Kugelgelenk vom Lenkstockhebel austauschen: Unterschied zwischen den Versionen
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Austausch, Reparatur vom Kugelkopf des Lenkstockhebels. Mit Hilfe des Tools (wie oben aufgeführt Teilenummer DA1125) kann der Teller des Kugelkopfes ausgepresst werden. Das | Austausch, Reparatur vom Kugelkopf des Lenkstockhebels. Mit Hilfe des Tools (wie oben aufgeführt Teilenummer DA1125) kann der Teller des Kugelkopfes ausgepresst werden. Das funktioniert im eingebautem Zustand und auch der Lenkstockhebel (Droparm) muss nicht vom Lenkgetriebe runter. | ||
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Die Lenkstange mit Lenkungsdämpfer am besten etwas zur Seite binden, so hat etwas mehr Platz. | Die Lenkstange mit Lenkungsdämpfer am besten etwas zur Seite binden, so hat etwas mehr Platz. | ||
Nun oben die Staubkappe abnehmen. Als nächstes wird der Sprengringen unten mit einer passenden Zange entfernt. Bei | Nun oben die Staubkappe abnehmen. Als nächstes wird der Sprengringen unten mit einer passenden Zange entfernt. Bei solchen Sprengringen immer etwas aufpassen, da diese gerne mal ins Auge fliegen wollen. | ||
Ist der Sprengring draußen, kommt einem je nach Zustand das Innenleben des Kopfes auch entgegen. Wenn alles etwas fester ist, dann mit einem Schraubendreher die Platte nach dem Sprengring lösen. Nun kann die Platte, die Feder und der unter Topf des Kugelgelenks raus genommen werden | Ist der Sprengring draußen, kommt einem je nach Zustand das Innenleben des Kopfes auch entgegen. Wenn alles etwas fester ist, dann mit einem Schraubendreher die Platte nach dem Sprengring lösen. Nun kann die Platte, die Feder und der unter Topf des Kugelgelenks raus genommen werden. | ||
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Nun gilt es noch den oberen Topf auszupressen. Dazu das Tool wie auf dem Bild zu erkennen anbringen und langsam anziehen.Man merkt wenn der Topf sich gelöst hat, dann kann man alles wieder abnehmen. Wichtig ist jetzt alles gut zu säubern, bevor die Neuen teile wieder rein kommen. | Nun gilt es noch den oberen Topf auszupressen. Dazu das Tool wie auf dem Bild zu erkennen anbringen und langsam anziehen. Man merkt wenn der Topf sich gelöst hat, dann kann man alles wieder abnehmen. Wichtig ist jetzt alles gut zu säubern, bevor die Neuen teile wieder rein kommen. | ||
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Wenn alles gesäubert ist, wird als nächstes der neue, obere Topf wieder eingepresst.Hier kann schon gut was an Fett dran, den Topf per Hand einsetzten und dabei auf den richtigen Sitz achten. Das Tool wird umgekehrt aufgesetzt und wieder langsam angezogen. Sobald man einen | Wenn alles gesäubert ist, wird als nächstes der neue, obere Topf wieder eingepresst.Hier kann schon gut was an Fett dran, den Topf per Hand einsetzten und dabei auf den richtigen Sitz achten. Das Tool wird umgekehrt aufgesetzt und wieder langsam angezogen. Sobald man einen Wiederstand spürt, sollte nicht weiter angezogen werden um den oberen Topf nicht zu beschädigen. | ||
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Jetzt kann der Kugelarm eingesetzt werden. Danach der untere Topf und die Feder. Als nächstes kommt der | Jetzt kann der Kugelarm eingesetzt werden. Danach der untere Topf und die Feder. Als nächstes kommt der Gummiring, diesen sauber einsetzten und auf korrekten Sitz achten, bevor als letztes der Deckel eingesetzt wird. Alle Teile wirklich gut fetten vor dem einsetzten. | ||
Da die Feder ziemlich stark ist, bekommt man den Sprengring nicht so eingesetzt. Hier | Da die Feder ziemlich stark ist, bekommt man den Sprengring nicht so eingesetzt. Hier empfiehlt sich ein weiterer Abzieher oder ggf. ein Stempelwagenheber um von unten druck auf die Platte auszuüben. Aber nur gerade soviel, dass die Nut des Sprengrings sichtbar wird. | ||
Nun den Sprengring einsetzten. | Nun den Sprengring einsetzten. | ||
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Nun den Kugelarm etwas hin und her bewegen und auch oben etwas fetten. Den kleinen Ring oben über die Staubkappe setzten, bevor man diese aufsetzt. Auch in die Kappe etwas fett. | Nun den Kugelarm etwas hin und her bewegen und auch oben etwas fetten. Den kleinen Ring oben über die Staubkappe setzten, bevor man diese aufsetzt. Auch in die Kappe etwas fett. | ||
Nun die Kappe aufsetzten, den unteren Ring von der Staubkappe aufsetzten und die Lenkstange wieder aufsetzten. Nun kann die Unterlegscheibe drauf und die Kronenmutter angezogen werden und mit neuem Splint gesichert werden | Nun die Kappe aufsetzten, den unteren Ring von der Staubkappe aufsetzten und die Lenkstange wieder aufsetzten. Nun kann die Unterlegscheibe drauf und die Kronenmutter angezogen werden und mit neuem Splint gesichert werden. | ||
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Aktuelle Version vom 26. Oktober 2016, 15:41 Uhr
Kurz & Knapp | |
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Fahrzeug | Defender |
Kategorie | Keine Angaben |
Zeitaufwand | ca. 20 Min. |
Werkzeug |
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Ersatzteile | Keine Angaben |
Beschreibung
Austausch, Reparatur vom Kugelkopf des Lenkstockhebels. Mit Hilfe des Tools (wie oben aufgeführt Teilenummer DA1125) kann der Teller des Kugelkopfes ausgepresst werden. Das funktioniert im eingebautem Zustand und auch der Lenkstockhebel (Droparm) muss nicht vom Lenkgetriebe runter.
Zweck / Vorteile
Der Kugelkopf ist ein Verschleißteil und ist irgendwann auch fällig. Die Spur und Lenkstangenköpfe sind etwas einfacher zu tauschen, da es einzelne Köpfe sind. Der Kopf des Lenkstockhebels ist mit diesem verpresst.
Arbeitsschritte
Haftungsauschluss
Die hier veröffentlichte Anleitung wurde vom Autor nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Dennoch kann sie sachlich fasch sein und Fehler sowohl in der Ausführung, als auch in der Wahl der Teile usw. beinhalten. Die Reparatur ist als private Arbeit zu betrachten, die keinen Werkstattstandards folgt oder durch ausgebildetes Werkstattpersonal durchgeführt wurde. Für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen am und um das Fahrzeug herum sowie das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung (Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Handschuhe, usw.) ist jeder selbst verantwortlich. Es kann durch den Nachbau, bzw. den Ein-, Um- oder Anbau zu eventuellen Schäden am Fahrzeug oder zu Personenschäden kommen. Die ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) kann erlöschen. Die Garantie eines Fahrzeugs kann erlöschen. Der Betreiber von Landypedia und der Autor des jeweiligen Beitrages übernehmen hierfür keinerlei Haftung. Der Nachbau, Ein-, Um- oder Anbau geschieht immer auf eigene Gefahr.