abschied an, die konzeptionell irgendwo zwischen der Camel Trophy und der Paris-Dakar liegen sollen. Besnders erfreut dürfte man über den Bereich der Restauration alter und historischer Land Rover freuen. Dazu werden wenn nötig sogar Ersatzteile nachgebaut.

Literatur

  • Nick Dimbleby: Das grosse Land Rover Buch. Heel, Gut Pottscheid 2008, 978-3-89880-946-7.