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	<title>Landypedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-01T01:56:49Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Schnelleinstieg&amp;diff=10000</id>
		<title>Hilfe:Schnelleinstieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Schnelleinstieg&amp;diff=10000"/>
		<updated>2012-04-05T16:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um den Einstieg in das Landypedia und die Wiki Syntax möglichst einfach zu gestalten, werden hier die ersten wenigen Schritte dazu beschrieben. Die einzige Vorraussetzung dazu ist, man muss sich bereits über die Anmeldung (rechts oben) registriert und angemeldet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestehenden Artikel ändern ==&lt;br /&gt;
Um einen bestehden Artikel zu ändern, klickt man einfach über dem Artikel (je nach verwendeter Wiki Oberfläche an unterschiedlicher Stelle) auf &#039;&#039;&#039;Bearbeiten&#039;&#039;&#039;. Schon wechselt man von der reinen Leseansicht in den Editiermodus. Nun kann der Text geändert werden. Möchte man, insbesondere bei längeren Artikeln, nicht direkt den ganzen langen Text im Editor haben, kann, sofern vorhanden, auch neben dem jeweiligen Abschnitt auf den Link &#039;&#039;&#039;Bearbeiten&#039;&#039;&#039; geklickt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die vorgenommenen Änderungen können dann mittels der &#039;&#039;&#039;Vorschau&#039;&#039;&#039;, die unter dem Editorfenster zu finden ist, angesehen und überprüft werden. Dazu unter dem Artikel auf &#039;&#039;&#039;Vorschau zeigen&#039;&#039;&#039; klicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist man zufrieden und fertig, die Änderungen speichern. Dazu neben der Vorschau auf &#039;&#039;&#039;Seite speichern&#039;&#039;&#039; klicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss auch keine Angst haben, dass man vielleicht einen Artikel &#039;&#039;kaputtschreibt&#039;&#039;. Alle Änderungen können selbst, bzw. von den Administratoren rückgängig gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einen neuen, eigenen Artikel erzeugen ==&lt;br /&gt;
=== Link erzeugen ===&lt;br /&gt;
Um einen neuen Artikel zu erzeugen, muss zuerst ein Link auf diesen in einem bestehenden Artikel angegelegt werden. Ein Wiki Link steht in eckigen Klammern: &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[ ]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Beispiel &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Camping]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; erzeugt einen neuen Artikel mit dem Namen &#039;&#039;Camping&#039;&#039;. Speichert man diese Änderung, erhält man einen roten Link (= kein Artikel). Durch anklicken des roten Links, öffnet sich automatisch die leere Artikelseite im Editermodus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solch ein neuer Artikel kann dann entweder eine Liste, ein Inhaltsmenü, zu weiteren Artikeln oder Listen beinhalten, oder eben den eigentlichen Artikel mit informativem Inhalt. Ein Beispiel für eine Liste, bzw. ein Inhaltsmenü, ist hier &amp;quot;[[Sonderfahrzeuge]]&amp;quot; zu sehen. Klickt man dort auf &amp;quot;[[Ambulanz]]&amp;quot; kommt man zu einem Artikel im eigentlichen Sinne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bearbeitet man einen bestehenden Artikel um einen Link auf den eigenen neuen einzufügen, ist ja meistens schon zu sehen, wie die anderen Links aufgebaut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt eingeben ===&lt;br /&gt;
Auf der leeren Seite kann nun der Text eigegeben werden. Zur Gliederung sind hier Überschriften hilfreich. Um eine Überschrift zu erhalten, ist diese zwischen Gleichheitszeichen (=) zu setzen. Die Anzahl bestimtt die Ordung der Überschrift:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Überschrift 1. Ordnung ==&lt;br /&gt;
=== Überschrift 2. Ordnung ===&lt;br /&gt;
==== Überschrift 3. Ordnung ===&lt;br /&gt;
usw.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenommenen Änderungen können dann mittels der &#039;&#039;&#039;Vorschau&#039;&#039;&#039;, die unter dem Editorfenster zu finden ist, angesehen und überprüft werden. Dazu unter dem Artikel auf &#039;&#039;&#039;Vorschau zeigen&#039;&#039;&#039; klicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist man zufrieden und fertig, die Änderungen speichern. Dazu neben der Vorschau auf &#039;&#039;&#039;Seite speichern&#039;&#039;&#039; klicken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Tabellen_mit_Excel_erstellen&amp;diff=7507</id>
		<title>Hilfe:Tabellen mit Excel erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Tabellen_mit_Excel_erstellen&amp;diff=7507"/>
		<updated>2012-01-22T12:22:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: Änderung 8102 von Borodin (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es besteht die Möglichkeit mit Microsoft Excel eine Tabelle zu erstellen und diese mittels eines VBA-Skripts in das Wiki Format zu konvertieren. Der resultierende Text kann dann einfach in den Wiki Artikel kopiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung und der Quellcode des Skripts finden sich [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Textverarbeitung/EXCEL-Tabellenumwandlung hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzanleitung ==&lt;br /&gt;
# Der Quellcode wird per &#039;&#039;Copy-andPaste&#039;&#039; in eine Textdatei kopiert und unter dem Namen &#039;&#039;Format_as_wikitable.bas&amp;quot; abgespeichert.&lt;br /&gt;
# Eine leere Excel Mappe öffnen und ggf. die zwei leeren Tabellen (2 und 3) löschen.&lt;br /&gt;
# Nun diese &#039;&#039;.bas&#039;&#039; Datei importieren: &lt;br /&gt;
#:&#039;&#039;Extras --&amp;gt; Makro --&amp;gt; Visual Basic-Editor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#:Links oben nur rechts auf &#039;&#039;VBA Project&#039;&#039; mit dem Namen der gerade geöffneten Mappe klicken (z.B. Mappe1) und &#039;&#039;Datei importieren&#039;&#039; wählen. Die &#039;&#039;.bas&#039;&#039; Datei auswählen. Den Visual Basic-Editor einfach schliessen.&lt;br /&gt;
# Diese Mappe nun als &#039;&#039;.xla&#039;&#039; Datei speichern:&lt;br /&gt;
#:&#039;&#039;Datei --&amp;gt; Speichern unter&#039;&#039;. In der unteren Liste nun nach ganz unten zum Dateityp &#039;&#039;.xla&#039;&#039; scrollen und diesen auswählen. Einen Dateinamen (Format_as_wikitable) eingeben und speichern. Diese Datei wird nun automatisch in dem Microsoft Office &#039;&#039;Add-In&#039;&#039; Ordner gespeichert und beim nächsten Start von Excel geladen.&lt;br /&gt;
# Excel wieder öffnen und unter &#039;&#039;Extras --&amp;gt; Add-Ins&#039;&#039; findet man nun den Namen der &#039;&#039;.xla&#039;&#039; Datei. Diesen mit einem Haken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun eine Tabelle in das Wiki-Format zu überführen, diese Excel Datei öffnen und dort eine Tabelle erstellen oder dort reinkopieren. Dann alle Zellen markieren, die in die Wiki-Tabelle sollen und auf &#039;&#039;Extras --&amp;gt; Makro --&amp;gt; Makros...&#039;&#039; klicken. Nun geht eine Liste von Makros auf. Unser Konvertierungsmakro ist nicht zu sehen und muss manuell eingetippt werden: &#039;&#039;Format_as_wikitable&amp;quot;. Danach findet man in der Zelle den Wiki-Code für die Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Excel Menüpunkt erstellen ==&lt;br /&gt;
Möchte man nicht immer das Makro per Hand angeben, kann ein Menüpunkt erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Ansicht --&amp;gt; Symbolleisten --&amp;gt; Anpassen&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
# Dort auf die Lasche &#039;&#039;Befehle&#039;&#039; gehen und links &#039;&#039;Makros&#039;&#039; auswählen.&lt;br /&gt;
# Auf der rechten Seite &#039;&#039;Benutzerdefiniertes Menüelement&#039;&#039; mit der Maus in das gewünschte Menü oben in der Leiste ziehen, z.B. unter &#039;&#039;Extras&#039;&#039;. Dort ablegen.&lt;br /&gt;
# Nun rechts auf dieses neue Element im Menü klicken und unter &#039;&#039;Name&#039;&#039; den Namen vergeben, der später im Menü erscheinen soll.&lt;br /&gt;
# Dann unten auf &#039;&#039;Makro zuweisen&#039;&#039; klicken und im folgenden Fenster den Makronamen &#039;&#039;Format_as_wikitable&#039;&#039; eingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man einfach die Zellen markieren, die in das Wiki-Tabellenformat überführt werden sollen und dann auf den selbst definierten Menüpunkt gehen und die Zellen konvertieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Tabellen_mit_Excel_erstellen&amp;diff=7506</id>
		<title>Hilfe:Tabellen mit Excel erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Tabellen_mit_Excel_erstellen&amp;diff=7506"/>
		<updated>2012-01-22T12:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es besteht die Möglichkeit mit Microsoft Excel eine Tabelle zu erstellen und diese mittels eines VBA-Skripts in das Wiki Format zu konvertieren. Der resultierende Text kann dann einfach in den Wiki Artikel kopiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die   Anleitung und der Quellcode des Skripts finden sich [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Textverarbeitung/EXCEL-Tabellenumwandlung hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzanleitung ==&lt;br /&gt;
# Der Quellcode wird per &#039;&#039;Copy-andPaste&#039;&#039; in eine Textdatei kopiert und unter dem Namen &#039;&#039;Format_as_wikitable.bas&amp;quot; abgespeichert.&lt;br /&gt;
# Eine leere Excel Mappe öffnen und ggf. die zwei leeren Tabellen (2 und 3) löschen.&lt;br /&gt;
# Nun diese &#039;&#039;.bas&#039;&#039; Datei importieren: &lt;br /&gt;
#:&#039;&#039;Extras --&amp;gt; Makro --&amp;gt; Visual Basic-Editor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#:Links oben nur rechts auf &#039;&#039;VBA Project&#039;&#039; mit dem Namen der gerade geöffneten Mappe klicken (z.B. Mappe1) und &#039;&#039;Datei importieren&#039;&#039; wählen. Die &#039;&#039;.bas&#039;&#039; Datei auswählen. Den Visual Basic-Editor einfach schliessen.&lt;br /&gt;
# Diese Mappe nun als &#039;&#039;.xla&#039;&#039; Datei speichern:&lt;br /&gt;
#:&#039;&#039;Datei --&amp;gt; Speichern unter&#039;&#039;. In der unteren Liste nun nach ganz unten zum Dateityp &#039;&#039;.xla&#039;&#039; scrollen und diesen auswählen. Einen Dateinamen (Format_as_wikitable) eingeben und speichern. Diese Datei wird nun automatisch in dem Microsoft Office &#039;&#039;Add-In&#039;&#039; Ordner gespeichert und beim nächsten Start von Excel geladen.&lt;br /&gt;
# Excel wieder öffnen und unter &#039;&#039;Extras --&amp;gt; Add-Ins&#039;&#039; findet man nun den Namen der &#039;&#039;.xla&#039;&#039; Datei. Diesen mit einem Haken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun eine Tabelle in das Wiki-Format zu überführen, diese Excel Datei öffnen und dort eine Tabelle erstellen oder dort reinkopieren. Dann alle Zellen markieren, die in die Wiki-Tabelle sollen und auf &#039;&#039;Extras --&amp;gt; Makro --&amp;gt; Makros...&#039;&#039; klicken. Nun geht eine Liste von Makros auf. Unser Konvertierungsmakro ist nicht zu sehen und muss manuell eingetippt werden: &#039;&#039;Format_as_wikitable&amp;quot;. Danach findet man in der Zelle den Wiki-Code für die Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Excel Menüpunkt erstellen ==&lt;br /&gt;
Möchte man nicht immer das Makro per Hand angeben, kann ein Menüpunkt erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Ansicht --&amp;gt; Symbolleisten --&amp;gt; Anpassen&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
# Dort auf die Lasche &#039;&#039;Befehle&#039;&#039; gehen und links &#039;&#039;Makros&#039;&#039; auswählen.&lt;br /&gt;
# Auf der rechten Seite &#039;&#039;Benutzerdefiniertes Menüelement&#039;&#039; mit der Maus in das gewünschte Menü oben in der Leiste ziehen, z.B. unter &#039;&#039;Extras&#039;&#039;. Dort ablegen.&lt;br /&gt;
# Nun rechts auf dieses neue Element im Menü klicken und unter &#039;&#039;Name&#039;&#039; den Namen vergeben, der später im Menü erscheinen soll.&lt;br /&gt;
# Dann unten auf &#039;&#039;Makro zuweisen&#039;&#039; klicken und im folgenden Fenster den Makronamen &#039;&#039;Format_as_wikitable&#039;&#039; eingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man einfach die Zellen markieren, die in das Wiki-Tabellenformat überführt werden sollen und dann auf den selbst definierten Menüpunkt gehen und die Zellen konvertieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Hilfe:Tabellen_mit_Excel_erstellen&amp;diff=7503</id>
		<title>Hilfe:Tabellen mit Excel erstellen</title>
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		<updated>2012-01-20T17:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: Änderung 8098 von Puwok2008Gb9TG (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es besteht die Möglichkeit mit Microsoft Excel eine Tabelle zu erstellen und diese mittels eines VBA-Skripts in das Wiki Format zu konvertieren. Der resultierende Text kann dann einfach in den Wiki Artikel kopiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitung und der Quellcode des Skripts finden sich [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Textverarbeitung/EXCEL-Tabellenumwandlung hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzanleitung ==&lt;br /&gt;
# Der Quellcode wird per &#039;&#039;Copy-andPaste&#039;&#039; in eine Textdatei kopiert und unter dem Namen &#039;&#039;Format_as_wikitable.bas&amp;quot; abgespeichert.&lt;br /&gt;
# Eine leere Excel Mappe öffnen und ggf. die zwei leeren Tabellen (2 und 3) löschen.&lt;br /&gt;
# Nun diese &#039;&#039;.bas&#039;&#039; Datei importieren: &lt;br /&gt;
#:&#039;&#039;Extras --&amp;gt; Makro --&amp;gt; Visual Basic-Editor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#:Links oben nur rechts auf &#039;&#039;VBA Project&#039;&#039; mit dem Namen der gerade geöffneten Mappe klicken (z.B. Mappe1) und &#039;&#039;Datei importieren&#039;&#039; wählen. Die &#039;&#039;.bas&#039;&#039; Datei auswählen. Den Visual Basic-Editor einfach schliessen.&lt;br /&gt;
# Diese Mappe nun als &#039;&#039;.xla&#039;&#039; Datei speichern:&lt;br /&gt;
#:&#039;&#039;Datei --&amp;gt; Speichern unter&#039;&#039;. In der unteren Liste nun nach ganz unten zum Dateityp &#039;&#039;.xla&#039;&#039; scrollen und diesen auswählen. Einen Dateinamen (Format_as_wikitable) eingeben und speichern. Diese Datei wird nun automatisch in dem Microsoft Office &#039;&#039;Add-In&#039;&#039; Ordner gespeichert und beim nächsten Start von Excel geladen.&lt;br /&gt;
# Excel wieder öffnen und unter &#039;&#039;Extras --&amp;gt; Add-Ins&#039;&#039; findet man nun den Namen der &#039;&#039;.xla&#039;&#039; Datei. Diesen mit einem Haken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun eine Tabelle in das Wiki-Format zu überführen, diese Excel Datei öffnen und dort eine Tabelle erstellen oder dort reinkopieren. Dann alle Zellen markieren, die in die Wiki-Tabelle sollen und auf &#039;&#039;Extras --&amp;gt; Makro --&amp;gt; Makros...&#039;&#039; klicken. Nun geht eine Liste von Makros auf. Unser Konvertierungsmakro ist nicht zu sehen und muss manuell eingetippt werden: &#039;&#039;Format_as_wikitable&amp;quot;. Danach findet man in der Zelle den Wiki-Code für die Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Excel Menüpunkt erstellen ==&lt;br /&gt;
Möchte man nicht immer das Makro per Hand angeben, kann ein Menüpunkt erstellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Ansicht --&amp;gt; Symbolleisten --&amp;gt; Anpassen&#039;&#039; wählen.&lt;br /&gt;
# Dort auf die Lasche &#039;&#039;Befehle&#039;&#039; gehen und links &#039;&#039;Makros&#039;&#039; auswählen.&lt;br /&gt;
# Auf der rechten Seite &#039;&#039;Benutzerdefiniertes Menüelement&#039;&#039; mit der Maus in das gewünschte Menü oben in der Leiste ziehen, z.B. unter &#039;&#039;Extras&#039;&#039;. Dort ablegen.&lt;br /&gt;
# Nun rechts auf dieses neue Element im Menü klicken und unter &#039;&#039;Name&#039;&#039; den Namen vergeben, der später im Menü erscheinen soll.&lt;br /&gt;
# Dann unten auf &#039;&#039;Makro zuweisen&#039;&#039; klicken und im folgenden Fenster den Makronamen &#039;&#039;Format_as_wikitable&#039;&#039; eingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man einfach die Zellen markieren, die in das Wiki-Tabellenformat überführt werden sollen und dann auf den selbst definierten Menüpunkt gehen und die Zellen konvertieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4361</id>
		<title>130</title>
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		<updated>2011-08-06T10:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
Das Modell mit der Bezeichnung &#039;&#039;130&#039;&#039;, welches aber einen tatsächlcihen Radstand von 127 inch hat, wurde die ersten Jahre aus [[110]]er Modellen bei [[Land Rover]] per Hand umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrzeug Detail&lt;br /&gt;
|Modell=Defender 130&lt;br /&gt;
|Radstand=3.225&lt;br /&gt;
|Türen=max. 4&lt;br /&gt;
|Modelljahre=&lt;br /&gt;
|Breite=1.790&lt;br /&gt;
|Länge=5.170 (5096 (DC))&lt;br /&gt;
|Höhe=2.080 (CC/DC)&lt;br /&gt;
|Spurweite-vorne=1.511&lt;br /&gt;
|Spurweite-hinten=1.511&lt;br /&gt;
|Wendekreis=7,54&lt;br /&gt;
|Wendekreis-Reifen=7.50R16&lt;br /&gt;
|Leergewicht=2.167 (CC)&lt;br /&gt;
|Vorderachsgewicht=1.580&lt;br /&gt;
|Hinterachsgewicht=2.200&lt;br /&gt;
|Dachlast=&lt;br /&gt;
|Gesamtgewicht=3.380 (3.500 DC HCPU)&lt;br /&gt;
|AHL-Ungebremst=750&lt;br /&gt;
|AHL-Auflauf=3.500&lt;br /&gt;
|AHL-Geko=&lt;br /&gt;
|Steigfähigkeit=45&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel vorne=49&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel hinten=35&lt;br /&gt;
|Rampenwinkel=153&lt;br /&gt;
|Seitenneigung=35&lt;br /&gt;
|Wattiefe=500&lt;br /&gt;
|Verschränkung=&lt;br /&gt;
|Verschränkunsindex=&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit=250&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserievarianten ==&lt;br /&gt;
Die Art des Aufbaus hat nichts mit der Bezeichnung zu tun. Folgende Karosserievarianten sind (waren) für den 130er verfügbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Single Cab Chassis (SC) ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; Modell besteht aus einem Fahrgestell (Leiterrahmen) mit 2-türiger Fahrerkabine und 2 Sitzen, mit Eintragung ist auch ein dritter Sitz vorn möglich. Es dient als die Basis für diverse Aufbauten, die z.B. von Drittanbietern vorgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Double Cab Chassis (DC) ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Double Cab Chassis&#039;&#039; Modell entspricht dem &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; mit dem Unterschied, dass es 4 Türen und eine Rückbank, daher 5 (6, s.o.) Sitze, besitzt.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
=== 130 Crew Cab (CC) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LP 130 CC 2.jpg|miniatur|130 Crew Cab]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Modell ist die Pick Up Variante. Als &amp;quot;Double Cab High Capacity Pickup&amp;quot; DCHCPU werden zusätzliche Federn in die vorhandenen, hinteren Federn eingebaut und so ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.500 kg erreicht.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Offizielle Land Rover [http://www.landrover.com/content/de-germany/pdfs/11-my-ebrochures/defender-11my-ebrochure Broschüre]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4360</id>
		<title>130</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4360"/>
		<updated>2011-08-06T10:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
Das Modell mit der Bezeichnung &#039;&#039;130&#039;&#039;, welches aber einen tatsächlcihen Radstand von 127 inch hat, wurde die ersten Jahre aus [[110]]er Modellen bei [[Land Rover]] per Hand umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrzeug Detail&lt;br /&gt;
|Modell=Defender 130&lt;br /&gt;
|Radstand=3.225&lt;br /&gt;
|Türen=max. 4&lt;br /&gt;
|Modelljahre=&lt;br /&gt;
|Breite=1.790&lt;br /&gt;
|Länge=5.170 (5096 (CC))&lt;br /&gt;
|Höhe=2.080 (CC/DC)&lt;br /&gt;
|Spurweite-vorne=1.511&lt;br /&gt;
|Spurweite-hinten=1.511&lt;br /&gt;
|Wendekreis=7,54&lt;br /&gt;
|Wendekreis-Reifen=7.50R16&lt;br /&gt;
|Leergewicht=2.167 (CC)&lt;br /&gt;
|Vorderachsgewicht=1.580&lt;br /&gt;
|Hinterachsgewicht=2.200&lt;br /&gt;
|Dachlast=&lt;br /&gt;
|Gesamtgewicht=3.380 (3.500 DC HCPU)&lt;br /&gt;
|AHL-Ungebremst=750&lt;br /&gt;
|AHL-Auflauf=3.500&lt;br /&gt;
|AHL-Geko=&lt;br /&gt;
|Steigfähigkeit=45&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel vorne=49&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel hinten=35&lt;br /&gt;
|Rampenwinkel=153&lt;br /&gt;
|Seitenneigung=35&lt;br /&gt;
|Wattiefe=500&lt;br /&gt;
|Verschränkung=&lt;br /&gt;
|Verschränkunsindex=&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit=250&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserievarianten ==&lt;br /&gt;
Die Art des Aufbaus hat nichts mit der Bezeichnung zu tun. Folgende Karosserievarianten sind (waren) für den 130er verfügbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Single Cab Chassis (SC) ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; Modell besteht aus einem Fahrgestell (Leiterrahmen) mit 2-türiger Fahrerkabine und 2 Sitzen, mit Eintragung ist auch ein dritter Sitz vorn möglich. Es dient als die Basis für diverse Aufbauten, die z.B. von Drittanbietern vorgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Double Cab Chassis (DC) ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Double Cab Chassis&#039;&#039; Modell entspricht dem &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; mit dem Unterschied, dass es 4 Türen und eine Rückbank, daher 5 (6, s.o.) Sitze, besitzt.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
=== 130 Crew Cab (CC) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LP 130 CC 2.jpg|miniatur|130 Crew Cab]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Modell ist die Pick Up Variante. Als &amp;quot;Double Cab High Capacity Pickup&amp;quot; DCHCPU werden zusätzliche Federn in die vorhandenen, hinteren Federn eingebaut und so ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.500 kg erreicht.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Offizielle Land Rover [http://www.landrover.com/content/de-germany/pdfs/11-my-ebrochures/defender-11my-ebrochure Broschüre]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4359</id>
		<title>130</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4359"/>
		<updated>2011-08-06T10:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
Das Modell mit der Bezeichnung &#039;&#039;130&#039;&#039;, welches aber einen tatsächlcihen Radstand von 127 inch hat, wurde die ersten Jahre aus [[110]]er Modellen bei [[Land Rover]] per Hand umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrzeug Detail&lt;br /&gt;
|Modell=Defender 130&lt;br /&gt;
|Radstand=3.225&lt;br /&gt;
|Türen=max. 4&lt;br /&gt;
|Modelljahre=&lt;br /&gt;
|Breite=1.790&lt;br /&gt;
|Länge=5.170 (5096 (DC))&lt;br /&gt;
|Höhe=2.080 (CC/DC)&lt;br /&gt;
|Spurweite-vorne=1.511&lt;br /&gt;
|Spurweite-hinten=1.511&lt;br /&gt;
|Wendekreis=7,54&lt;br /&gt;
|Wendekreis-Reifen=7.50R16&lt;br /&gt;
|Leergewicht=2.167 (CC)&lt;br /&gt;
|Vorderachsgewicht=1.580&lt;br /&gt;
|Hinterachsgewicht=2.200&lt;br /&gt;
|Dachlast=&lt;br /&gt;
|Gesamtgewicht=3.380&lt;br /&gt;
|AHL-Ungebremst=750&lt;br /&gt;
|AHL-Auflauf=3.500&lt;br /&gt;
|AHL-Geko=&lt;br /&gt;
|Steigfähigkeit=45&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel vorne=49&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel hinten=35&lt;br /&gt;
|Rampenwinkel=153&lt;br /&gt;
|Seitenneigung=35&lt;br /&gt;
|Wattiefe=500&lt;br /&gt;
|Verschränkung=&lt;br /&gt;
|Verschränkunsindex=&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit=250&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserievarianten ==&lt;br /&gt;
Die Art des Aufbaus hat nichts mit der Bezeichnung zu tun. Folgende Karosserievarianten sind (waren) für den 130er verfügbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Single Cab Chassis (SC) ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; Modell besteht aus einem Fahrgestell (Leiterrahmen) mit 2-türiger Fahrerkabine und 2 Sitzen, mit Eintragung ist auch ein dritter Sitz vorn möglich. Es dient als die Basis für diverse Aufbauten, die z.B. von Drittanbietern vorgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Double Cab Chassis ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Double Cab Chassis&#039;&#039; Modell entspricht dem &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; mit dem Unterschied, dass es 4 Türen und eine Rückbank, daher 5 (6, s.o.) Sitze, besitzt.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
=== 130 Crew Cab ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LP 130 CC 2.jpg|miniatur|130 Crew Cab]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Modell ist die Pick Up Variante.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Offizielle Land Rover [http://www.landrover.com/content/de-germany/pdfs/11-my-ebrochures/defender-11my-ebrochure Broschüre]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4358</id>
		<title>130</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=130&amp;diff=4358"/>
		<updated>2011-08-06T10:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
Das Modell mit der Bezeichnung &#039;&#039;130&#039;&#039;, welches aber einen tatsächlcihen Radstand von 127 inch hat, wurde die ersten Jahre aus [[110]]er Modellen bei [[Land Rover]] per Hand umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrzeug Detail&lt;br /&gt;
|Modell=Defender 130&lt;br /&gt;
|Radstand=3.225&lt;br /&gt;
|Türen=max. 4&lt;br /&gt;
|Modelljahre=&lt;br /&gt;
|Breite=1.790&lt;br /&gt;
|Länge=5.170&lt;br /&gt;
|Höhe=2.080 (CC)&lt;br /&gt;
|Spurweite-vorne=1.511&lt;br /&gt;
|Spurweite-hinten=1.511&lt;br /&gt;
|Wendekreis=7,54&lt;br /&gt;
|Wendekreis-Reifen=7.50R16&lt;br /&gt;
|Leergewicht=2.167 (CC)&lt;br /&gt;
|Vorderachsgewicht=1.580&lt;br /&gt;
|Hinterachsgewicht=2.200&lt;br /&gt;
|Dachlast=&lt;br /&gt;
|Gesamtgewicht=3.380&lt;br /&gt;
|AHL-Ungebremst=750&lt;br /&gt;
|AHL-Auflauf=3.500&lt;br /&gt;
|AHL-Geko=&lt;br /&gt;
|Steigfähigkeit=45&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel vorne=49&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel hinten=35&lt;br /&gt;
|Rampenwinkel=153&lt;br /&gt;
|Seitenneigung=35&lt;br /&gt;
|Wattiefe=500&lt;br /&gt;
|Verschränkung=&lt;br /&gt;
|Verschränkunsindex=&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit=250&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserievarianten ==&lt;br /&gt;
Die Art des Aufbaus hat nichts mit der Bezeichnung zu tun. Folgende Karosserievarianten sind (waren) für den 130er verfügbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Single Cab Chassis (SC) ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; Modell besteht aus einem Fahrgestell (Leiterrahmen) mit 2-türiger Fahrerkabine und 2 Sitzen, mit Eintragung ist auch ein dritter Sitz vorn möglich. Es dient als die Basis für diverse Aufbauten, die z.B. von Drittanbietern vorgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 130 Double Cab Chassis ===&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Double Cab Chassis&#039;&#039; Modell entspricht dem &#039;&#039;Single Cab Chassis&#039;&#039; mit dem Unterschied, dass es 4 Türen und eine Rückbank, daher 5 (6, s.o.) Sitze, besitzt.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
=== 130 Crew Cab ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LP 130 CC 2.jpg|miniatur|130 Crew Cab]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Modell ist die Pick Up Variante.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Offizielle Land Rover [http://www.landrover.com/content/de-germany/pdfs/11-my-ebrochures/defender-11my-ebrochure Broschüre]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Gel%C3%A4ndewagen_Touren_-_Italiens_Ostalpen&amp;diff=7723</id>
		<title>Geländewagen Touren - Italiens Ostalpen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Gel%C3%A4ndewagen_Touren_-_Italiens_Ostalpen&amp;diff=7723"/>
		<updated>2011-06-23T14:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Zeitschriften / Magazine / Bücher]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Buch&lt;br /&gt;
|Buch=Geländewagen Touren, Italiens Ostalpen&lt;br /&gt;
|Band=1&lt;br /&gt;
|Auflage=2&lt;br /&gt;
|Jahr=2002&lt;br /&gt;
|Autor=Theo Gerstl&lt;br /&gt;
|Verlag=Eigenverlag Theo Gerstl&lt;br /&gt;
|ISBN=3-00-009306-0&lt;br /&gt;
|Thema=Offroad Touren zwischen slowenischer Grenze und Gardasee inkl. [[GPS]] Angaben.&lt;br /&gt;
8 dokumentierte Touren, Roadbooks, etwas über Land und Leute&lt;br /&gt;
|Preis=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch beschreibt 8 Touren durch die italienischen Ostalpen, die mit dem Geländewagen gefahren werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Wasserspiele am Tagliamento&lt;br /&gt;
#:Eine bis zu 25 jm lange Wasserfahrt durch den [http://de.wikipedia.org/wiki/Tagliamento Tagliamento] ist hier das Highlight. Die Tour beginnt in Pinzano und die Wasserfahrt kann an vielen Stellen, je nach Belieben oder Wasserstand, für Abstecher verlassen oder beendet werden. Ihr Ende ist bei der Brücke zwischen Udine und Pordenone erreicht.&lt;br /&gt;
#Enzianwiesen am Mte Crostis&lt;br /&gt;
#:Bis auf 1.900 Meter führt diese Tour über Teer- und Schotterpisten zu Almen zu herrlcihen Aussichten über die italienischen Alpen.&lt;br /&gt;
#Meduna - die Trockene&lt;br /&gt;
#:Hier ist das fast ganzjährig ausgetrocknete, staubige Flussbett der [http://de.wikipedia.org/wiki/Meduna_%28Fluss%29 Meduna] der Weg.&lt;br /&gt;
#Natur pur am Lago di Ca&#039; Selva&lt;br /&gt;
#:Diese Tour führt über die Staumauer dieses Sees und um ihn herum, an Ruinen alter Bergbauernhöfe vorbei und durch Bergwälder hindurch.&lt;br /&gt;
#Sette Comuni: Alm-Idylle am Ort der großen Schlachten&lt;br /&gt;
#:&lt;br /&gt;
#Piave - die tückische Seite&lt;br /&gt;
#Der Friedensweg&lt;br /&gt;
#Serpentinen ohne Ende am Passo di Brocon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jeder Tour gibt es ein [[Glossar:Roadbook|Roadbook]] mit GPS Angaben sowie eine ausführliche Beschreibung dessen, was einen erwartet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=FL1_Bremsbel%C3%A4ge&amp;diff=2587</id>
		<title>FL1 Bremsbeläge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=FL1_Bremsbel%C3%A4ge&amp;diff=2587"/>
		<updated>2011-06-20T13:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Die Bremsbeläge wechseln beim [[Freelander]] 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremsscheibe massiv oder innenbelüftet Scheibendurchmesser 262 mm Scheibendicke Verschleißgrenze massiv 14,0 mm 11,0 mm belüftet 20,8 bis 21,0 mm 18,0 mm Bremsbeläge dürfen nicht unter 3 mm abgefahren werden Bremsbeläge wechseln Niemals die Bremsbeläge nur auf einer Seite wechseln Bremsen niemals ausblasen, da der Bremsstaub asbesthaltig sein kann. Es wird empfohlen eine Atemschutzmaske zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arbeitsschritte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Handbremse anziehen, Radmuttern lösen (Schlüsselweite 22), Wagen aufbocken, Rad abnehmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Unteren Führungsbolzen (SW 12) der Bremszange (auf der Rückseite) lockern und entfernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bremszange um den oberen Führungsbolzen drehen (muss dazu nicht gelöst werden) und am Federbein anbinden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Inneren Bremsbelag entfernen (so ablegen, dass er als innerer Belag erkannt wird (schräge Bruchkante) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Äußeren Bremsbelag entfernen (so ablegen, dass er als äußerer Belag erkannt wird (gerade Bruchkante) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die Ausgleichsbleche sichern; sie werden wieder verwendet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Bremszange und Bremsscheibe mit Aerosol Bremsenreiniger säubern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Dicke der neuen Bremsbeläge überprüfen; sie sollten gleich dick sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Ausgleichsbleche wieder einsetzen (erst unten, dann oben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Gummimanschetten auf Löcher usw. kontrollieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. die Bremskolben zurück drücken (Spezialwerkzeug oder Schraubzwinge in G-Form, ich habe einen alten Belag verwendet, um möglichst gleichmäßig auf den Kolben zu drücken) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Inneren Bremsbelag einsetzen, die abgeflachte Seite der Bremsbeläge sollte nach oben zeigen, damit die Beläge nicht so leicht verkanten (meine Bremsbeläge aus dem Zubehörhandel sehen alle gleich aus), äußeren Bremsbelag einsetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Kontrollieren, dass die Beläge gleichmäßig an der Bremsscheibe anliegen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Bremszange wieder herunter drehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Unteren Führungsbolzen wieder befestigen (27 Nm) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Bremspedal mehrmals betätigen, bis die Bremsbeläge fest an die Scheibe drücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Das Gleiche muss für das andere Vorderrad gemacht werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Räder montieren, Auto abbocken und Räder mit ca. 120 Nm anziehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Bremsflüssigkeitsstand überprüfen Radmuttern nach ca. 50 km nachziehen. Die ersten 100 km entfalten die Bremsbeläge nicht ihre volle Bremsleistung. Vorsichtig fahren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reparaturanleitungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Vorlage:Wartungstabelle/Dokumentation&amp;diff=6293</id>
		<title>Vorlage:Wartungstabelle/Dokumentation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Vorlage:Wartungstabelle/Dokumentation&amp;diff=6293"/>
		<updated>2011-06-20T13:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zweck ==&lt;br /&gt;
Diese Vorlage dient dazu, eine Grundstruktur (Tabelle) für einen Wartungsplan bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Vorlage beinhaltet bereits zwei Tabellen. In die erste Tabelle werden die Intervalle, z.B. &#039;&#039;A&#039;&#039; und &#039;&#039;B&#039;&#039; sowie die Intervallzeitpunkte in Monaten und/oder KM eingetragen, z.B. 12 / 60.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Tabelle sind dann die einzelnen Tätigkeiten aufgeführt und wenn diese zu einem bestimmten Intervallpunkt ausgeführt werden sollen, kommt dort ein &#039;&#039;x&#039;&#039; rein, ansonsten bleibt die Tabellenzeile leer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gibt es eine Wartungsarbeit, die nicht vom Intervall erfasst wird, kann in die Zelle auch der Intervall geschrieben werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wartungsplan_Defender_Td5_ab_MJ_2002|Hier]] ist dies gut zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle kann bei Bedarf durch kopieren der einzelnen Zeilen erweiter werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{subst:Wartungstabelle}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Wartungsintervalle, A und B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot; width=&amp;quot;200px&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Wartungsintervall &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Monate / KM &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Monate / KM &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Monate / KM &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Monate / KM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | A &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 12 / 20.000 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 36 / 60.000 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 60 / 100.000 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 84 / 140.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | B &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 24 / 40.000 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 48 / 80.000 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 72 / 140.000 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 96 / 160.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum  ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:75px;&amp;quot; | A &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:75px;&amp;quot; | B &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:750px;&amp;quot; | Tätigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
| Zustand und Sicherheit der Sitze und Gurte prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
| Zustand und Funktion aller Lampen,der Hupe und Warnleuchten prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
| Zustand und Funktion der vorderen und hinteren Wischerblätter sowie der Waschanlage prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
| Funktion der Handbremse prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
| Batteriezustand prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | x &lt;br /&gt;
| Batteriewechsel Schlüssel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Vorlage:Infobox_Fahrgel%C3%A4nde/Dokumentation&amp;diff=2764</id>
		<title>Vorlage:Infobox Fahrgelände/Dokumentation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Vorlage:Infobox_Fahrgel%C3%A4nde/Dokumentation&amp;diff=2764"/>
		<updated>2011-06-20T13:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: /* Parameter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Funktion ==&lt;br /&gt;
Diese Vorlage dient dazu, die Basisdaten von Offroad Fahrgeländen übersichtlich in einer Tabelle auf der rechten Seite anzuzeigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kopiervorlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrgelände&lt;br /&gt;
|Name=&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|Ort=&lt;br /&gt;
|Land=&lt;br /&gt;
|Homepage=&lt;br /&gt;
|EMail=&lt;br /&gt;
|Telefon=&lt;br /&gt;
|Größe=&lt;br /&gt;
|Offen für=&lt;br /&gt;
|Übernachtung=&lt;br /&gt;
|Waschanlage=&lt;br /&gt;
|Öffnungszeiten=&lt;br /&gt;
|Fahrzeugpark=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parameter ==&lt;br /&gt;
;Name: Der Name des Offorad Parks.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Straße: Straßenname der postalischen Adresse.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Hausnummer: Hausnummer.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;PLZ: Postleitzahl der postalischen Adresse.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Ort: Ortsname der postalischen Adresse.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Land: Land in dem sich der Park befindet.&amp;lt;br&amp;gt;Land und Ort müssen angegeben werden, um automatisch die GPS Daten zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Homepage: Die Homepage des parks.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;EMail: EMail Adresse für eine Kontaktaufnahme.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Telefon: Telefonnummer für eine Kontaktaufnahme.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Größe: Größe des Fahrgeländes in ha (Hektar).&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Offen für: Welche Fahrzeuge dürfen dort fahren.&amp;lt;br&amp;gt;Gültige Werte: 4x4 | Quad | Enduro ggf. mit Gewichtsangabe&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Übernachtung: Welche Möglichkeiten bietet &#039;&#039;&#039;der Park&#039;&#039;&#039;. Z.B. Hotel, Campingplatz.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Waschanlage: Gibt es eine Waschanlage.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Öffnungszeiten: Wann darf gefahren werden.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;br /&gt;
;Fahrzeugpark: Welche eigenen Fahrzeuge bietet der Park an.&amp;lt;br&amp;gt;Standardwert: Keine Angabe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Schnorchel_(Mantec_Classic)_abdichten,_Defender_Td4_(Umbauten)&amp;diff=7188</id>
		<title>Schnorchel (Mantec Classic) abdichten, Defender Td4 (Umbauten)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Schnorchel_(Mantec_Classic)_abdichten,_Defender_Td4_(Umbauten)&amp;diff=7188"/>
		<updated>2011-06-19T20:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Umbauten]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Umbauanleitung&lt;br /&gt;
|Tabellenbreite=350px&lt;br /&gt;
|Fahrzeug=Defender&lt;br /&gt;
|Kategorie=B&lt;br /&gt;
|Zeitaufwand=&lt;br /&gt;
|Werkzeug=&lt;br /&gt;
|Teile=&lt;br /&gt;
* 1 x Unterdruck &amp;amp; hitzebeständiger Spiralschlauch, ca. 1m, 100 mm Durchmesser&lt;br /&gt;
* 2 x Schlauchschellen für Spiralschlauch&lt;br /&gt;
* 1 x Adapterstück Schnorchel-Schlauch (Eigenbau von &#039;&#039;Sternschaden&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* 1 x Polyurethan Dichtstoff (z.B. [http://www.maxdicht.de/shop/page/1?shop_param= Sikaflex])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Ein Schnorchel, der die Luftansaugung höher legt, ist nur die halbe Miete bei dem Abdichten der gesamten Luftansaugung. In der Regel wird der Schnorchel mit den im Motorraum liegenden, werkseitig verbauten Teilen verbunden. Gerade aber die Verbindung zwischen dem Luftfilterkasten und dem Lufteinlass, bzw. Schnorchel ist hier nicht besonders vertrauenserweckend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Anleitung beschreibt, wie die Luftansaugung vom Schnorchel bis zum Luftfilterkasten für den &#039;&#039;Mantec Classic&#039;&#039; Schnorchel wasserdicht gemacht werden kann.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LP Defender Schnorchel abd 00.jpg|miniatur|rechts|Anschlussstutzen]]&lt;br /&gt;
Hier wird ein selbstgebauter Adapter (Danke @&#039;&#039;Sternschaden&#039;&#039;) verwendet:&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteil ===&lt;br /&gt;
Es werden sicherer und tiefere Wasserdurchfahrten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehensweise ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Demontieren des unteren Stückes des Schnorchels. Das Teil welches den Anschluss/ Übergang zum Kotflügel bildet. Dieses hat um den Ansaugkanal herum eine ca. 1cm hohen Plastikrand. Diesen Plastikrand herunterschleiffen, bis das Ende des Schnorchels einen ebenen Abschluss bildet.&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;Bild einfügen&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jetzt kann der selbstgebaute Adapter auf das Anschlussstück des Schnorchels mit der Dichtmasse aufgeklebt werden.&lt;br /&gt;
|| [[Datei:LP Defender Schnorchel abd 01.jpg|miniatur|rechts|Anschlussstutzen mit Sikaflexabdichtung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nun den Spiralschlauch auf den Eingangsstutzen des Luftfilterkastens schieben und mit der einer der beiden Schellen sichern.&lt;br /&gt;
|| [[Datei:LP Defender Schnorchel abd 08.jpg|miniatur|rechts|Spiralschlauch auf den Luftfilterkasten aufgesteckt.]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Den Spiralschlauch zum Lufteinlass führen. Dabei versuchen den Schlauch möglichst weit entfernt von Teilen zu führen, die im Betrieb heiss werden. &amp;lt;Bilder verschiedener Motortypen&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| [[Datei:LP Defender Schnorchel abd 07.jpg|miniatur|rechts|Schlauchführung beim Tdi Motor]][[Datei:LP Defender Schnorchel abd 04.jpg|miniatur|rechts|Spiralschlauch aus dem Lufteinlass herausgeführt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Den Schlauch auf den Stutzen schieben, mit Schelle sichern und den Schnorchel wieder an dem Kotflügel befestigen.&lt;br /&gt;
|| [[Datei:LP Defender Schnorchel abd 06.jpg|miniatur|rechts|Anschlussstutzen mit Sikaflexabdichtung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haftungsauschluss ===&lt;br /&gt;
Die hier veröffentlichte Anleitung wurde vom Autor nach Bestem Wissen und Gewissen erstellt. Dennoch kann es durch&lt;br /&gt;
den Nachbau, bzw. den Ein-, Um- oder Anbau zu eventuellen Schäden am Fahrzeug kommen und die ABE (Allgemeine&lt;br /&gt;
Betriebserlaubnis) kann erlöschen. Ebenso können einige Umbauten ausschließlich dem Zweck eines&lt;br /&gt;
Wettbewerbseinsatzes dienen und sind eventuell im Bereich der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) bzw.&lt;br /&gt;
der StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) nicht zulässig. Das Forum und der Autor des jeweiligen Beitrages übernehmen&lt;br /&gt;
hierfür keinerlei Haftung. Der Nachbau, Ein-, Um- oder Anbau geschieht immer auf eigene Gefahr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Benutzer:Borodin&amp;diff=3057</id>
		<title>Benutzer:Borodin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Benutzer:Borodin&amp;diff=3057"/>
		<updated>2011-06-18T09:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrzeug&lt;br /&gt;
|Marke=&lt;br /&gt;
|Modell=Defender&lt;br /&gt;
|Radstand=130&lt;br /&gt;
|Türen=4&lt;br /&gt;
|Modelljahr=1996&lt;br /&gt;
|Farbe=grün/weiss&lt;br /&gt;
|Bild Vorne=915.jpg&lt;br /&gt;
|Bild Vorne zeigt=&lt;br /&gt;
|Bild Seite=&lt;br /&gt;
|Bild Seite zeigt=&lt;br /&gt;
|Bild Hinten=&lt;br /&gt;
|Bild Hinten zeigt=&lt;br /&gt;
|Motor=300Tdi&lt;br /&gt;
|Motortyp=Diesel&lt;br /&gt;
|Turbo=Ja&lt;br /&gt;
|Zylinder=4&lt;br /&gt;
|Hubraum=2,5&lt;br /&gt;
|KW (PS)=83&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Fahrzeug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrzeuggeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anbauten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Riffelbleche auf den Kotflügeln und der Motorhaube&lt;br /&gt;
* Reserverad auf der Haube&lt;br /&gt;
* Schnorchel&lt;br /&gt;
* Arbeitslicht vorn auf dem Bügel, hinten am Spriegel&lt;br /&gt;
* Nebelleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbauten ===&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
==== Offroad ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wann immer es meine Zeit zulässt&lt;br /&gt;
==== Reisen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gewerblich ====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=%C3%96l_im_Kabelbaum/Steuerger%C3%A4t&amp;diff=7531</id>
		<title>Öl im Kabelbaum/Steuergerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=%C3%96l_im_Kabelbaum/Steuerger%C3%A4t&amp;diff=7531"/>
		<updated>2011-06-17T16:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Reparaturanleitungen]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Reparaturanleitung&lt;br /&gt;
|Fahrzeug=Defender Td5&lt;br /&gt;
|Kategorie=&lt;br /&gt;
|Zeitaufwand=&lt;br /&gt;
|Werkzeug=&lt;br /&gt;
|Ersatzteile=&lt;br /&gt;
Kabelbaum Einspritzdüsen AMR6103&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Bei den [[110 / 90 / Defender|Defender]] Fahrzeugen mit [[Td5]] Motor ist es eine Zeit lang zu einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t Kapillareffekt] im Kabelbaum gekommen. Dabei wird Motoröl über den Kabelbaum der Einspritzdüsen bis zum [[Td5 ECU|Steuergerät]] gezogen. Gemäß [[Land Rover]] ist dieses Problem behoben worden, jedoch ist es ratsam, sein Fahrzeug auf diesen Effekt hin zu kontrollieren. Öl an sich würde nicht schaden, da es nicht leitfähig ist. Im Öl befinden sich jedoch Metallspäne, die zu Kurzschlüssen führen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der gesamte Kabelstrang besteht aus zwei Teilen. Der teurere Teil ist der Motorkabelbaum. Es reicht jedoch, den weitaus günstigeren Kabelbaum für die Einspritzdüsen zu tauschen. Dieser steht im Kontakt mit dem Öl und von dort bahnt es sich seinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fehlersymptome ====&lt;br /&gt;
Öl im Kabelbaum, welches bis zum Steuergerät vordringt, kann zu einigen Effekten (wie z.B. plötzlicher Ausschlag von Instrumenten oder Leistungsverlust) bis hin zur Zerstörung des Steuergerätes führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kontrolle ====&lt;br /&gt;
Den Beifahrersitz entfernen und die Abdeckplatte darunter öffnen. Man sieht auf das Steuergerät (rechts). Den orange/roten Stecker ziehen und nachsehen, ob dieser oder die Buchse ölig ist (siehe Bilder).&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180px&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:LP Td5 Kabeloel 01.jpg|Verölter Stecker zum Steuergerät&lt;br /&gt;
Image:LP Td5 Kabeloel 02.jpg|Verölte Buchse am Steuergerät&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Arbeitsschritte !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Massekabel der Batterie entfernen. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Schallschutz des Td5 Motors abnehmen. || [[Datei:&amp;lt;Dateiname Bild 1&amp;gt;|miniatur|&amp;lt;Beschreibung&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haftungsauschluss ===&lt;br /&gt;
Die hier veröffentlichte Anleitung wurde vom Autor nach Bestem Wissen und Gewissen erstellt. Dennoch kann es durch&lt;br /&gt;
den Nachbau, bzw. den Ein-, Um- oder Anbau zu eventuellen Schäden am Fahrzeug kommen und die ABE (Allgemeine&lt;br /&gt;
Betriebserlaubnis) kann erlöschen. Ebenso können einige Umbauten ausschließlich dem Zweck eines&lt;br /&gt;
Wettbewerbseinsatzes dienen und sind eventuell im Bereich der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) bzw.&lt;br /&gt;
der StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) nicht zulässig. Das Forum und der Autor des jeweiligen Beitrages übernehmen&lt;br /&gt;
hierfür keinerlei Haftung. Der Nachbau, Ein-, Um- oder Anbau geschieht immer auf eigene Gefahr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Td5&amp;diff=4261</id>
		<title>Td5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Td5&amp;diff=4261"/>
		<updated>2011-05-30T11:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Motor]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Td5 kommt aus dem Hause [[Land Rover]] und bezeichnet einen von LR entwickelt Diesel-Motor mit 5 Zylindern und 2495 cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Hubraum. Es ist der erste Motor im Hause, der über eine Steuerungselektronik, die [[ECU]], verfügt, was anfangs und z.T. heute noch von einigen Besitzern/Fahrern skeptisch beurteilt wird, gilt Elektronik doch als anfällig und vor allen Dingen als &#039;&#039;wasserscheu&#039;&#039;. Die ECU des Motors 10P war jedoch noch nicht programmierbar. Bei 91 kW (122 PS) bringt er ein Drehmoment von 264 Nm bei 1.950 Umdrehungen/Min.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Motor wurde von 1999 bis 2006 in mehreren Modellen eingesetzt. Zwei Motorcodes dienen hier zu Unterscheidung:&lt;br /&gt;
* &#039;99 bis &#039;02 war der Motorcode 10P,&lt;br /&gt;
* &#039;03 bis &#039;06 war der Motorcode 15P bzw. 16P.&lt;br /&gt;
* Seriennummer = Unter dem Abgaskrümmer an der linken Seite des Zylinderblocks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Initial sollte eine V8 Dieselversion unter dem Projektnamen &#039;&#039;Iceberg&#039;&#039; entwickelt werden, was aber Ende 1983 verworfen wurde. Diesem Projekt folgte &#039;&#039;Falcon&#039;&#039;, in dem ein bestehender Diesel per Turbo aufgeladen und aus 2,5 Liter vergrößert werden sollte, welches zum 2,5 Liter [[Turbo Diesel]] führte. Der Td5 entstand aus dem Projekt &#039;&#039;Gemini&#039;&#039;. Obwohl die Diesel-Direkteinspritzung als sparsam bekannt war, gab es u.a. noch Probleme mit der Geräuschentwicklung. [http://www.bosch.de/start/content/language1/html/index.htm Bosch] und [http://en.wikipedia.org/wiki/Lucas_Industries Lucas/CAV] arbeiteten bereits an Lösungen, was [[John Bilton]], dem Chef der Antriebsentwicklung, bekannt war. Um sich diesbezüglich Rat und eine Lösung zu holen, wandte er sich an [https://www.avl.com/company AVL]. An der Entwicklung des Motors war diese schweizer Firma, mit Sitz in [http://www.graz.at/ Graz], besonders beteiligt. Sie half Land Rover bei der Entwicklung des Verbrennungsvorgangs durch Direkteinspritzung und erhöhte auch die Robustheit des Td5 Aggregats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Motor wurde genauso groß wie der 2,5 Liter &#039;&#039;Turbo Diesel&#039;&#039;, verwendete nun aber einen Zylinderkopf aus Aluminium, einen neuen Motorblock, neue Kolben und Pleuelstangen. Der Kühlwasserfluss wurde geändert. Eines der wenigen Teile die aus dem &#039;&#039;Turbo Diesel&#039;&#039; übernommen wurden war die Kurbelwelle. Am Ende war der Td5 letztendlich 20 kg leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Motor ist mehr als 3 Millionen Testkilometer gelaufen und neun Monate bevor der [[Discovery]] in 1989 auf den Markt kam, wurde entschieden, den Motor dort und in allen folgenden Dieselfahrzeugen zu verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Td5 ab 2003 ==&lt;br /&gt;
Eine Überarbeitung des Motors gab es ab dem Modelljahr 2003 (Motorcode 15P), das einige Verbesserungen mit sich brachte, aber im Wesentlichen zur Optimierung des Motors diente.&lt;br /&gt;
Ab diesem Motor ist die Nachrüstung eines [http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselru%C3%9Fpartikelfilter| Dieselrußpartikelfilter] und damit die Einfahrt in Umweltzonen (nur grüne Plakette) möglich. Bei der Nachrüstung wird der Katalysator entfernt und stattdessen der Filter eingebaut. Man erkennt diese neuere Motorvariante an&lt;br /&gt;
* den runden Rückfahr- und Nebelleuchten hinten&lt;br /&gt;
* der programmierbare/flashbare [[ECU]]&lt;br /&gt;
* dem Umgebungsdrucksensor, er ist mir vier anstatt drei Kabeln angeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Datei:Td5KAnschlussblock 6.jpg|miniatur|rechts|Kraftftoffanschlussblock mit aussenliegender Dieselrückführung]]der Dieselrückführung ausserhalb des Zylinderkopfs und somit geänderter Kraftstoffanschlussblock.&lt;br /&gt;
Es sollten alle Merkmale zutreffen, da einzelne auch durch Umbauten zustande kommen könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Standard-Getriebe für die Td5-Motoren ist das [[R380]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war geplant eine ganze Motorenreihe 4 bis 6 Zylinder zu entwickeln, die die Bezeichnungen Td4 bis Td6 tragen sollten. Diese Motoren wurden notwendig, um die strengeren Abgasvorschriften der Europäischen Union umzusetzen. Als 1994 BMW der Eigentümer von Land Rover wurde, starben die 4- und die 6-Zylinder-Version, nur der 5-Zylinder blieb erhalten. Der Td5-Motor wurde bis zum Start des neuen Modells [[Td4]] im Jahr 2007 verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelkomponenten ==&lt;br /&gt;
* A&lt;br /&gt;
[[Abgasrückführung (Td5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K&lt;br /&gt;
[[Kraftstoffanlage (Td5)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kurbelgehäuseentlüftung (Td5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Landypedia Artikel ==&lt;br /&gt;
* [[Fehlersuche beim Defender Td5-Motor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Hodder: &#039;&#039;you&amp;amp;your Land Rover Ninety, One Ten &amp;amp; Defender&#039;&#039;. Haynes, Somerset 2003, 978-1-85960-667-4.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Ausbau_Klimaanlage,_Innenraum_(Umbauten)&amp;diff=7457</id>
		<title>Ausbau Klimaanlage, Innenraum (Umbauten)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Ausbau_Klimaanlage,_Innenraum_(Umbauten)&amp;diff=7457"/>
		<updated>2011-05-29T15:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Umbauten]]&lt;br /&gt;
{{Textbaustein-In Bearbeitung|{{REVISIONUSER}}|}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung! Bei Arbeiten an der Klimaanlage ist größte Vorsicht geboten. Wenn die Klimaanlage noch mit dem Kühlmittel gefüllt ist, dieses erst von einem Fachbetrieb entsorgen lassen. Das Mittel steht unter Druck, ist hoch toxisch und kann bei Augenkontakt zum Erblinden führen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Umbauanleitung&lt;br /&gt;
|Tabellenbreite=300px&lt;br /&gt;
|Fahrzeug=Defender&lt;br /&gt;
|Kategorie=B&lt;br /&gt;
|Zeitaufwand=&lt;br /&gt;
|Werkzeug=&lt;br /&gt;
* Kreuzschlitzschraubendreher&lt;br /&gt;
* 8er Nuss&lt;br /&gt;
* 10er Nuss mit Verlängerung&lt;br /&gt;
|Teile= keine&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LP Def KlimaA innen 01.jpg|miniatur|links|Innenteil der Klimaanlage]]Ist die Klimaanlage bereits ausser Betrieb oder soll sie abgebaut werden, gehört dazu auch die Demontage des Anlagenteils, der im Innenraum unter der Konsole verbaut ist.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweck / Vorteile ===&lt;br /&gt;
Zwar bietet dieser immer noch ein Gebläse, welches bei entsprechendem Wetter angenehm sein kann, gerade im Stand, jedoch benötigt das ganze auch viel Platz und nimmt Kniefreiheit. Möchte man Zusatzgeräte, wie z.B. ein Funkgerät, anbringen, wird man den Platz, den die demontierte Klimaanlage wieder preisgibt, zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Arbeitsschritte !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Sicherungskasten vor dem Schalthebel im Innenraum öffnen. Steckerverbindung zur Klimaanlage trennen. || [[Datei:LP Def KlimaA innen 02.jpg|miniatur|Steckverbinder Klimaanlage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Leitungsverbindungen der Klimaanlage zum Innenraum hin im Motorraum abschrauben und abziehen. &#039;&#039;&#039;Unbedingt darauf achten, dass die Leitungen schon entleert worden sind!&#039;&#039;&#039; || [[Datei:LP Def KlimaA innen 04.jpg|miniatur|Leitungen lösen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Lautsprecher abschrauben, Stecker abziehen. Die Stecker sind kodiert (Breite). || [[Datei:LP Def KlimaA innen 03.jpg|miniatur|Lautsprecher ausbauen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Auf beiden Seiten die beiden Halteschrauben sowie die in der Mitte lösen. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Nun kann das Ganze herausgenommen werden. Dabei auf austretende Kühlflüssigkeit achten und diese ggf. wegwischen. Schutzhandschuhe tragen. Augen schützen. || [[Datei:LP Def KlimaA innen 05.jpg|miniatur|Abgezogenes Innenteil mit Durchführung]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Die Winkelhalter abschrauben. || [[Datei:LP Def KlimaA innen 06.jpg|miniatur|Winkelhalter und originale Lautsprecheraufnahmen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; | Folgt noch: Verschluss der Löcher und Montage der Lautsprecher. || [[Datei:&amp;lt;Dateiname Bild 1&amp;gt;|miniatur|&amp;lt;Beschreibung&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
=== Haftungsauschluss ===&lt;br /&gt;
Die hier veröffentlichte Anleitung wurde vom Autor nach Bestem Wissen und Gewissen erstellt. Dennoch kann es durch&lt;br /&gt;
den Nachbau, bzw. den Ein-, Um- oder Anbau zu eventuellen Schäden am Fahrzeug kommen und die ABE (Allgemeine&lt;br /&gt;
Betriebserlaubnis) kann erlöschen. Ebenso können einige Umbauten ausschließlich dem Zweck eines&lt;br /&gt;
Wettbewerbseinsatzes dienen und sind eventuell im Bereich der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) bzw.&lt;br /&gt;
der StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) nicht zulässig. Das Forum und der Autor des jeweiligen Beitrages übernehmen&lt;br /&gt;
hierfür keinerlei Haftung. Der Nachbau, Ein-, Um- oder Anbau geschieht immer auf eigene Gefahr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Land_Rover_Experience&amp;diff=4595</id>
		<title>Land Rover Experience</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Land_Rover_Experience&amp;diff=4595"/>
		<updated>2011-05-27T15:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Land Rover]]&lt;br /&gt;
Land Rover Experience ist ein Netzwerk rund um die Welt, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, das ultimative Fahrerlebnis mit den Fahrzeugen der Marke [[Land Rover]] zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Fahrertraining, Reisen und die Land Rover Experience Tour organisiert.&lt;br /&gt;
In jedem Land gibt es eine oder mehrere zuständige Agenturen, die diese Events organisieren.&lt;br /&gt;
Alle Agenturen werden von Land Rover in England gesteuert und betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.landrover-experience.de LR Experience Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.landrover.com/gl/en/lr/experience-land-rover/overview/ LR Experience England]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Defender_Sitzkonsole_Smartsitz_(Umbauten)&amp;diff=4327</id>
		<title>Defender Sitzkonsole Smartsitz (Umbauten)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Defender_Sitzkonsole_Smartsitz_(Umbauten)&amp;diff=4327"/>
		<updated>2011-05-27T09:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Umbauten]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Umbauanleitung&lt;br /&gt;
|Tabellenbreite=250px&lt;br /&gt;
|Fahrzeug=Defender&lt;br /&gt;
|Kategorie=C&lt;br /&gt;
|Zeitaufwand=10 Std.&lt;br /&gt;
|Werkzeug= Bohrmaschine, Gewindeschneider, Maulschlüssel, Inbusschlüssel&lt;br /&gt;
|Teile=Smartsitz, Sitzkonsolen, Schrauben (M8)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitzkonsolen, klappbar für Smartsitze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliche Überlegung ===&lt;br /&gt;
Die original &#039;&#039;Treckersitze&#039;&#039; sollten raus und die Sitzposition sollte minimal erhöht werden und ein kleines bisschen weiter nach hinten rutschen.&lt;br /&gt;
Da der Abstand zwischen den Sitzschienen der Originalsitze und den Schienen der Smartsitze unterschiedlich, und die Sitzfläche der Smartsitze nicht entfernbar ist, musste ohnehin eine Unterkonstruktion her. So konnte der Unterschied ausgeglichen werden und die Konstruktion klappbar konstruiert werden um weiter einen unkomplizierten Zugang zu der Batterie und der Elektrik/Elektronik zu haben.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist hierbei anzumerken, das es für selbst gebaute Sitzkonsolen praktisch &#039;&#039;&#039;keine Möglichkeit der Prüfung nach Richtlinie 74/408/EWG&#039;&#039;&#039; und damit auch &#039;&#039;&#039;keine Eintragung&#039;&#039;&#039; gibt. Die Konsolen und der Sitz müssten unter anderem in einem Crashtest (mit 20g) getestet werden um die Richtlinie zu erfüllen und würden dabei faktisch zerstört (Aussage TÜV NORD).&lt;br /&gt;
Andere Aussagen (AllradFun, Nakatanenga) besagen, das die Konsole &#039;&#039;egal&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;solange die original Befestigungspunkte benutzt werden&#039;&#039;&#039;. Ich bin kein Sachverständiger und überlasse die Entscheidung jedem selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen und Diskussionen habe ich mich trotzdem dazu entschlossen die Konsolen und die Sitze zu verwenden, da die Smartsitze im Vergleich zu den original Sitzen um ein vielfaches bequemer und stabiler sind und die Konsolen im Vergleich zu anderen Konsolen (die leider nicht passen) aus doppelter Materialstärke gefertigt sind. Die Befestigungspunkte für die Sicherheitsgurte werden bei dieser Lösung nicht verändert, sondern werden ohne Änderung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Smart Sitze ===&lt;br /&gt;
Für einen Preis von ca. 50€ pro Sitz kann man diese in fast immer in einem großen Internet-Auktionshaus kaufen. Smartsitze aus dem For Two oder Roadster haben unterschiedliche Sitzschienen am Fahrer- und Beifahrersitz. Der Abstand ist zwar identisch, aber die Länge und die original Befestigungspunkte sind unterschiedlich. Der Beifahrersitz von Smart lässt sich komplett nach vorne klappen, das dadurch eine waagerechte Ablagefläche entsteht. Nicht nur praktisch im Smart, der Becherhalter in der Rückenlehne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Arbeiten müssen bzw. sollten für meinen meinem Umbau an den Smartsitzen vorgenommen werden:&lt;br /&gt;
* Entfernen der Gurtschlösser an den Sitzen (die original Schlösser vom [[Defender]] werden weiter benutzt).&lt;br /&gt;
* Entfernen der Gurtführung oben am Sitz, da diese mit der B-Säule kollidieren.&lt;br /&gt;
* Entfernen der Winkel am vorderen Ende der Laufschienen des Beifahrersitzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klappbare Sitzkonsolen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsole-smart-1.jpg|150px|thumb|right|Konsole links Fahrerseite]]Der Unterschied in der Breite der original Laufschienen und der Smart Laufschienen betrug in meinem Fall 38 mm. Das macht (bei weiterhin mittiger Sitzposition) eine Differenz von 19mm des originalen Aufnahmepunktes zum Befestigungspunkt des Smartsitzes pro Seite. 19 mm reichen nicht aus um den Sitz mit Schraube und Mutter auf der von mir gebaute Konsole zu befestigen. Es muss also für jede Schraube ein Gewinde in das Oberteil der Konsole geschnitten werden. Ich habe mich dazu entschlossen jeden Sitz nicht mehr mit 4 Schrauben zu befestigen, sondern mit 8 - sicher ist sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsole-smart-2.jpg|150px|thumb|right|Konsole rechts, Fahrerseite]]Ober- und Unterteil der Konsole werden hinten mit einer Schraube verbunden, um den Drehpunkt für den Klappmechanismus zu erhalten. Vorne wird die Konsole mit einem Stahl-Riegel gegen das nach hinten klappen zu sichern. Der Riegel kann bei geschlossener Tür durch Erschütterungen oder Vibrationen nicht heraus rutschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsole-smart-3.jpg|150px|thumb|right|Konsole komplett mit Riegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Konsole-Smartsitz.pdf|&#039;&#039;&#039;Donwload Skizze der Konsole als PDF&#039;&#039;&#039;‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten am/im Fahrzeug ===&lt;br /&gt;
==== Einbau der Konsole ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsole-smart-4.jpg|150px|thumb|right|Konsole Sicht von vorne]]Original Sitz entfernen, sind nur 4 Schrauben M8.&lt;br /&gt;
Ich habe versucht die Konsole mit den original Schrauben zu befestigen. Leider ließ sich das auf Grund des benötigten 19 mm Abstand nicht realisieren. Also habe ich mir im Schraubenfachhandel M8-Inbusschrauben mit hoher Festigkeit gekauft. Hier ist der Kopf nicht so breit wie bei den original Schrauben und das Bohrloch unten in der Sitzkonsole kann so weit wie möglich innen gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Jetzt nur noch die Position der Bohrlöcher genau ausmessen (Abstand von hinten und Abstand der Löcher), ankörnen und mit einem 8er Bohren die Löcher bohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsole-smart-6.jpg|150px|thumb|right|Konsole Sicht von hinten]]Die Konsole jetzt locker anschrauben (nicht richtig festziehen) und ausrichten. Durch die leichte Rundung der Konsole (kommt durch den Biegevorgang des Bleches) neigt die Konsole evtl. dazu, nach innen zu verkannten. Unter jedem Befestigungspunkt der Konsole habe ich eine der Messingunterlegscheiben (wie sie beim original Sitz verwendet wurden) platziert, um den Höhenunterschied der Sitzkistenverkleidung auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schraube, die in dem kleinen Steg hinten auf der Sitzkiste sitzt, musste ich entfernen da diese genau an der Stelle sitzt, wo die Konsole hinten anstößt. Den Sitz jetzt oben auf die Konsole stellen, sauber ausrichten und die Befestigungspunkte anzeichnen. Vorbohren mit 6,4 mm und anschließend das M8-Gewinde einschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsole-smart-5.jpg|150px|thumb|right|Konsole geklappt]]Achtung, die Bohrlöcher/Gewinde sitzen extrem nah oder auch in der Wandung des Konsolenoberteils. Im hinteren Bereich habe ich exakt die Verstärkung für die Schraube des Klappmechanismus getroffen, das sorgt in diesem Fall für ein große Gewindetiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Sitz mit den Oberteilen der Konsole verschraubt ist, die komplette Konsole (inkl. Sitz) zusammenbauen und den Riegel einschieben. Nun können auch die Schrauben unten in der Sitzkonsole fest gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Konsolen für den Fahrer- und Beifahrersitz identisch bauen lassen, obwohl die Laufschienen des Beifahrersitzes fast 10 cm kürzer sind. Wie Ihr die Schienen auf den Konsolenoberteilen festschraubt, also hinten oder mittig, bleibt Euch überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nacharbeiten ====&lt;br /&gt;
Meine Konsolen waren noch ein bisschen zu lang und zu kantig am vorderen Ende. Ich musste die Konsolen vorne noch ein paar Millimeter kürzen und habe die Ecken mit der Feile abgerundet. Diese Änderungen sind in der Zeichnung aber bereits berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Final noch Sandstrahlen und Lackieren, fertig ist der Umbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Sitze gehen jetzt noch in die Polsterei und werden komplett neu mit schwarzem Stoff und Leder bezogen. Zusätzlich wird bei der Gelegenheit eine Sitzheizung (hatten die Original-Sitze auch) eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kosten ====&lt;br /&gt;
Jede Sitzkonsole hat mich beim lokalen Stahlbauer komplett 130 € gekostet.&lt;br /&gt;
Jeder Smart-Sitz 49 € im Online-Auktionshaus (per Sofort-Kauf).&lt;br /&gt;
Für Kleinmaterial (z.B. Schrauben, Farbe) waren 3 bis 5 € pro Sitz fällig.&lt;br /&gt;
Für ~ 180 € gibt es also einen &#039;&#039;neuen&#039;&#039; gebrauchten Sitz in den Defender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Beziehen beim örtlichen Polsterer mit zugegeben etwas kostspieligeren Stoffen und der Sitzheizung waren pro Sitz zusätzlich 225 € fällig, was in Summe ~ 410 € pro neuem Sitz beträgt. Für mich persönlich im Vergleich zu anderen neuen Austauschsitzen eine echte Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
[http://www.blacklandy.de/blboard/forum/showthread.php?t=52300 Idee/Diskussion zum Umbau und eine andere Lösung (BlackLandy.de)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Vorlage:Infobox_Fahrzeug_Detail/Dokumentation&amp;diff=4022</id>
		<title>Vorlage:Infobox Fahrzeug Detail/Dokumentation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Vorlage:Infobox_Fahrzeug_Detail/Dokumentation&amp;diff=4022"/>
		<updated>2011-05-25T14:32:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Funktion ==&lt;br /&gt;
Diese Vorlage dient dazu, die Detaildaten von Fahrzeugenmodellen übersichtlich in einer Tabelle auf der rechten Seite anzuzeigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Detaillierte Motordaten und die Daten einzelner Baugruppen werden übder diese Tabelle verlinkt und sind in dem jeweiligen Technikbereich darzustellen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vorlage erzeugt keinen Absatz (&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Absatz-Rechts/Links}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) unter der Tabelle. Ist dieser erwünscht, muss er im Artikel mit angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kopiervorlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Fahrzeug Detail&lt;br /&gt;
|Modell=&lt;br /&gt;
|Radstand=&lt;br /&gt;
|Türen=&lt;br /&gt;
|Breite=&lt;br /&gt;
|Länge=&lt;br /&gt;
|Höhe=&lt;br /&gt;
|Spurweite-vorne=&lt;br /&gt;
|Spurweite-hinten=&lt;br /&gt;
|Wendekreis=&lt;br /&gt;
|Wendekreis-Reifen=&lt;br /&gt;
|Leergewicht=&lt;br /&gt;
|Vorderachsgewicht=&lt;br /&gt;
|Hinterachsgewicht=&lt;br /&gt;
|Dachlast=&lt;br /&gt;
|Gesamtgewicht=&lt;br /&gt;
|AHL-Ungebremst=&lt;br /&gt;
|AHL-Auflauf=&lt;br /&gt;
|AHL-Geko=&lt;br /&gt;
|Steigfähigkeit=&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel vorne=&lt;br /&gt;
|Böschungswinkel hinten=&lt;br /&gt;
|Rampenwinkel=&lt;br /&gt;
|Seitenneigung=&lt;br /&gt;
|Wattiefe=&lt;br /&gt;
|Verschränkung=&lt;br /&gt;
|Verschränkunsindex=&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parameter  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Modell&lt;br /&gt;
:Genaue Modellbezeichnung mit Modelljahr, z.B. 90 SW (MJ 2007) &lt;br /&gt;
;Radstand&lt;br /&gt;
:Allg. Radstandsbezeichnung.&amp;lt;br&amp;gt;Z.B. 90 | 110 | 127 | 130 &lt;br /&gt;
;Türen&lt;br /&gt;
:Anzahl der Türen &lt;br /&gt;
;Breite&lt;br /&gt;
:Fahrzeugbreite in cm &lt;br /&gt;
;Länge&lt;br /&gt;
:Fahrzeuglänge in cm &lt;br /&gt;
;Höhe&lt;br /&gt;
:Fahrzeughöhe in cm &lt;br /&gt;
;Leergewicht&lt;br /&gt;
:EU Leergewicht des Fahrzeugs in kg &lt;br /&gt;
;Vorderachsgewicht&lt;br /&gt;
:Zul. Achslast vorne in kg &lt;br /&gt;
;Hinterachsgewicht&lt;br /&gt;
:Zul. Achslast hinten in kg &lt;br /&gt;
;Dachlast&lt;br /&gt;
:Zulässiges max. Dachlastgewicht in kg &lt;br /&gt;
;Gesamtgewicht&lt;br /&gt;
:Zul. Gesamtgewicht in kg &lt;br /&gt;
;AHL-Ungebremst&lt;br /&gt;
:Anhängelast bei ungebremsten Anhänger &lt;br /&gt;
;AHL-Auflauf&lt;br /&gt;
:Anhängelast bei Anhänger mit Auflaufbremse &lt;br /&gt;
;AHL-Geko&lt;br /&gt;
:Anhängelast bei Anhänger mit gekoppeleter Bremsanlage (Fahrzeug muss dafür vorbereitet sein) &lt;br /&gt;
;Steigfähigkeit&lt;br /&gt;
:max. Steigfähigkeit in Grad &lt;br /&gt;
;Böschungswinkel vorne&lt;br /&gt;
:vorderer Böschungswinkel in Grad &lt;br /&gt;
;Böschungswinkel hinten&lt;br /&gt;
:hinterer Böschungswinkel in Grad &lt;br /&gt;
;Rampenwinkel&lt;br /&gt;
:Rampenwinkel in Grad &lt;br /&gt;
;Seitenneigung&lt;br /&gt;
:Seitenneigung (abhg. von Zuladung) in Grad &lt;br /&gt;
;Wattiefe&lt;br /&gt;
:Wattiefe bei leerem Fahrzeug in mm &lt;br /&gt;
;Verschränkung&lt;br /&gt;
:Verschränkung in mm &lt;br /&gt;
;Verschränkungsindex&lt;br /&gt;
:Verschränkungsindex in&amp;amp;nbsp;% &lt;br /&gt;
;Bodenfreiheit&lt;br /&gt;
:Bodenfreiheit bei leerem Fahrzeug in mm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Allradantrieb&amp;diff=5193</id>
		<title>Allradantrieb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Allradantrieb&amp;diff=5193"/>
		<updated>2011-05-23T12:33:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
== Einführung in die Allradtechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_1.jpg|miniatur|rechts|Kraftverteilung bei 50:50 Allradantrieb (vorne:hinten)]]Allradantrieb bedeutet bei einem Fahrzeug, dass zeitweise oder permanent die Antriebsenergie auf alle vier Räder zu gleichen oder ungleichen Teilen übertragen wird. Die Kraftverteilung auf alle Räder hat bereits auf der normalen Straße den Vorteil, dass ein sicherer Traktionsaufbau erfolgen kann und der Reifenverschleiß verringert wird. Im Gelände ist er zudem die Vorraussetzung, auf unterschiedlichen Untergründen das Fortkommen zu sichern. Je nach Situation reicht ein Allradantrieb alleine jedoch nicht aus.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Differentialsperre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_2.jpg|miniatur|rechts|Antriebsverlust durch Traktionsverlust eines Rades ohne Differentialsperre]][[Datei:Antrieb_3.jpg|miniatur|rechts|Antriebserhalt bei Traktionsverlust durch Differentialsperre]]Jedes Fahrzeug besitzt ein [[Differential]] zumindest an der Achse, an der der Antrieb erfolgt. Dieses nimmt die unterschiedlichen Drehzahlen der beiden miteinander (über das Differential) verbundenen Räder auf, die bei Kurvenfahrten entstehen und verteilt das Drehmoment gleichmässig. Der Nachteil eines offenen Differentials, welches meistens verwendet wird, ist, dass die Antriebsenergie immer auf das Rad gegeben wird, welches den geringsten Widerstand, also die geringste Traktion hat. Ist ausreichend Traktion auf beiden Rädern vorhanden, funktioniert alles wie es soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verliert aber ein Rad die Traktion, wie es im Gelände vorkommen kann, geht die gesamte Antriebsenergie zunehmend mit dem Traktionsverlust auf dieses eine Rad. Das Fahrzeug bleibt stehen. Um das zu verhindern kann man die beiden Räder einer Achse entweder mit einer Differentialsperre starr miteinander verbinden oder man verwendet Differentiale, die eine eigene Sperrwirkung (z.B. [[Torsen Differential|Torsen]]) entwickeln. Ist dann eines dieser Räder ohne Traktion, verbleibt je nach verwendeter Sperre ein gewisser Prozentsatz des Drehmoments, der auf diese Achse gegeben wird, auf dem anderen Rad.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Fahrzeug mit Allradantrieb kommt noch eine Differenz zum Tragen, die zwischen Vorder- und Hinterachse. Letztere läuft langsamer, da sie einen kleineren Kreis (=kleineren Weg) beschreibt, als die Vorderachse. Wer Erfahrung mit dem Ziehen von Anhängern hat, wird diesen Effekt dort bereits bemerkt haben. Auch diese Differenz muss ausgeglichen werden, wozu es zusätzlich noch ein Differential zwischen den beiden Achsen gibt, das Mitteldifferential.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier tritt bei einem offenen Differential der Effekt ein, dass bei einem Rad ohne Traktion die ganze Kraft auf dessen Achse und auf dieses Rad gegeben wird, wodurch das Fahrzeug stehenbleibt. Um dies nun zu verhindern, gibt es auch eine Sperre für dieses Mitteldifferential, welche Vorder- und Hinterachse starr zusammenschaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zum praktischen Einsatz finden sich [[(Einsatz von) Differenzialsperren|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronische Traktionskontrolle ===&lt;br /&gt;
Fahrzeuge mit Traktionskontrolle und ABS, wo also die Fahrzeugelektronik unabhängig vom Fahrer Bremseingriffe vornehmen kann, können diese Eingriffe den Traktionsverlust verhindern, oder besser gesagt, dem offenen Differential vorspielen, es sei Traktion vorhanden. Dreht ein Rad aufgrund mangelnder Traktion durch, wird dies von der Traktionskontrolle festgestellt und sie bremst dieses Rad ab, d.h. es entsteht ein Widerstand, ähnlich so, als wäre Traktion vorhanden. Als Folge leitet das Differential wieder einen Teil der Antriebsenergie auf das andere Rad der Achse.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur mechanischen Differentialsperre, ist es hier manchmal nötig, extra Gas zu geben, um auf dem Rad ohne Traktion eine ausreichende Drehzahl zu erreichen, so dass die Elektronik den Traktionsverlust erst einmal registriert.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kombination macht es ===&lt;br /&gt;
Im Bereich des Antriebs sind also die Allradfunktion und die Differentialsperren bzw. die Traktionskontrolle wichtige Kriterien. Deren Kombination entscheidet, in welchen Situationen man mit dem Fahrzeug noch weiterkommt und in welchen nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_4.jpg|miniatur|rechts|Antriebsverlust bei Traktionsverlust auf einem Rad pro Achse trotz Mitteldifferentialsperre]][[Datei:Antrieb_5.jpg|miniatur|rechts|Antriebserhalt bei Traktionsverlust auf einem Rad pro Achse bei eingelegter Mittel- und Achsdifferentialsperre]]Ein Fahrzeug, welches &#039;&#039;lediglich&#039;&#039; eine Mitteldifferentialsperre hat, würde also immer noch zum Stehen kommen, wenn auf jeder Achse ein Rad ohne Traktion ist. Hat das Fahrzeug aber z.B. eine ausreichende [[Verschränkung]], so sind diese Situationen schon wieder eher selten, wenn auch möglich. Hat das Fahrzeug &#039;&#039;nur&#039;&#039; Achsdifferentialsperren, kann es zu Problemen kommen, wenn eine Achse ohne Traktion ist, z.B. wenn aus einer Senke ohne gute Traktion gefahren werden soll und die Hinterachse schieben muss, ohne Traktion zu haben. In diesem Fall würde die Vorderachse zum Ziehen ausfallen.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allrad bei Land Rover Fahrzeugen ==&lt;br /&gt;
Die Land Rover Fahrzeugmodelle verwenden unterschiedliche Allradkombinationen und bis auf das Modell [[Freelander]] haben alle ein Untersetzungsgetriebe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Untersetzungsgetriebe hat die Stellungen &#039;&#039;H(igh)&#039;&#039; für schnelle Fahrt mit weniger Drehmoment, es wird auch von Übersetzung gesprochen. Übersetzung bedeutet, dass das (vom Motor und Schaltgetriebe) angetrieben Zahnrad weniger Umdrehungen macht, als jenes, welches die Drehungen zu den Rädern weitergibt. Diese Stellung wird normalerweise für die Straßenfahrt verwendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mittelstellung ist dann &#039;&#039;N(eutral)&#039;&#039;. Hier ist sind die Getriebe von dem Antriebsstrang getrennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Stellung &#039;&#039;L(ow)&#039;&#039; ist dann Untersetzung eingeschaltet, d.h. geringe Geschwindigkeiten aber hohes Drehmoment für Geländefahrten. In dieser Stellung benötigt das angetriebene Zahnrad mehr eigene Umdrehungen um das von ihm getriebene Zahnrad einmal komplett zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1948 - 1951) ===&lt;br /&gt;
* Permanenter Allradantrieb, aber nur bei Beschleuningung und Vorwärtsfahrt, bei Rückwährtsfahrt sorgt ein Freilauf im Getriebe dass nur die Hinterachse angetrieben wird.&lt;br /&gt;
* Allrad bei Rückwährtsfahrt zuschaltbar&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Kein Sperrdifferential&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1951 - 1958) / II / IIa / III ===&lt;br /&gt;
* Zuschaltbarer Allradantrieb&lt;br /&gt;
* Allrad in hoher Übersetzung (H) nur bis 50 km/h&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Kein Sperrdifferential&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie III V8 109 ===&lt;br /&gt;
* Wie die anderen Serie I - III Modelle, nur mit unterdruckbetriebener Mitteldifferenzialsperre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 90 / 110 / 130 / Defender, alle Modelle ausser 110 V8 und Td5 mit ABS und Td4 ===&lt;br /&gt;
* Permanenter Allradantrieb&lt;br /&gt;
* Mitteldifferentialsperre&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 110 V8 ===&lt;br /&gt;
* Wie alle anderen 110er, nur mit unterdruckbetriebener Mitteldifferenzialsperre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Defender Td5 mit ABS und Td4 ===&lt;br /&gt;
* Wie alle anderen Defender, zusätzlich mit elektronischer Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander I ===&lt;br /&gt;
* Kein Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* [[HDC]] (Hill Descent Control)&lt;br /&gt;
* Elektronische Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander II ===&lt;br /&gt;
* Kein Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Terrain Response (bei S Ausstattung)&lt;br /&gt;
* [[HDC]] (Hill Descent Control)&lt;br /&gt;
* Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung in Land Rover Modellen ==&lt;br /&gt;
=== Serie I (1948 - 1951) ===&lt;br /&gt;
Die Untersetzung wird mittels des roten Hebels eingeschaltet. Im Boden ist zusätzlich ein Ring, mit dem man den Allradantrieb bei Rückwährtsfahrt zuschalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1951 - 1958), Serie II, IIa und III (ohne Serie III V8) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Untersetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersetzung wird mittels des roten Hebels eingeschaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allradantrieb&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dem roten Hebel für die Untersetzung ist nun ein kleinerer gelber Hebel dazugekommen, mit dem man den Allradantrieb zuschalten kann. In Stellung &#039;&#039;H&#039;&#039; des roten Hebels fährt man mit Heckantrieb. Drückt man den gelben Hebel nach unten, wird der Allradantrieb eingeschaltet, der jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h funktioniert. Zum Deaktivieren des Allradantriebs, muss man stehen bleiben oder sehr langsam fahren, mit dem roten Hebel die Untersetzung einschalten (hier ist immer der Allradantrieb aktiv). Nun die Untersetzung wieder ausschalten, also den roten Hebel wieder nach &#039;&#039;H&#039;&#039; drücken, wobei der Allradantrieb wieder ausgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie III V8, 110 V8 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Differentialsperre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bedienung der Untersetzung und des Allradantriebs funktioniert wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Dieses Modell hat aber noch eine Mitteldifferenzialsperre, die über Unterdruck betrieben wird. Um sie einzuschalten, muss dieser herausgezogen werden. Durch Hereindrücken wird sie wieder ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 90 / 110 / 130 / Defender, alle Modelle ausser 110 V8 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LP_Schaltknueppel_Defender.jpg|miniatur|rechts|Schaltknüppel im Defender]]&#039;&#039;&#039;Untersetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersetzung kann nur während eines Fahrzeugstillstands eingelegt werden. Dazu muss die Kupplung getreten werden, dann der Hebel nach vorne aus der Stellung &#039;&#039;H&#039;&#039; zunächst nach &#039;&#039;N&#039;&#039; und dann, nach einer kleinen Verzögerung, nach &#039;&#039;L&#039;&#039; gedrückt werden. Sollte sich der Hebel nicht ohne Gewalt nach &#039;&#039;L&#039;&#039; drücken lassen, kurz noch einmal die Kupplung freigeben und erneut treten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zurückschalten von &#039;&#039;L&#039;&#039; nach &#039;&#039;H&#039;&#039; geht genauso, kann aber auch während der Fahrt geschehen. Dazu den Hebel leicht nach hinten ziehen, Kupplung treten und vom Gas gehen, Hebel nach &#039;&#039;N&#039;&#039; ziehen, Kupplung 3 Sekunden freigeben, erneut treten und den Hebel nach &#039;&#039;H&#039;&#039; ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Differentialsperre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Differentialsperre kann sowohl im Stand als auch bei Fahrt eingelegt werden. Bei Fahrt darf jedoch &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; Radschlupf vorhanden sein, dies könnte zu Schäden führen. Die sichereste Variante ist also, dies im Stand zu bewerkstelligen. Zum Ein- oder Ausschalten vom Gas gehen und den Hebel entweder von rechts nach links (Einschalten) oder von links nach rechts (Ausschalten) drücken. Dies geht sowohl im &#039;&#039;L&#039;&#039; als auch im &#039;&#039;H&#039;&#039; Gang. Das Anzeigen des Zustands über die Kontrollleuchte kann verzögert stattfinden, da sie erst an- bzw. ausgeht, wenn der Zustand tatsächlich erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery 200/300 Tdi ===&lt;br /&gt;
Siehe vorheriger Abschnitt der 90 / 110 / 130 / Defender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery II, II V8 ===&lt;br /&gt;
Siehe vorheriger Abschnitt der 90 / 110 / 130 / Defender. Hinweis: einige Discovery II Modelle haben keine Differntialsperre (sie ist zwar verbaut, kann jedoch nicht aktiviert werden).&lt;br /&gt;
Der Discovery II erhielt zusätzlich das [[HDC]] (Hill Descent Control) System, welches mit einem gelben Schalter am Armaturenbrett eingeschaltet wurde. Die Luftfederung des Discovery II konnte durch den darunter liegenden Knopf in die höchste Position gebracht werden, die bis 50 km/h gehalten wurde. Darüber hinaus senkt sich das Fahrzeug wieder ab. Drück man den Knopf bei langsamer Fahrt ein zweites mal, geht die Luftfederung auf Normalposition zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery III ===&lt;br /&gt;
Die serienmässige vorhandene Mitteldifferentialsperre und die optionale Hinterachsdifferentialsperre werden automatisch elektronisch zu- und abgeschaltet. Ansonsten stehen die Schalter für das [[TR]] (Terrain Response, Drehknopf für die Wahl des Untergrundes), die Untersetzung und des HDC (gelber Knopf unter dem TR Drehknopf) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander I ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LP Schalthebel FL 1.jpg|miniatur|rechts|Schaltknüppel mit Knopf für HDC bis MJ 2003]]Bei dem ersten Land Rover Modell mit HDC System wird dieses wie folgt eingeschaltet: den gelben Knopf am Schalthebel eindrücken (später unterhalb des Schalthebels), festhalten und den ganzen Griff nach unten drücken. Erscheint der gelbe Ring, den gelben Knopf loslassen, der Griff ist jetzt arretiert. Ein blinkende Anzeige zeigt an, das beim nächsten Einlegen des ersten oder des Rückwärtsganges HDC aktiviert wird. Die Anzeige ist dann permanent an. Zum Ausschalten einfach wieder den gelben Knopf am Schalthebel drücken.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander II ===&lt;br /&gt;
Mittels der Schalter in der Konsole kann das DSC, das Terrain Response und das HDC System ein- und ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
* [[(Einsatz von) Differenzialsperren|Praktischer Einsatz von Differentialsperren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Halbkettenfahrzeug&amp;diff=7086</id>
		<title>Halbkettenfahrzeug</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Halbkettenfahrzeug&amp;diff=7086"/>
		<updated>2011-05-23T12:24:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
Auf Basis des Stage 1 V8 wurde ein Halbkettenfahrzeug mit dem Namen &#039;&#039;Laird Centaur&#039;&#039; gebaut. Er wiegt 3,8 t und hat 3 t Nutzlast. Für das Militär gedacht, aber nie von diesem verwendet, entstanden nur einige wenige Modelle, eines ist im Besitz des [http://www.tankmuseum.org/ Bovington Tank Museums].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug hatte den vorderen Aufbau eines 110er, Motorraum mit Haube, eine Vorderachse und Fahrerkabine, dahinter dann eine Ladefläche mit dem Kettenantrieb. Ein Antriebsritzel, drei Laufräder und ein Umlenkrad am Heck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nick Dimbleby: &#039;&#039;Das grosse Land Rover Buch&#039;&#039;. Heel, Gut Pottscheid 2008, 978-3-89880-946-7.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Special_Projects_Department&amp;diff=5972</id>
		<title>Special Projects Department</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Special_Projects_Department&amp;diff=5972"/>
		<updated>2011-05-23T12:22:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
Special Projects Department oder &#039;&#039;&#039;Special Vehicle Operations&#039;&#039;&#039; ist eine eigene Abteilung bei [[Land Rover]], die sich ausschließlich mit Umbauten/Modifikationen, Neukonstruktionen und den Behördenbereich kümmert. Sie wurde Ende der 50er Jahre mit dem Auftrag gegründet, die Ideen und Umbauten von Drittherstellern abzusegnen, oder auch nicht. Bei Wohlbefinden blieb somit auch die Werksgarantie erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 80er wurde dei Abteilung in &#039;&#039;Special Vehicle Operations&#039;&#039; umbenannt. Aber nicht nur der Name änderte sich, Land Rover baute jetzt eigene Umbauten, um den zunehmenden Bedarf in diesem Marktsegment selber bedienen zu können. Hier entstand z.B. auch der 6x6 Land Rover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 fand erneut eine Umbenennung in &#039;&#039;Special Vehicle&#039;&#039; um, welche sich dann auf Rettungsfahrzeuge und Nutzfahrzeuge konzentrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben skurrilen Umbauten von Drittherstellern, wie ein Golfballtester oder Kreissägen, ging es im Wesentlichen um Feuerwehren, Ambulanzen, Werkstattwagen und militärische Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nick Dimbleby: &#039;&#039;Das grosse Land Rover Buch&#039;&#039;. Heel, Gut Pottscheid 2008, 978-3-89880-946-7.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Mammut_Park,_Stadtoldendorf&amp;diff=1096</id>
		<title>Mammut Park, Stadtoldendorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Mammut_Park,_Stadtoldendorf&amp;diff=1096"/>
		<updated>2011-05-17T13:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fahrgelände&lt;br /&gt;
|Name=Freizeit Park Mammut&lt;br /&gt;
|Straße=Yorck-Strasse&lt;br /&gt;
|Hausnummer=5&lt;br /&gt;
|PLZ=37627&lt;br /&gt;
|Ort=Stadtoldendorf&lt;br /&gt;
|Land=Deutschland&lt;br /&gt;
|Homepage=http://www.fpmammut.de/&lt;br /&gt;
|EMail=info@fpmammut.de &lt;br /&gt;
|Telefon=+49 (0) 172 5709790                    &lt;br /&gt;
|Größe=60&lt;br /&gt;
|Offen für=* 4x4&lt;br /&gt;
|Übernachtung=* Hotel&lt;br /&gt;
* Campingplatz&lt;br /&gt;
|Waschanlage=ja, kostenpflichtig&lt;br /&gt;
|Öffnungszeiten=März - Oktober täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr&lt;br /&gt;
November - Februar täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr&lt;br /&gt;
Werktags bitte vorher anmelden&lt;br /&gt;
|Fahrzeugpark=* Panzer, britisch, Modell [http://de.wikipedia.org/wiki/Ferret_(Radpanzer) Ferret Scout Car]&lt;br /&gt;
* Nutzfahrzeug, Modell [http://de.wikipedia.org/wiki/Unimog Unimog]&lt;br /&gt;
* Allradfahrzeug, Modell Land Rover&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Der Freizeitpark Mammut liegt direkt an der Stadt [http://www.stadtoldendorf.de/ Stadtoldendorf], ca. 1 Autostunde nördlich von Kassel. Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände des [http://www.pzartbtl15.de/ Panzerartilleriebataillons 15], neben der Yorck-Kaserne, stehen ca. 60 ha zur Verfügung und liegt im [http://de.wikipedia.org/wiki/Weserbergland Weserbergland] und dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Solling-Vogler Naturpark Solling-Vogler] . Das Gelände bietet Steigungen und Gefälle, Schrägfahrt Passagen, Wasser- und Schlammdurchfahrten, Verschränkungspassagen, Seilwindenstrecken und kleine Baumstammbücken. Die Strecken sind farblich in die Schwierigkeitsgrade einfach, schwer und sehr schwer eingeteilt. Der Boden besteht überwiegend aus Lehm. Ein Campingplatz und eine Pension im ehemaligen Kasernengebäude, stationäre Sanitäre Anlagen und ein Restaurant stehen zur Verfügung. Zum Reinigen der Fahrzeuge gibt es zwei Hochdruckreiniger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Quad Quads], ATV&#039;s oder Motorräder sind nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alle Fahrzeuge wird man durch einen Instruktor eingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mammutpark hat seine Stärken in den ausgedehnten Schlamm- und Wasserpassagen. Das Befahren des Geländes mit SUV ist nur bei trockener Witterung sinnvoll. Bei gutem Wetter sollte jeder Fahrer einmal beim Hinweis-Schild &amp;quot;Schöne Aussicht&amp;quot; anhalten (kleinen Weg zu Fuß folgen) und den Blick in bzw. auf die Solling-Vogler-Region genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
[http://www.fpmammut.de/ Freizeitpark Mammut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Karte|Yorck-Straße 5|Stadtoldendorf|Deutschland|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrgelände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Wurzelsepp&amp;diff=5952</id>
		<title>Wurzelsepp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Wurzelsepp&amp;diff=5952"/>
		<updated>2011-05-17T13:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fahrgelände&lt;br /&gt;
|Name=Wurzelsepp&lt;br /&gt;
|Straße=Waldsiedlung&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|PLZ=39649&lt;br /&gt;
|Ort=Peckfitz&lt;br /&gt;
|Land=Deutschland&lt;br /&gt;
|Homepage=http://www.wurzelsepp-peckfitz.de&lt;br /&gt;
|EMail=info@wurzelsepp-peckfitz.de  &lt;br /&gt;
|Telefon=+49 (0) 39082 8518                     &lt;br /&gt;
|Größe=34&lt;br /&gt;
|Offen für=* 4x4&lt;br /&gt;
*Quads&lt;br /&gt;
*LKW bis 5 Tonnen&lt;br /&gt;
|Übernachtung=* Campingplatz&lt;br /&gt;
* Zimmer&lt;br /&gt;
|Waschanlage=&lt;br /&gt;
|Öffnungszeiten=täglich, vorher anmelden&lt;br /&gt;
|Fahrzeugpark=kein eigener Fuhrpark&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Das Gelände vom Wurzelsepp ist ca. 350.000 m&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; gross, von Hart bis Zart geht dort alles, auf dem ersten Blick ist es eher unscheinbar, aber wenn man sich mit dem Gelände bekannt gemacht hat, kann es auch schon bei dem ein oder anderen Festfahren enden, es kommt da auch auf das Wetter und die Jahreszeit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten liegen bei 15€ für einen Tag, Gruppenpreise lassen sich aushandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
[http://www.wurzelsepp-peckfitz.de/ www.Wurzelsepp-Peckfitz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#display_points: 52° 31&#039; 00&amp;quot; N,  11° 10&#039; 45&amp;quot; O | zoom=15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrgelände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=ROW&amp;diff=5924</id>
		<title>ROW</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=ROW&amp;diff=5924"/>
		<updated>2011-05-17T13:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;ROW steht für &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;est &#039;&#039;&#039;o&#039;&#039;&#039;f &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;orld.&lt;br /&gt;
Das ist eine von [[Land Rover]] benutzte Bezeichnung, um Modelle zu kennzeichnen, die nicht für einen speziellen Markt (wie z.B. Europaregion) gebaut werden, sondern allgemeine Anforderungen erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bereichen der Motorentechnik werden beispielsweise bei einigen [[Defender]]-Modellen die [[300Tdi|300Tdi-Motoren]] verbaut, da es in einigen Staaten keine Abgasvorschriften gibt die den Einsatz von [[Td5]] geschweige denn [[Td4|Td4-Motoren]] notwendig machen. Ebenso wurden z.B. die [[R380|R380-Schaltgetriebe]] mit einem zusätzlichen Ölkühler ausgestattet, um gerade in warmen Ländern die Getriebetemperatur auf einem niedrigem Niveau zu halten.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=HDC&amp;diff=5509</id>
		<title>HDC</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=HDC&amp;diff=5509"/>
		<updated>2011-05-17T13:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;HDC&#039;&#039;&#039; ist die Abkürzung für &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;ill &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;escent &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol&#039;&#039; und unterstützt die Bergabfahrt. Es funktioniert über und nutzt das [[ABS]] Bremssystem. Stellen die Sensoren eine zu schnelle Fahrt fest, bremsen sie das Fahrzeug ab. Normalerweise soll nicht während der Bergabfahrt gebremst werden, da die Gefahr des Rutschens/Drehens besteht, so greift das System doch hier so bemessen ein, dass Drehen oder Rutschen verhindert wird.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]][[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Bestimmungen_%C3%BCber_das_Mitf%C3%BChren_von_zus%C3%A4tzlichem_Treibstoff&amp;diff=3173</id>
		<title>Bestimmungen über das Mitführen von zusätzlichem Treibstoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Bestimmungen_%C3%BCber_das_Mitf%C3%BChren_von_zus%C3%A4tzlichem_Treibstoff&amp;diff=3173"/>
		<updated>2011-05-17T13:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gesetzliche Bestimmungen]]&lt;br /&gt;
Wer innerhalb Europas mit Ersatzkanistern seine Reichweite erhöhen möchte, sollte folgendes beachten:&lt;br /&gt;
Wer nach Deutschland einreisen möchte und EU-Bürger ist, darf 20l Treibstoff  in einem dafür vorgesehenem Kanister mitführen, (sagt der [http://www.ace-online.de| ACE]) und nicht auf viele kleine Behälter verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Slowakei darf man auch 20l mitnehmen, in die Schweiz und nach Liechtenstein gar 25l.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Italien, Ungarn, Polen, Slowenien und Kroatien darf zollrechtlich dagegen kein zusätzlicher Kraftstoff mitgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte jemand mit der Fähre nach Schweden, Dänemark oder Finnland sein Auto übersetzen, so darf auch hier, auf dem Schiff, keine Reserve mitgeführt werden.&lt;br /&gt;
Urlauber die in Österreich unterwegs sind  haben die Freigabe für 10l Treibstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Land !! Menge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Belgien&lt;br /&gt;
|| 10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bosnien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bulgarien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dänemark&lt;br /&gt;
||10 l *&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutschland (Touren)|Deutschland]]&lt;br /&gt;
||20 l aus EU-Land, 10 l aus Drittland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Finnland&lt;br /&gt;
||10 l *&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frankreich&lt;br /&gt;
||10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Griechenland&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grossbritannien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Irland&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Italien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kroatien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luxemburg&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lichtenstein:&lt;br /&gt;
||25 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mazedonien&lt;br /&gt;
||20 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Niederlande&lt;br /&gt;
||10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Norwegen&lt;br /&gt;
||10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Österreich&lt;br /&gt;
||10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Polen&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Portugal&lt;br /&gt;
||10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rumänien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schweden&lt;br /&gt;
||10 l *&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schweiz&lt;br /&gt;
||25 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Serbien&lt;br /&gt;
||Keine Info&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Montenegro&lt;br /&gt;
||5 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Slowakei&lt;br /&gt;
||20 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Slowenien&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spanien&lt;br /&gt;
||10 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tschechien&lt;br /&gt;
||10 lt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Türkei&lt;br /&gt;
||25 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ungarn&lt;br /&gt;
||Nicht erlaubt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;*&amp;quot; Für Fähren nicht erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: www.auto-motor.at&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3228</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3228"/>
		<updated>2011-05-17T12:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls Vor-Ort-Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3227</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3227"/>
		<updated>2011-05-17T12:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3226</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3226"/>
		<updated>2011-05-17T12:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3225</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3225"/>
		<updated>2011-05-17T12:50:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen. &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3224</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3224"/>
		<updated>2011-05-17T12:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:12px;&amp;quot;&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen. &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3223</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3223"/>
		<updated>2011-05-17T12:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code style=&amp;quot;font-size:large;&amp;quot;&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen. &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3222</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3222"/>
		<updated>2011-05-17T12:29:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen. &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3221</id>
		<title>Fahren in Wald und Flur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Fahren_in_Wald_und_Flur&amp;diff=3221"/>
		<updated>2011-05-17T12:21:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Feldwege  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwege dürfen befahren werden, sofern sie öffentlich gewidmet sind. Dies erfährt man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadt. Ein Feldweg, der faktisch zugänglich ist, wo also das Befahren nicht durch Sperren oder Verkehrsschilder verboten bzw. verhindert wird, gilt im Allgemeinen als öffentlicher Weg. Die Regelungen zur Widmung einer Straße sind in den jewiligen Landesstraßengesetzen geregelt. Dort können abweichende Regelungen getroffen werden, z.B. das Wege zur Bewirtschaftung von Forst- und Landwirtschaftsflächen nicht öffentlich sind (z.B. in Rheinland-Pfalz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wälder  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob in einem Wald gefahren werden darf oder nicht regelt das Landesforstgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist im [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf Bundeswaldgesetz] geregelt. Das Land kann dem eigentlichen Waldbesitzer wieder freistellen, das Befahren zu verbieten oder zuzulassen. Daher lohnt es sich auch in die einzelnen Verordnungen der Gemeinden und Städte nachzusehen, da dort wieder andere Regelungen gelten können, sofern diese Waldeigentümer sind. Im Bundeswaldgesetzt steht zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;§ 14, Betreten des Waldes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.&amp;lt;br&amp;gt;(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Forst- und Waldgesetzen ist vermerkt, dass die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts unberührt bleiben. Für alle Waldgebiete gilt, dass jegliche Aktivitäten, also auch ein Fahren bei vorliegender Erlaubnis, mit Rücksicht auf Natur und Waldbewohner und ohne unnötige oder absichtliche Störungen, Beschädigungen, Verschmutzungen usw. zu erfolgen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Würtemberg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;BW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 37 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Ohne besondere Befugnisse ist nicht zulässig&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald,&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bayern&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom Bayerischen Waldgesetzt &#039;&#039;BayWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 13 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 2 Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;BayNatSchG&#039;&#039; findet sich dann unter Abschnitt V.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Art. 23 Benutzung von Wegen; Markierungen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Dem Fußgänger gebührt der Vorrang.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Motorisierte Fahrzeuge und Gespanne (zu § 14 des Bundeswaldgesetzes)&amp;lt;br&amp;gt; Das Benutzen des Waldes mit durch Motorkraft angetriebenen Fahrzeugen, auch wenn die Motorkraft nicht zur Fortbewegung genutzt wird, und Gespannen ist untersagt. Das Gleiche gilt für das Abstellen von Fahrzeugen aller Art einschließlich Anhängern außerhalb der dafür bestimmten Flächen. Die privatrechtliche Befugnis des Waldbesitzers zur Erlaubniserteilung im Einzelfall nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber durch den Besitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 16 Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald ist nur in dem für die Bewirtschaftung des Waldes und die Ausübung der Jagd erforderlichen Umfang sowie im Rahmen hoheitlicher Tätigkeiten erlaubt. Straßenrechtliche Regelungen bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Waldbesitzer dürfen über den in Absatz 1 genannten Umfang hinaus das Fahren mit Kraftfahrzeugen in ihrem Wald gestatten, soweit dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist und den Wald nicht gefährdet oder seine Funktionen beeinträchtigt. Die Gestattungen sind der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzulegen.&amp;lt;br&amp;gt; (3) Die untere Forstbehörde kann die Gestattungen nach Absatz 2 aus den genannten Gründen untersagen oder einschränken.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt die Einzelheiten über das Verfahren sowie den Umfang und die Grenzen der Gestattungsbefugnis nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Absatz (4) gibt es in Brandenburg noch die [http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/v_bfwald.pdf Verordnung zum Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen (Waldbefahrungsverordnung – WaldBefV)] des Ministers für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung. Diese schränkt die Erlaubniserteilung durch Waldbesitzer weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Bremen&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Auf dieses Gesetz wird vom bremischen Waldgesetzt &#039;&#039;BremWaldG&#039;&#039; verwiesen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 13 Allgemeines Betretungsrecht und Haftung&amp;lt;br&amp;gt; (1) Für das Betreten und die Haftung gelten die Bestimmungen des § 34 des Bremischen Naturschutzgesetzes vom 17. September 1979 (Brem.GBl. S. 345 – 790-a-1), § 43 des Bremischen Landesstraßengesetzes vom 20. Dezember 1976 (Brem.GBl. S. 341 – 2182-a-1) und des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in den jeweils geltenden Fassungen entsprechend.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremischen Naturschutzgesetz &#039;&#039;BremNatSchG&#039;&#039; steht hierzu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 34 Betreten von Wald und Flur&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf zum Zwecke der Erholung Wald und Flur betreten, soweit nicht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes etwas anderes bestimmt ist. Straßen und Wege in Wald und Flur dürfen, soweit sie sich dafür eignen, mit Fahrrädern ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen mit Elektromotor befahren werden. Die Bestimmungen des Feldordnungsgesetzes vom 13. April 1965 (Brem.GBl. S. 71 – 45-b-1) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist gestattet auf Straßen und Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben. 2Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Verordnung bestimmen, dass und unter welchen Umständen Pferde ein amtliches Kennzeichen tragen müssen. 3Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. 4In Biosphärenreservaten, Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf den dafür gekennzeichneten Straßen und Wegen gestattet.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 43 des Bremischen Landesstraßengesetz &#039;&#039;BremLStrG&#039;&#039; ist seit dem 18. März 2006 aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburg  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; gilt in &#039;&#039;&#039;Hamburg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern. Bereiche die befahren werden dürfen, sind aber entsprechend gekennzeichnet und vom Fahrzeuggewicht abhängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 9 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten; als Betreten gilt auch das Fahren mit Krankenfahrstühlen ohne Motorantrieb.&amp;lt;br&amp;gt; (2) Das Radfahren (ohne Motorantrieb), das Fahren mit Krankenfahrstühlen mit Motorantrieb und das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (3) In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz ausgewiesenen Waldwegen gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit anderen Fahrzeugen, auch mit solchen ohne maschinellen Antrieb, und das Treiben von Huftieren ist ebenfalls nur auf den für diese Benutzung durch Beschilderung gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz zur Verfügung gestellten Wegen erlaubt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlage 2 definiert die Beschilderung: [[Image:HH BeschilderungKfz.gif|thumb|left]] {{Absatz-Links}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Forstgesetz &#039;&#039;ForstG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hessen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen zuständigen Minister und Besitzer aufgehoben bzw. näher geregelt werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 24 Betreten des Waldes, Reiten und Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (4) Radfahren, Fahren mit Kutschen und Krankenfahrstühlen und Reiten ist nur auf Wegen und Straßen gestattet. Andere Benutzungsarten, insbesondere das Fahren mit Kraftfahrzeugen und Fuhrwerken, bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers. In bestimmten Gebieten kann die Kennzeichnung von Reittieren verlangt werden. Insbesondere können Verleihbetriebe kennzeichnungspflichtig gemacht werden. Das Nähere regelt der für Forsten zuständige Minister durch Rechtsverordnung.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die untere Forstbehörde kann bei Vorliegen besonderer Verhältnisse im Einvernehmen mit dem Waldbesitzer zum Schutz der Waldbesucher, zur Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs und zur Wahrung der schützenswerten Interessen des Waldbesitzers nichtöffentliche Straßen und Wege für einzelne Benutzungsarten einschränken oder sperren. Sie kann im Rahmen dieser Befugnis nichtöffentliche Straßen und Wege einzelnen Benutzungsarten vorbehalten. Die Benutzung besonderer Reitwege, die zusätzlich zu den nichtöffentlichen Straßen und Wegen angelegt und unterhalten werden, kann davon abhängig gemacht werden, dass Vereinbarungen zwischen den Reitern oder deren Vereinigungen und dem Waldbesitzer über die für die Anlage und Pflege sowie die Beseitigung von Schäden erforderlichen Aufwendungen abgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Der für Forsten zuständige Minister wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über das Betreten des Waldes zu regeln. Er kann insbesondere nähere Bestimmungen treffen über&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Verhalten im Walde,&amp;lt;br&amp;gt; 2. die Voraussetzungen der Einschränkung nach Abs. 3, das Verfahren und die Kennzeichnung der vom Betreten des Waldes ausgenommenen Waldflächen,&amp;lt;br&amp;gt; Waldwege und Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen, das Kutschfahren und das Reiten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Verfahren bei Regelungen nach Abs. 5.&amp;lt;br&amp;gt; Er kann die Sperrung von Waldflächen oder Waldwegen durch den Waldbesitzer nach Abs. 3 Nr. 4 von einer Anzeige oder Genehmigung abhängig machen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 28 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (4) Das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art ist außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wege nur dem Waldbesitzer, seinen Beauftragten und den hierzu gesetzlich Befugten sowie den Jagdausübungsberechtigten und ihren Beauftragten gestattet. Die Forstbehörde kann Dritten auf Antrag das Befahren von Straßen und Wegen genehmigen. Dabei sind die schutzwürdigen Interessen des Waldbesitzers zu wahren.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;NWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Niedersachsen&#039;&#039;&#039; gilt &#039;&#039;&#039;kein generelles Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch ist das Fahren nur auf den dafür vorgesehenen Fahrwegen erlaubt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 23 Recht zum Betreten&amp;lt;br&amp;gt; (3) Betreten im Sinne dieses Gesetzes ist das Begehen, das Fahren in den Fällen des § 25 Abs. 1 und das Reiten.&amp;lt;br&amp;gt; § 25 Fahren&amp;lt;br&amp;gt; (1) Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden; dazu gehören Wanderwege, Radwege, Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).&amp;lt;br&amp;gt; (2) Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. Das Fahren mit den in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. Landesforstgesetz &#039;&#039;LFoG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;NRW&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)&amp;lt;br&amp;gt; (1) Verboten ist das&amp;lt;br&amp;gt; e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;RLP&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, welches aber vom jeweiligen Waldbesitzer aufgehoben werden kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 22 Betreten, Reiten, Befahren&amp;lt;br&amp;gt; 3) Radfahren und Reiten sind im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt; darüber hinausgehende Reit- und Befahrensmöglichkeiten können die Waldbesitzenden gestatten, soweit dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Die untere Forstbehörde kann auf Antrag der Waldbesitzenden Straßen und Waldwege sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind. Nicht erlaubt ist das Reiten im Wald auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung. Die Waldbesitzenden machen die Zweckbestimmung durch Schilder kenntlich. Die Markierung von Straßen und Waldwegen als Wanderwege oder Fahrradwege ist keine besondere Zweckbestimmung im Sinne des Satzes 2.&amp;lt;br&amp;gt; (4) Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Fahren mit Hundegespannen und Loipenfahrzeugen im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten im Wald,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags und der Aufarbeitung von Holz,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten,&amp;lt;br&amp;gt; 6. das Betreten von forstbetrieblichen Einrichtungen,&amp;lt;br&amp;gt; 7. die Durchführung organisierter Veranstaltungen im Wald.&amp;lt;br&amp;gt; Die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (5) Die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts und § 34 des Landesnaturschutzgesetzes bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen. Das Betretens- und Befahrensrecht besteht nur vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarland  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Saarland&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 25 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; (5) Das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen Fahrzeugen, Zelten und Abstellen von Wohnwagen ist im Wald nur insoweit gestattet, als hierfür eine besondere Befugnis vorliegt oder Wege oder sonstige Flächen dafür besonders bestimmt sind. Die Forstbehörde gestattet auf Antrag das Fahren mit motorgetriebenen oder von Tieren gezogenen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen, wenn dies zur Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke erforderlich ist. § 15 Abs. 1 und 2 gelten entsprechend.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt, ebenso andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten des Waldes einschränken oder solche Einschränkungen zulassen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Waldgesetz &#039;&#039;SächsWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch eine Genehmigung des Besitzers aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 11 Betreten des Waldes &amp;lt;br&amp;gt; (4) Andere Benutzungsarten wie das Fahren mit Motorfahrzeugen, Fuhrwerken oder Kutschen, das Zelten, das Abstellen von Wohnwagen und Fahrzeugen sowie das Aufstellen von Verkaufsständen im Wald sind nicht Teil des Betretensrechtes; sie bedürfen unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Sie dürfen die Funktionen des Waldes (§ 1 Nr. 1) nicht beeinträchtigen, Das gilt auch für organisierte Veranstaltungen, insbesondere Querfeldeinläufe, Volkswanderungen und Wintersportveranstaltungen.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachsen-Anhalt&#039;&#039;&#039; sowie das Naturschutzgesetz geben keine Auskunft über die Betretungsrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig-Holstein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleswig-Holstein&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 17 Betreten des Waldes&amp;lt;br&amp;gt; 3. sonstige Benutzungsarten des Waldes wie das Fahren, ausgenommen nach Absatz 1, das Abstellen von Fahrzeugen und Wohnwagen, das Zelten sowie die Mitnahme von gezähmten Wildtieren und Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen sowie es sei denn, dass hierfür eine Zustimmung der waldbesitzenden Person vorliegt. Die Waldfunktionen und sonstige Rechtsgüter dürfen auf Grund dieser Zustimmung nicht beeinträchtigt werden. § 20 und andere Vorschriften des öffentlichen Rechts, die die Regelungen der Absätze 1 bis 3 einschränken oder solche Einschränkungen zulassen, bleiben unberührt.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thüringen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thüringer Regelung stammt aus einer Arbeitsversion des Landeswaldgesetzes und kann Änderungen unterliegen! Gemäß der Arbeitsversion des Landeswaldgesetz &#039;&#039;LWaldG&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Thüringen&#039;&#039;&#039; gilt ein &#039;&#039;&#039;Fahrverbot&#039;&#039;&#039; in Wäldern, jedoch kann dies durch den Waldbesitzer aufgehoben werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern&amp;lt;br&amp;gt; (3) Rad fahren und Fahren mit Krankenfahrstühlen sowie mit Personenkraftwagen, deren Fahrer bzw. Mitfahrer im Besitz einer Sonderparkgenehmigung für Schwerbehinderte sind, ist auf festen Wegen und Straßen erlaubt. Reiten ist auf gekennzeichneten Wegen und Straßen gestattet. Es sollen daher genügend geeignete und möglichst zusammenhängende Wege und Straßen als Reitwege gekennzeichnet werden, die zudem eine Verbindung mit Wegen und Straßen außerhalb des Waldes aufweisen. Die Kennzeichnung erfolgt durch die untere Forstbehörde nach Anhörung der örtlichen Interessenvertretungen der Waldbesitzer und der Waldbenutzer, insbesondere der Reiter, Radfahrer, Wanderer, Skiläufer, Jäger und Kommunen. Das Fahren mit Kutschen ist auf befestigten Wegen und Straßen, die als Reitwege gekennzeichnet sind, erlaubt. Reit- und Kutschpferde müssen im Wald je ein beidseitig am Kopf befestigtes, sichtbares Kennzeichen tragen.&amp;lt;br&amp;gt; (6) Die Benutzung von Waldwegen durch Kraftfahrzeuge ist zur Erfüllung forstwirtschaftlicher Aufgaben gestattet.&amp;lt;br&amp;gt; Motorsport im Wald ist grundsätzlich verboten. Innerhalb des Waldes sind insbesondere&amp;lt;br&amp;gt; 1. das Fahren mit Kraftfahrzeugen außerhalb forstwirtschaftlicher Aufgaben,&amp;lt;br&amp;gt; 2. das Abstellen von Wohn-, Bienen- und sonstigen Wagen außerhalb der nach § 25 Abs. 4 Satz 1 genehmigten Anlagen,&amp;lt;br&amp;gt; 3. das Zelten,&amp;lt;br&amp;gt; 4. das Anlegen von Loipen und Skiwanderwegen mit Loipenfahrzeugen,&amp;lt;br&amp;gt; 5. das Rad fahren, insbesondere das Mountainbiking, abseits fester Wege und Straßen nur mit Zustimmung des Waldbesitzers zulässig. Die Waldfunktionen und sonstigen Rechtsgüter sowie Belange des Naturschutzes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Durchführung organisierter Sportveranstaltungen im Wald bedarf der Genehmigung der unteren Forstbehörde. Soweit Naturschutzbelange betroffen sind, erfolgt diese Genehmigung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wald-prinz.de/category/wald-recht Bundes- und Landesforstgesetze] &lt;br /&gt;
*[http://www.saarheim.de/Gesetze%20Laender/strg_laender.htm Landesstraßengesetze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern zeigt einige Stellen aus den Gesetzen und Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer, die für relevant erachtet werden. Jeder der in Wald und Flur fahren möchte sollte sich über die aktuelle Bestimmungslage kundig machen und nötigenfalls vor-Ort Erkundigungen einholen. Wie aus dem Artikel ersichtlich, gibt es häufig lokale Regelungen. &amp;lt;/code&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Gesetzliche_Bestimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Global_Positioning_System/_Navigation&amp;diff=6225</id>
		<title>Global Positioning System/ Navigation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Global_Positioning_System/_Navigation&amp;diff=6225"/>
		<updated>2011-05-17T12:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 2px; border: 1px solid grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Image:Under Construction 1.gif|none|Under Construction 1.gif]]&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird momentant bearbeitet von: {{REVISIONUSER}}. Bitte von Änderungen absehen, bis die Seite wieder freigegeben ist.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem globalen Navigationssatellitensystem &#039;&#039;&#039;Global Positioning System (GPS)&#039;&#039;&#039; und seiner Bedeutung speziell für den Bereich Offroad. &amp;lt;br&amp;gt;Mit &amp;quot;GPS&amp;quot; ist meistens umgangssprachlich Satellitennavigation gemeint. Der Begriff GPS steht jedoch für ein konkretes System mit der Bezeichnung NAVSTAR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Dieser Artikel soll nicht die gesamte technische Funktionsweise des GPS-Systems erklären; dies wurde an anderen Stellen bereits besser umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hd2 sport tracker.jpg|thumb|right|200px|HTC HD2 mit GPS Sport Tracker]] Das Global Positioning System wurde vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und in Betrieb genommen. Am 02. Mai 2000 wurde in dem System eine künstliche Verschlechterung des Signals [http://de.wikipedia.org/wiki/Selective_Availability SA - Selective Availability] abgeschaltet und so wurde GPS für Jedermann nutzbar. &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Positionsbestimmung über Satelliten basiert auf der Übermittlung von der exakten Uhrzeit und der aktuellen Position der Satelliten selbst. Mittels Triangulation, (siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Globales_Navigationssatellitensystem Globales Navigationssatellitensystem]), wird aus diesen Signalen dann die aktuelle Position bestimmt. Mit einem für das jeweilige System geeigneten Empfänger (GPSR) können diese Signale ausgewertet und die eigene Postion berechnet werden. &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräte und Karten  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wird auf Grund der oben beschriebenen Funktionsweise nur eine aktuelle Ortsbestimmung durchgeführt. Die tatsächliche Navigation ergibt sich aus der Funktion der verwendeten Empfänger. Hier kann man zwischen Punkt-zu-Punkt-Navigation (über sog. Wegpunkte oder Waypoints) und dem selbständigen Routing unterscheiden. Bei Navigation über Wegpunkte wird im einfachsten Fall ein Ziel definiert und dann über den Empfänger der direkte Weg in einer geraden Linie angezeigt. Hierbei ist zu beachten, dass man sich den tatsächlichen Weg (die &amp;quot;Route&amp;quot;) zu dem Zielpunkt selbst suchen muss. In der zweiten Variante wird ebenfalls der Zielpunkt definiert und dann mit dem entsprechenden GPSR und einer routenfähigen Software eine Route automatisch berechnet. Um Einfluss auf die Route zu nehmen, kann man bei vielen Geräten Schwerpunkte setzen (z. B. vorwiegend Autobahn, kürzeste Strecke, schnellste Fahrzeit). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offroad-Navigation beinhaltet spezielle Vorgehensweisen, da -wie der Name schon sagt- die Navigation &amp;quot;abseits der Straße&amp;quot; statt findet. Der überwiegende Teil der routingfähigen Karten und Software kann genau mit diesem Umstand jedoch nicht wirklich gute Ergebnisse liefern, da die benutzen Wege im besten Fall noch auf dem Kartenmaterial abgebildet, aber nicht aktiv in das Routing mit einbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Offroader muss also zusätzliche Vorbereitungen treffen, um zuverlässig von einem Punkt zum nächsten zu navigieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Was wird benötigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Geräte&#039;&#039;&#039; (beispielhafte Aufzählung)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Fahrzeug-GPS, Zusätzlicher GPS-Receiver (sog. Handhelds), Smartphone, Notebook/Netbook mit GPS-Maus&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach&amp;amp;nbsp;Erfahrungen&amp;amp;nbsp;des Autors sind&amp;amp;nbsp;zusätzliche GPS-Receiver am besten für&amp;amp;nbsp;die Offroad-Navigation geeignet. Zum Beispiel Empfänger der Hersteller [http://www.garmin.com/de/ Garmin], [http://www.magellangps.com/eu/de-de/index.htm Magellan] oder [http://global.trimble.com/de/ Trimble], um nur einige Hersteller zu nennen. Eine konkrete Geräteempfehlung soll hier bewusst nicht gegeben werden, da die Auswahl sehr stark vom Einsatzzweck und den persönlichen Vorlieben des Anwenders abhängig ist. Für alle Geräte gilt jedoch, dass man sich intensiv mit den Möglichkeiten und der späteren Systempflege beschäftigen muss. Für die Geräte der Markenhersteller werden regelmässig Firmware-Updates, aktualisiertes Kartenmaterial (für das Gerät und ggf. vorhandene Software), sowie Tools zur Modifizierung und Steuerung bereitgestellt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die fahrzeugspezifischen Empfänger (Festeinbau) sind im Regelfall auf ein Kartensystem festgelegt und unterstützen meistens nur ein Koordinatensystem. Der Kartentausch ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch aus lizenzrechtlichen Gründen und technischen Beschränkungen, z. B. die Verwendung von zusätzlichen Speichermedien nur eingeschränkt durchführbar. Teilweise wird der Zugriff auf das System auch vollständig durch den Hersteller unterbunden und ein Austausch der Karten oder Upgrade der Firmware ist nur durch eine Fachwerkstatt möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Smartphones sind zwar grundsätzlich von der Funktion her geeignet, jedoch sind die Navigationsmöglichkeiten im Regelfall rudimentär und durch die verwendete Software im flexiblen Gebrauch eingeschränkt. Weitere Nachteile sind mangelnde Robustheit durch nicht ausreichenden Gehäuseschutz und die im Vergleich zu einem speziellen GPSR mangelnde Funktionssicherheit.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ebenfalls sollte im Offroad-Bereich immer der Notfallgedanke eine wichtige Rolle spielen. Ein GPSR sollte mit handelsüblichen Batterien (z. B. AA oder AAA Zellen) bestückt werden können. Dies ist bei Smartphones durch die Verwendung von Akkus regelmäßig nicht möglich. In diesen Fällen muss dann eine externe Stromquelle zur Verfügung stehen. Muss das Fahrzeug im Gelände aufgegeben werden, fällt früher oder später auch die Navigation aus, während man einen Handheld mit einem kleinen Vorrat an Batterien tagelang weiter nutzen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Notebooks oder Netbooks können relativ leicht für die Nutzung des GPS-Signals aus- bzw. umgerüstet werden. Z. B. durch eine &amp;quot;GPS-Maus&amp;quot; der Firmen [http://www.navilock.de/ Navilock] oder [http://www.holux.com/ Holux]. In Verbindung mit der geeigneten Software kann man im Fahrzeug damit eine sehr gute Kartendarstellung erzielen und hat die Vorteile von Touchpad und Tastatur. Auch die Planung einer manuellen Route ist damit komfortabel möglich. Die Einschränkungen hinsichtlich Stromversorgung und Ausfallsicherheit gelten allerdings auch für diese Kombination. Zur Navigationsunterstützung sind Notebooks jedoch meiner Meinung nach sehr empfehlenswert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Kartenmaterial&#039;&#039;&#039; (beispielhafte Aufzählung)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Geräte-Karten, kommerzielle Karten, freies Kartenmaterial, topografische Karten, Straßennetzkarten, selbst erstellte Karten z. B. mittels Scanner&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Es gibt unterschiedliche Arten von Kartenmaterial und schon beim Kauf eines Gerätes kann man diesbezüglich häufig eine Entscheidung treffen. Da das Kartenmaterial der Gerätehersteller in Relation zu dem Gerätepreis relativ teuer ist, lohnt es sich in Einzelfällen sogar auf eine werkseitige Ausstattung mit Karten zu verzichten. Die Geräte werden dann im Regelfall mit einer weltweiten &amp;quot;Basiskarte&amp;quot; ausgeliefert. Das Gerät muss dann durch den Besitzer auf seine eigenen Bedürfnisse angepasst werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Übersicht der unterschiedlichen Kartenarten&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:#Geräte-Karten werden mit dem Gerät erworben und können durch den Anwender sofort genutzt werden. Welche Karte sich auf dem Gerät befindet, muss vor dem Kauf beachtet werden. &lt;br /&gt;
:#Kommerzielle Karten können nachträglich gekauft und auf dem Gerät für unterschiedliche Anwendungszwecke installiert werden. Bei Verwendung von Speicherkarten ist auch ein Wechsel der Karten möglich. &lt;br /&gt;
:#Freies Kartenmaterial wird aus unterschiedlichen Quellen bereitgestellt. Ein sehr gutes Beispiel für freie Karten ist z. B. [http://www.openstreetmap.de/ Open Street Map]. Diese Karten bieten eine sehr hohe Detaildichte, werden ständig erweitert und aktualisiert. Für Garmin GPSR gibt es dort Images, die direkt auf die Speicherkarte des GPSR&amp;amp;nbsp;kopiert werden können (zur Zeit meistens in der Aufteilung Deutschland, Europa oder Global). Der hauptsächliche Vorteil ist, dass der Anwender sich nicht das Wissen aneignen muss, wie man die Karten selbst anlegt und die oft stundenlange Berechnung des Kartenmaterials auf dem PC und das spätere Kopieren auf das GPSR&amp;amp;nbsp;entfallen.&amp;lt;br&amp;gt;Als Beispiele möchte ich auf die Karten [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:All_in_one_Garmin_Map All-in-one Garmin Map] und die Karten von [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Computerteddy Computerteddy] hinweisen. Seit Jahren sind die beiden Karten kostenfrei verfügbar und von sehr hoher Qualität (soweit sich das durch Stichproben überprüfen lässt).&amp;lt;br&amp;gt;Seit einiger Zeit sind die Karten sogar für das Straßennetz routingfähig. &lt;br /&gt;
:#Topgrafische Karten stellen das Gelände und z. B. auch kleine Feldwege und oft auch Höhenlinien dar. Sie sind für Offroad-Touren meistens am besten geeignet. &lt;br /&gt;
:#Straßennetzkarten stellen das -öffentlich- befahrbare Straßennetz dar und sind routingfähig. Sie können also in Verbindung mit einem entsprechenden Empfänger selbständig ein Weg vom Startpunkt bis zum Zielpunkt generieren. &lt;br /&gt;
:#Für selbst erstellte Karten ist ein umfangreiches Wissen über die Quelle des Materials und das verwendete Gerät erforderlich. Der Zeitaufwand zum Erstellen einer verlässlichen Karte kann mehrere Stunden betragen. Dafür kann sie dann aber auch die individuellen Anforderungen des Besitzers erfüllen. Besonders wichtig ist das &amp;quot;Einmessen&amp;quot; der Karte mit Geo-Referenzpunkten. Diese müssen so exakt wie möglich sein. &lt;br /&gt;
:#Hybridkarten stellen eine Mischung von Straßen- und Gelände- oder Satellitenkarten dar. Sie können einem Offroad gute Anhaltspunkte für den Standort und die zu wählende Fahrtrichtung geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beispieldarstellungen des Offroad-Gelände &amp;quot;Freizeitpark Mammut&amp;quot;, Stadtoldendorf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180px&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:City navigator.png|City Navigator 2011&lt;br /&gt;
Image:Osm.png|Open Street Map 2011 &lt;br /&gt;
Image:Google maps.png|Google Maps 2011 &lt;br /&gt;
Image:Garmin topo.png|Garmin Topo V2 &lt;br /&gt;
Image:Google hybrid.jpg|Google Hybrid 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; An den Bildausschnitten kann man deutlich erkennen, warum die topografische Karte für Offroad-Navigation am besten geeignet ist. Während die&amp;lt;br&amp;gt; Straßenkarten das Gelände im Regelfall überhaupt nicht abbilden, kann man auf der topografischen Karte sowohl die Wege, als auch Höhenlinien finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Konventionelles Kartenmaterial, Kompass, Neigungsmesser (Clinometer)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Navigation oder zur Unterstützung der GPS-Navigation kann selbstverständlich auch jede andere Art von Kartenmaterial genutzt werden. Gerade in entlegenen Gebieten kann es sein, dass die digitalen Karten keinen aktuellen Stand oder eine zu geringe Detaildichte haben.&amp;lt;br&amp;gt;Auch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Kompass Kompass] kann in Verbindung mit einem GPSR sinnvoll genutzt werden. Sei es zur Kontrolle des GPSR oder auch als Backup, wenn der Batterievorrat des GPSR&amp;amp;nbsp;erschöpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Letztlich kann durch gutes Kartenmaterial, Kompass und das entsprechende Wissen mit gleichem Erfolg navigiert werden, wie mit einem GPSR. Es ist nur aufwändiger und im Regelfall zeitintensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung (speziell Offroad)  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Straßennavigation&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Dieser Navigationstyp ist sicherlich am einfachsten. Man gibt den Zielpunkt ein und das Gerät berechnet von der aktuellen Position den Weg zum Ziel. Je nach Gerätetyp können noch zusätzliche Parameter (z. B. kürzeste/ längste Strecke) angegeben werden. Problematisch ist dabei nur, wenn es keine Straßen mehr gibt, die das Gerät zur Routenberechnung heranziehen kann. Dann bleibt nur die Punkt-zu-Punkt-Navigation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Punkt-zu-Punkt-Navigation&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Für die Offroad-Navigation bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit an, Routen mit Hilfe von Wegpunkten zu erstellen. Das Beispiel zeigt das Anlegen einer Route mit der Software &amp;quot;Basemap&amp;quot; von Garmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Routenerstellung mit der Software &amp;quot;Basemap&amp;quot; von Garmin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;280px&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Wp fp mammut1.png|Wegpunkte anlegen (Abb. 1 Garmin Basemap - Topo V2)&lt;br /&gt;
Image:Route fp mammut1.png|Routenerstellung (Abb. 2 Garmin Basemap - Topo V2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Im ersten Schritt werden die Wegpunkte manuell mit der Software erstellt [[Media:Wp_fp_mammut1.png|(Abb. 1)]]. Diese können entweder grafisch über das vorhandene Kartenmaterial gesetzt, oder aber auch nach Koordinate eingegeben werden. Es bietet sich an für die Auswahl der Waypoints markante Geländepunkte, wie zum Beispiel Abzweigungen, Erhebungen oder bereits bekannte POI (Points of Interest) zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Im zweiten Schritt werden die einzelnen Punkte in der richtigen Reihenfolge ausgewählt und dann die Route von Punkt zu Punkt automatisch erstellt [[Media:Wp_fp_mammut1.png|(Abb. 2)]]. Die Route kann dann über die Software direkt in das Gerät übertragen werden. Durch die PC-gestützte Routenerstellung kann man einzelne Wegpunkte verschieben, neu erstellen oder auch löschen. So lässt sich eine einmal erstellte Route immer wieder an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Trackauswertung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Wenn der GPRS über einen Datenlogger verfügt, kann man nach Aufzeichnung der gefahrenen Route als Track diesen auswerten. Eine sehr gute Software für diesen Zweck ist die Freeware [http://www.gps-freeware.de/ GPS-Track-Analyse.NET] von&amp;amp;nbsp;Dietmar Domin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Image:Trackanlyse1.png|thumb|left|900px|Trackanalyse mit Höhenprofil (o.) und Geschwindigkeit (u.)]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Image:Track 3d garmin.png|thumb|900px|left|Track 3d garmin.png|Trackanalyse mit Höhenprofil (o.) und Geschwindigkeit (u.) in 3D-Darstellung]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Darüber hinaus bietet das Programm die Möglichkeit sich ausführliche Statistiken oder ein 3D-Modell für den Track erstellen zu lassen oder den Track z. B. in eine Google KML/KMZ-Datei zu exportieren.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;Auch das GPX-Format wird unterstützt. Innerhalb der Programmoberfläche kann man sich auch die Strecke auf Bing Maps (inklusive 3D-Darstellung) anzeigen lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/GPS GPS Wikipedia (deutsch)] &lt;br /&gt;
*[http://www.gps.gov/ offizielle Seite GPS U.S. Government (us-english)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Heckscheibe_Leiterbahnen&amp;diff=7065</id>
		<title>Heckscheibe Leiterbahnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Heckscheibe_Leiterbahnen&amp;diff=7065"/>
		<updated>2011-05-17T11:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Reparaturanleitungen]]&lt;br /&gt;
Wenn die Heckscheibenheizung oder das Bremslicht nicht mehr funktionieren, kann das an beschädigten Leiterbahnen liegen, die auf der Heckscheibe aufgebracht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Mittels eines Duchgangsprüfers (oftmals an Ohmmetern zu finden) prüfen, ob von der Anschlussklemme (entweder Heizung oder Bremsleuchte) Kontakt zu Punkten auf der Leiterbahn besteht. Wenn zwischen zwei Punkten kein Kontakt besteht, liegt dazwischen eine Unterbrechung vor. Diese kann durch weitere Messungen eingegrenzt und/oder mittels Sichtprüfung gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LP Heckscheibe Silberlack 1.jpg|miniatur|rechts|Mit Silberlack neu gezogene Leiterbahn für das dritte Bremslicht]]Die Leiterbahn kann an der unterbrochenen Stelle mittels Leitlack (Silberlack), wie er im Modellbau verwendet wird, neu gezogen werden. Dazu die Bereiche neben dem beschädigten Leiter mit Malerkrepp abkleben, den Leitlack gemäß seiner Anleitung auftragen (großzügig bestreichen) und trocknen lassen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Ambulanz&amp;diff=6448</id>
		<title>Ambulanz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Ambulanz&amp;diff=6448"/>
		<updated>2011-05-17T11:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
Auf Basis von diverser [[Land Rover]] Serie, [[110 / 90 / Defender|Defender]], [[Discovery]] und [[Range Rover]] Rahmen wurden bzw. werden immer noch Ambulanzfahrzeuge für den zivilien und miltärischen Bereich gefertigt. Gerade die auf Serie und Defender basierten Fahrzeuge sind nach ihrem Dienst beliebte Objekte für den Umbau zum Wohnmobil, bedingt durch den Kabinenaufbau.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militär ==&lt;br /&gt;
Unter anderem setzen bzw. setzten die folgenden Streitkräfte Land Rover Ambulanzfahrzeuge ein:&lt;br /&gt;
* Royal Australian Army Medical Corps (RAAMC)&lt;br /&gt;
* British Army&lt;br /&gt;
* Holländische Armee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Land Rover Battlefield Ambulance ===&lt;br /&gt;
==== Australien ====&lt;br /&gt;
[[Datei:LP SII RAAMC Trial 1.jpg|miniatur|rechts|Die beiden Land Rover Prototypen als Testfahrzeuge der RAAMC]]1956 entwickelte die australische Armee neue Spezifikationen für ein Ambulanzfahrzeug, da die vorhandene Flotte auf Basis des Chassis mit Kabine von Chevrolet und Ford mittlerweile veraltet war. Man lehnte sich dabei stark an den Anforderungskatalog der britischen Armee an. Waren die bisherigen Fahrzeuge bisher 3 Tonnen schwer verlangten die erwarteten Einsatzszenarien leichtere Modelle und so wurde ein Gewicht von 1 Tonne und Allradantrieb als eine Forderung festgelegt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst zog man amerikanische Typen und ein im Inland hergestelltes Fahrzeug von [http://de.wikipedia.org/wiki/International_Harvester International Harvester] in Betracht, wobei letzteres, eine leichte und kürzere Version eines 3 Tonnen Allzweckfahrzeugs welches gerade in Entwicklung für die Armee war, der Kandidat der Wahl gewesen ist. Bis 1958, als Angehörige der australischen Armee Großbritannien besuchten und dort den ¾ Tonnen Land Rover [[Serie II]] auf 109 inch Basis vorgestellt bekamen, der für den Export nach Australien vorgesehen war. Da die Armee sowieso das ¼ Tonnen Modell auf 88 inch Basis für andere Zwecke ins Auge gefasst hatte, lag es nahe, das Land Rover Modell nun auch als Ambulanzfahrzeug in Betracht zu ziehen. Im August gelangte man dann zu der Ansicht, dass das Serie II Modell aufgrund seiner kleineren Abmessungen, dem geringeren Gewicht und den niedrigeren Anschaffungs- und Wartungskosten die richtige Wahl sei. Die Beschaffung hing jedoch noch von der wahl des ¼ Tonnen Fahrzeugs ab und ob dass ¾ Tonnen Modell tatsächlich den Anforderungen an ein Ambulanzfahrzeug gerecht wird. So wurde parallel an den beiden möglichen Lösungen gearbeitet, dem 3 Tonnen Modell und dem von Land Rover.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LP SII RAAMC Indian-Modell 1.jpg|miniatur|rechst|Serie II Modell mit Rollo und Winde, Frontansicht]]Durch die Entscheidung nun das Land Rover Serie II 88 inch Modell als neues Transportfahrzeug zu nutzen und die Bedenken der Sanitätstruppe, dass das 3 Tonnen Modell zu schwer sei, konzentrierte man sich nun auf das 109 inch Modell als Ambulanzfahrzeug, welches für vier Tragen Platz bieten soll. Es wurden zwei unterschiedliche Prototypen gebaut. Einer mit einem unisolierten Aufbau, einer Heckklappe mit Canvas-Rollo und mit Winde (Identifikation: ARN 106-947),[[Datei:LP SII RAAMC Türmodell 1.jpg|miniatur|rechts|Serie II RAAMC Prototyp mit Türen, Heckansicht]] der andere voll isoliert und mit zwei Türen sowie einem Lufteinlass über der Windschutzscheibe versehen (Identifikation: ARN 106-952). Da von vornherein größere Reifen (9.00x16) geplant waren, wurden in diese Typen längere Stoßdämpfern eingebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die britische Behörden die Australier baten, ein paar Tropen- und Hitzetests  mit anderen Fahrzeugen durchzuführen, nutze man diese Gelegenheit um die beiden Land Rover Ambulanz-Prototypen und den von &#039;&#039;Harvester International&#039;&#039; mitzuschicken. Es wurden Routen ausgesucht die tropische und sumpfige Dschungelpassagen als auch trockene Strecken beinhalteten. Insgesamt wurden ca. 5.000 Meilen in 3 Monaten zurückgelegt. Man versprach sich, dass Schwächen und Fehler so zutage treten würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LP RAAMC Serie II Test Ansicht hinten 1.jpg|miniatur|rechts|Beide Testfahrzeuge von hinten]]Es stellten sich deutliche Schwächen mit der original Land Rover Bereifung (7.50x16) auf abschüssigen Strecken heraus, die sich nach der Umrüstung auf 9.00x16 erwartungsgemäß noch verstärkten. Desweiteren wurde die viel zu schwache Lüftung, gerade bei dem unisolierten Modell, bemängelt, die Lage des Auspuffs, der anfällig für Beschädigungen war und zusätzliche Hitze in das Fahrzeuginnere abgab, mangelnder Rostschutz und das schnelle Losrütteln von Fahrzeugteilen waren weitere Kritikpunkte. Zu guter Letzt boten auch die Kotflügel zu wenig Platz, um angesammelten Schlamm und Dreck effizient zu entfernen, was bis zu Problemem bei der Lenkung und einer deutlichen Erhöhung des Rollwiderstands führte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Tests stellte sich heraus, das man wohl zwei weitere Jahre benötigen würde, bis die Ambulanz den Dienst aufnehmen kann. Dem isolierten Modell mit den Hecktüren wurde aufgrund der wesentlichen Vorzüge, sofern die Lüftung noch verbessert würde, der Vorzug gegeben. Die schwachen Fahrleistungen bergab sollten entweder durch eine stärkere Maschine oder veränderten Achsübersetzungen mit [http://www.hlsmith.co.uk/products.asp?prod=84&amp;amp;cat=37&amp;amp;hierarchy=0|68 Kirkstall] Achsen abgestellt werden.[[Datei:LP RAAMC Serie II Ambulance 1.jpg|miniatur|rechts|Serie II mit den geänderten Radkästen]] Für das Dreckproblem in den Kotflügeln wurden für alle Modelle für die australische Armee spezielle Frontkotflügel entwickelt, die mehr Freiheit boten. Die Ambulanzmodelle erhielten zudem hinten einen rechteckigen Kotflügel mit verbesserter Bodenfreiheit hinter der Heckachse. Da die erwarteten zwei Jahre bis zum Erlangen der Einsatzreife zu lang waren, bestellte man 1960 vorab schon 30 Stück, die dem Prototypen entsprachen. Sie sollten im Juni 1961 geliefert werden. Bis dahin erhöhte sich die Bestellung noch auf 31 Stück. Man ging davon aus, dass eventuelle Umrüstungen, wie z.B. die Kirkstall Achsen später nachgeholt werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste, den Testergebnissen entsprechend, umgebaute Prototyp ging am 12. April 1961 in die zweite Erprobung. Diese ging über 6.000 Meilen und zeigte, dass die vorgenommenen Änderungen zu dem gewünschten Ergebnis geführt hatten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende Juni 1961 wurden dann die ersten 31 Ambulanzfahrzeuge basierend auf der [[Serie II]] ausgeliefert. Bis 1967 wurden noch insgesamt 151 Stück in 5 Chargen auf Basis der [[Serie IIa]] bestellt und ausgeliefert. Somit ergibt sich inklusive der beiden Testfahrzeuge eine Gesamtzahl von 184 Fahrzeugen des Typs Serie II/IIa. Obwohl anfangs angedacht wurden die Wagen nicht auf Kirkstall Achsen und 9.00x16 Reifen umgerüstet, sondern behielten die Standard Land Rover Technik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gute 30 Jahre, bis 1993 blieben diese Fahrzeuge im Einsatz und einige wurden sogar im Vietnamkrieg verwendet. Die ersten 7 Fahrzeuge wurden 1971 ausser Dienst gestellt und für Hilfsprogramme verwendet. 1972 folgten noch einmal 13 Stück, 1974 dann 19, wovon zwei nach Neuseeland verkauft wurden. Über die folgenden Jahre wurde der Bestand immer kleiner, 1/3 der Serie II Modelle blieb noch bis 1991/92 in Dienst und ein paar Jahre später wurden die letzten 2 Serie II und die letzten 7 Serie IIa Ambulanzen ausser Dienst gestellt. Ersetzt wurden die Serie II/IIa Modelle ab 1990 durch das [http://www.ebroadcast.com.au/ecars/Perentie/6x6.html Land Rover 1 Tonnen 6x6] Modell (Perentie).&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grossbritannien ====&lt;br /&gt;
Im Mutterland von [[Land Rover]] wurden diese Fahrzeuge selbstverständlich ebenfalls als Ambulanzen genutzt, im Wesentlichen in vier Fahrzeuggenerationen. Die Land Rover Fahrzeuge wurden grösstenteils von [http://www.marshall-ls.com/default.aspx Marshall Special Purpose Vehicles] (heute Marshall Group) umgebaut. Abnehmer waren die britische und die holländische Armee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste basierte auf den [[Serie II]] und den [[Serie IIa|IIa]] sowie der [[Serie III]] 109&amp;quot; Modellen, die von Mitte 1950 bis Anfang der 1980er Jahre gebaut wurden. Fahrzeuge dieses Types befanden sich bin in die 1990er Jahre im Dienst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Basis für die zweite Generation diente der [[101 Forward Control]]. Diese waren von 1981 bis 1982 getätigte Werksumbauten von 1976 gefertigten, aber ungenutzten Fahrzeugen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die dritte Generation nutzen das 127 inch Cassis des [[110 / 90 / Defender|110]], also den [[130]]. Der Umbau erfolgte durch Land Rovers [[Special Projects Department|Special Vehicles Department]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generation vier basiert, im Gegensatz zu den Fahrzeugen der dritten Generation, wieder auf einem Land Rover Modell, welches militärischen Spezifikationen folgt, dem XD 130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 1. Generation =====&lt;br /&gt;
Basierend auf dem 109 inch Modell der Serie II, später dann IIa und III boten diese Ambulanzen maximal sechs Bahren und drei Besatzungsmitgliedern Platz. Die Bahren konnten ausserhalb, z.B. auf dem Dach, oder innerhalb zusammengeklappt transportiert werden, um z.B. bis zu sechs sitzende Patienten mitzunehmen. Das System war flexibel. Die [http://www.raf.mod.uk/ Royal Airforce] nutze lediglich zwei Bahren in ihren Fahrzeugen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Karosse wurde aus zwei Aluminimlagen mit einer Isolierung dazwischen gebaut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die 1.000 Stück wurden produziert, davon ca. 200 Serie III (ca. 20 davon für die Royal Airforce), die eine Hälfte für das britische Militär, die andere für das niederländische. Letztere gaben ihnen den Spitznamen &amp;quot;Magic Marshalls&amp;quot;. Dies rührt daher, dass diese Fahrzeuge auf &amp;quot;wundersame&amp;quot; Art und Weise auf nur wenigen hundert Metern Fahrt durch unwegsames Gelände, aus &#039;&#039;vier&#039;&#039; Patienten und einem Besatzungsmitglied &#039;&#039;fünf&#039;&#039; Patienten machen konnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge wurden später mit Versteifungen ausgestattet, die das starke hin- und her Schwanken bei Kurvenfahrten, welches durch das Gewicht von ca. 2,6 Tonnen und den hohen Schwerpunkt verursacht wurde, eindämmen sollten. Trotz dieser Maßnahme war eine umsichtige Fahrweise nötig, besonders im Gelände. Trotz des abgeschräkten Hecks, welches einen besseren Böschungswinkel brachte, waren die Fahrzeuge, im Vergleich zu den Standard-Land Rover Fahrzeugen, nicht so geländetauglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ambulanzfahrzeuge die an die britische Luftwaffe (RAF) gingen, unterschieden sich von den restlichen. An diesen Wagen war vorne ein Rammschutz montiert, sie hatten eine Extra-Innenheizung, die an das Bordnetz angeschlossen war und ein Batterieladegerät an der Schottwand zwischen den Vordersitzen. Die Fahrzeuge waren ständig an eine Stromversorgung angeschlossen, um sie immer Einsatzbereit zu haben, d.h. die Batterien wurden ständig geladen und es wurde eine bestimmte Temparatur im Innenraum wurde gehalten. Sie waren vornehmlich für den schnellen Transport von Verletzten zu medizinischen Einrichtungen auf dem auf dem Flughafengelände und hatten daher weniger medizinische Ausstattung an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 2. Generation =====&lt;br /&gt;
Diese Generation basiert vollständing auf dem 101 [[Forward Control]], welcher auf dem [[Range Rover]] basiert und hatte somit auch Schrauben- anstatt Blattfedern. Der große Vorteil dieses Fahrzeugs gegenüber den Ambulanzen auf Serie-Basis war das Platzangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.army.mod.uk/equipment/engineering/1505.aspx Britische Armee]&lt;br /&gt;
* [http://www.remlr.com/bloodbox_story.html Bloodbox]&lt;br /&gt;
* [http://www.remlr.com/lrprpics.html Bilder Serie II der australischen Armee]&lt;br /&gt;
* [http://www.remlr.com/john-bamford.html Bilder der Erprobung bei der australischen Armee]&lt;br /&gt;
* [http://www.landroverclub.net/Club/HTML/Perentie.htm 6x6 Perentie]&lt;br /&gt;
* [http://www.emlra.org/vehicles/Marshall%20Feature.pdf Marshall Land Rover Ambulances]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
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		<title>Forward Control</title>
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		<updated>2011-05-12T10:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Auf einer Präsentation vom Militär (1957)&amp;amp;nbsp;hatte [[Tom Barton]] die Idee zu diesem Fahrzeug. 1960 lief der erste Prototyp vom Band und hatte dann 2 Jahre später seine Premiere in London auf einer Nutzfahrzeugausstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Forward Control war der praktischste aller Landys, da er durch die Verlängerung der Ladefläche noch mehr zuladen konnte.  Allerdings auf Grund der Optik war dieser Landy ein ziemlicher Reinfall. Es wurden noch nicht einmal 5500 Fahrzeuge gebaut und 1973 wurde dann auch die Produktion eingestellt. Es folgte der [[101 Forward Control]] ( ab 1975 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik ===&lt;br /&gt;
Auf dem Rahmen des 109 wurde das Frontlenker Prinzip geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihn gab es mit 2  Benzin Motorvarianten (allerdings auch als Diesel konnte er bestellt werden).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen verbaute Land Rover den wassergekühlten 4 Zylinder mit 2286 ccm ( 77 PS / 4250).&lt;br /&gt;
Die etwas stärkere und auch durstigere Variante war der wassergekühlte 6 Zylinder mit 2625 ccm( 83 PS /4500).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:!!sgFrHQB20~$(KGrHqIOKj4Ewg)g9yY7BMP3S9wmtg~~ 19.jpg|miniatur|rechts|Forward Control Feuerwehr mit Aufbau von Rosenbauer]][[Datei:FWC Landypickup Seite 01.jpg|miniatur|rechts|Forward Control Feuerwehr, Seitenansicht]]Der FWC wurde von vielen Firmen ( z.B. Rosenbauer, Marshall) mit einem Aufbau versehen, mit dem er dann oft, z.B. in Österreich bei der Feuerwehr seine Dienste tat oder als [[Ambulanz|Ambulanzfahrzeug]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
Er war mit der Zuladung von 1,5 Tonnen ein echtes Arbeitstier. Die Motoren waren trotzdem alle ziemlich überfordert bei dem Gewicht des Fahrzeuges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausmusterung von Feuerwehr und Militär bekammen viele FwC ein 2. Leben als Campingfahrzeug.&lt;br /&gt;
Im Gelände, das er ganz gut meistert steigt allerdings der Verbrauch weit über die 20 l Marke. Kein Wunde, wog der FWC doch schon leer 1,9 Tonnen.&lt;br /&gt;
Die Reifen in der Grösse von  9.00X16 waren für Geländefahrten schon die optimale Wahl. Man tut sich heutzutage allerdings etwas schwer die Grösse noch zu bekommen. Fündig wird man noch bei Herstellern von Traktorenreifen..&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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		<title>Forward Control</title>
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		<updated>2011-05-12T10:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Auf einer Präsentation vom Militär (1957)&amp;amp;nbsp;hatte [[Tom Barton]] die Idee zu diesem Fahrzeug. 1960 lief der erste Prototyp vom Band und hatte dann 2 Jahre später seine Premiere in London auf einer Nutzfahrzeugausstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Forward Control war der praktischste aller Landys, da er durch die Verlängerung der Ladefläche noch mehr zuladen konnte.  Allerdings auf Grund der Optik war dieser Landy ein ziemlicher Reinfall. Es wurden noch nicht einmal 5500 Fahrzeuge gebaut und 1973 wurde dann auch die Produktion eingestellt. Es folgte der [[101 Forward Control]] ( ab 1975 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik ===&lt;br /&gt;
Auf dem Rahmen des 109 wurde das Frontlenker Prinzip geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihn gab es mit 2  Benzin Motorvarianten (allerdings auch als Diesel konnte er bestellt werden).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen verbaute Land Rover den wassergekühlten 4 Zylinder mit 2286 ccm ( 77 PS / 4250).&lt;br /&gt;
Die etwas stärkere und auch durstiger Variante war der wassergekühlte 6 Zylinder mit 2625 ccm( 83 PS /4500).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:!!sgFrHQB20~$(KGrHqIOKj4Ewg)g9yY7BMP3S9wmtg~~ 19.jpg|miniatur|rechts|Forward Control Feuerwehr mit Aufbau von Rosenbauer]][[Datei:FWC Landypickup Seite 01.jpg|miniatur|rechts|Forward Control Feuerwehr, Seitenansicht]]Der FWC wurde von vielen Firmen ( z.B. Rosenbauer, Marshall) mit einem Aufbau versehen, mit dem er dann oft, z.B. in Österreich bei der Feuerwehr seine Dienste tat oder als [[Ambulanz|Ambulanzfahrzeug]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
Er war mit der Zuladung von 1,5 Tonnen ein echtes Arbeitstier. Die Motoren waren trotzdem alle ziemlich überfordert bei dem Gewicht des Fahrzeuges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausmusterung von Feuerwehr und Militär bekammen viele FwC ein 2. Leben als Campingfahrzeug.&lt;br /&gt;
Im Gelände, das er ganz gut meistert steigt allerdings der Verbrauch weit über die 20 l Marke. Kein Wunde, wog der FWC doch schon leer 1,9 Tonnen.&lt;br /&gt;
Die Reifen in der Grösse von  9.00X16 waren für Geländefahrten schon die optimale Wahl. Man tut sich heutzutage allerdings etwas schwer die Grösse noch zu bekommen. Fündig wird man noch bei Herstellern von Traktorenreifen..&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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		<title>Ersatzteile</title>
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		<updated>2011-05-12T09:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Themen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzhilfe:&#039;&#039;&#039; Hier können sowohl Links zu Ersatzteilherstellern- und Händlern als auch Artikel die Ersatzteile beschreiben gelistet werden&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Generell kann man sagen das englische Versandhändler (etwas) günstiger sind als deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Versandhändler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.fwd-ebner.de/ FWD GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.off-road-center.de/ Off Road Center Wiesbaden]&lt;br /&gt;
* [http://www.landy-depot.com/cgi-bin/Web_store/web_store.cgi?cart_id=&amp;amp;page=shop.htm Landy-Depot, webshop]&lt;br /&gt;
* [http://www.allrad-kontor.de/ Allrad-Kontor Bremen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Englische Versandhändler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.paddockspares.com/ Paddock]&lt;br /&gt;
* [http://www.johncraddockltd.co.uk/ John Craddock]&lt;br /&gt;
* [http://www.rimmerbros.co.uk Rimmer Broshers]&lt;br /&gt;
* [http://www.brookwell.co.uk/ Brookwell]&lt;br /&gt;
* [http://www.landroverspares.co.uk/ Buckley Brothers]&lt;br /&gt;
* [http://www.lrdirect.com/ LR-Direct]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör/&amp;quot;Aftermarket&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rovertracks.com/ Rovertracks] (Achswellen/Gelenke)&lt;br /&gt;
* [http://www.ashcroft-transmissions.co.uk/ Ashcroft] (Antriebs- (Achs) komponenten, Getriebe)&lt;br /&gt;
* [http://westwoodcylinderliners.co.uk/index.php/products/marques/liners/land_rover/ Westwood] (Zylinderlaufbuchsen als &amp;quot;Flanschbuchsen&amp;quot; für den V8)&lt;br /&gt;
* [http://turner-engineering.co.uk/ Turner engineering] (Motorenbauer in GB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste ist keineswegs vollständig!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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		<title>Technik</title>
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		<updated>2011-04-13T09:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Themen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzhilfe:&#039;&#039;&#039; Hier sollen zu den einzelnen Themenbereichen technische Details, Erläuterungen usw. gegeben werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Achsen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Allradantrieb]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ausgleichsgetriebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Dashboard/Armaturenbrett Demontage Td5|Dashboard/Armaturenbrett entfernen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Differential]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Elektrik/Elektronik (Technik)|Elektrik/Elektronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Farbtabelle|Farbtabelle Land Rover]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Funk|Funk]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getriebe]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Global Positioning System/ Navigation|GPS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Motor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Global Positioning System/ Navigation|Navigationssysteme/GPS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Räder &amp;amp; Reifen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rampenwinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Torsen Differential]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Verschränkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Wartungspläne]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2011-04-13T09:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Themen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzhilfe:&#039;&#039;&#039; Hier sollen zu den einzelnen Themenbereichen technische Details, Erläuterungen usw. gegeben werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Achsen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Allradantrieb]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ausgleichsgetriebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Dashboard/Armaturenbrett Demontage Td5|Dashboard/Armaturenbrett entfernen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Differential]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Elektrik/Elektronik (Technik)|Elektrik/Elektronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Farbtabelle|Farbtabelle Land Rover]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Funk|Funk]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getriebe]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Global Positioning System/ Navigation|GPS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Motor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Global Positioning System/ Navigation|GPS/ Navigationssysteme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Räder &amp;amp; Reifen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rampenwinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Torsen Differential]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Verschränkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Wartungspläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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		<updated>2011-04-13T09:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Themen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzhilfe:&#039;&#039;&#039; Hier sollen zu den einzelnen Themenbereichen technische Details, Erläuterungen usw. gegeben werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Achsen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Allradantrieb]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ausgleichsgetriebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Dashboard/Armaturenbrett Demontage Td5|Dashboard/Armaturenbrett entfernen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Differential]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Elektrik/Elektronik (Technik)|Elektrik/Elektronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Farbtabelle|Farbtabelle Land Rover]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Funk|Funk]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Getriebe]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Global Positioning System/ Navigation|GPS/ Navigationssysteme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Motor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Räder &amp;amp; Reifen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Rampenwinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Torsen Differential]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Verschränkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Wartungspläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Allradantrieb&amp;diff=5186</id>
		<title>Allradantrieb</title>
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		<updated>2011-04-13T08:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
== Einführung in die Allradtechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_1.jpg|miniatur|rechts|Kraftverteilung bei 50:50 Allradantrieb (vorne:hinten)]]Allradantrieb bedeutet bei einem Fahrzeug, dass zeitweise oder permanent die Antriebsenergie auf alle vier Räder zu gleichen oder ungleichen Teilen übertragen wird. Die Kraftverteilung auf alle Räder hat bereits auf der normalen Straße den Vorteil, dass ein sicherer Traktionsaufbau erfolgen kann und der Reifenverschleiß verringert wird. Im Gelände ist er zudem die Vorraussetzung, auf unterschiedlichen Untergründen das Fortkommen zu sichern. Je nach Situation reicht ein Allradantrieb alleine jedoch nicht aus.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Differentialsperre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_2.jpg|miniatur|rechts|Antriebsverlust durch Traktionsverlust eines Rades ohne Differentialsperre]][[Datei:Antrieb_3.jpg|miniatur|rechts|Antriebserhalt bei Traktionsverlust durch Differentialsperre]]Jedes Fahrzeug besitzt ein [[Differential]] zumindest an der Achse, an der der Antrieb erfolgt. Dieses nimmt die unterschiedlichen Drehzahlen der beiden miteinander (über das Differential) verbundenen Räder auf, die bei Kurvenfahrten entstehen und verteilt das Drehmoment gleichmässig. Der Nachteil eines offenen Differentials, welches meistens verwendet wird, ist, dass die Antriebsenergie immer auf das Rad gegeben wird, welches den geringsten Widerstand hat, also die geringste Traktion. Ist ausreichend Traktion auf beiden Rädern vorhanden, funktioniert alles wie es soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verliert aber ein Rad die Traktion, wie es im Gelände vorkommen kann, geht die gesamte Antriebsenergie zunehmend mit dem Traktionsverlust auf dieses eine Rad. Das Fahrzeug bleibt stehen. Um das zu verhindern kann man die beiden Räder einer Achse entweder mit einer Differentialsperre starr miteinander verbinden oder man verwendet Differentiale, die eine eigene Sperrwirkung (z.B. [[Torsen Differential|Torsen]]) entwickeln. Ist dann eines dieser Räder ohne Traktion, verbleibt je nach verwendeter Sperre ein gewisser Prozentsatz des Drehmoments, der auf diese Achse gegeben wird, auf dem anderen Rad.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Fahrzeug mit Allradantrieb kommt noch eine Differenz zum Tragen, die zwischen Vorder- und Hinterachse. Letztere läuft langsamer, da sie einen kleineren Kreis (=kleineren Weg) beschreibt, als die Vorderachse. Wer Erfahrung mit dem Ziehen von Anhängern hat, wird diesen Effekt dort bereits bemerkt haben. Auch diese Differenz muss ausgeglichen werden, wozu es zusätzlich noch ein Differential zwischen den beiden Achsen gibt, das Mitteldifferential.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier tritt bei einem offenen Differential der Effekt ein, dass bei einem Rad ohne Traktion die ganze Kraft auf dessen Achse und auf dieses Rad gegeben wird, wodurch das Fahrzeug stehenbleibt. Um dies nun zu verhindern, gibt es auch eine Sperre für dieses Mitteldifferential, welche Vorder- und Hinterachse starr zusammenschaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronische Traktionskontrolle ===&lt;br /&gt;
Fahrzeuge mit Traktionskontrolle und ABS, wo also die Fahrzeugelektronik unabhängig vom Fahrer Bremseingriffe vornehmen kann, können über diese Eingriffe den Traktionsverlust verhindern, oder besser gesagt, dem offenen Differential vorspielen, es sei Traktion vorhanden. Dreht ein Rad aufgrund mangelnder Traktion durch, wird dies von der Traktionskontrolle festgestellt und sie bremst dieses Rad ab, d.h. es entsteht ein Widerstand, ähnlich so, als wäre Traktion vorhanden. Als Folge leitet das Differential wieder einen Teil der Antriebsenergie auf das andere Rad der Achse.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur mechanischen Differentialsperre, ist es hier manchmal nötig, extra Gas zu geben, um auf dem Rad ohne Traktion eine ausreichende Drehzahl zu erreichen, so dass die Elektronik den Traktionsverlust erst einmal registriert.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kombination macht es ===&lt;br /&gt;
Im Bereich des Antriebs sind also die Allradfunktion und die Differentialsperren bzw. die Traktionskontrolle wichtige Kriterien. Deren Kombination entscheidet, in welchen Situationen man mit dem Fahrzeug noch weiterkommt und in welchen nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_4.jpg|miniatur|rechts|Antriebsverlust bei Traktionsverlust auf einem Rad pro Achse trotz Mitteldifferentialsperre]][[Datei:Antrieb_5.jpg|miniatur|rechts|Antriebserhalt bei Traktionsverlust auf einem Rad pro Achse bei eingelegter Mittel- und Achsdifferentialsperre]]Ein Fahrzeug, welches &#039;&#039;lediglich&#039;&#039; eine Mitteldifferentialsperre hat, würde also immer noch zum Stehen kommen, wenn auf jeder Achse ein Rad ohne Traktion ist. Hat das Fahrzeug aber z.B. eine ausreichende [[Verschränkung]], so sind diese Situationen schon wieder eher selten, wenn auch möglich. Hat das Fahrzeug &#039;&#039;nur&#039;&#039; Achsdifferentialsperren, kann es zu Problemen kommen, wenn eine Achse ohne Traktion ist, z.B. wenn aus einer Senke ohne gute Traktion gefahren werden soll und die Hinterachse schieben muss, ohne Traktion zu haben. In diesem Fall würde die Vorderachse zum Ziehen ausfallen.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allrad bei Land Rover Fahrzeugen ==&lt;br /&gt;
Die Land Rover Fahrzeugmodelle verwenden unterschiedliche Allradkombinationen und bis auf das Modell [[Freelander]] haben alle ein Untersetzungsgetriebe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Untersetzungsgetriebe hat die Stellungen &#039;&#039;H(igh)&#039;&#039; für schnelle Fahrt mit weniger Drehmoment, es wird auch von Übersetzung gesprochen. Übersetzung bedeutet, dass das (vom Motor und Schaltgetriebe) angetrieben Zahnrad weniger Umdrehenungen macht, als jenes, welches die Drehungen zu den Rädern weitergibt. Diese Stellung wird normalerweise für die Straßenfahrt verwendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mittelstellung ist dann &#039;&#039;N(eutral)&#039;&#039;. Hier ist sind die Getriebe von dem Antriebsstrang getrennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Stellung &#039;&#039;L(ow)&#039;&#039; ist dann Untersetzung eingeschaltet, d.h. geringe Geschwindigkeiten aber hohes Drehmoment für Geländefahrten. In dieser Stellung benötigt das angetriebene Zahnrad mehr eigene Umdrehungen um das von ihm getriebene Zahnrad einmal komplett zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1948 - 1951) ===&lt;br /&gt;
* Permanenter Allradantrieb, aber nur bei Beschleuningung und Vorwärtsfahrt, bei Rückwährtsfahrt sorgt ein Freilauf im Getriebe dass nur die Hinterachse angetrieben wird.&lt;br /&gt;
* Allrad bei Rückwährtsfahrt zuschaltbar&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Kein Sperrdifferential&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1951 - 1958) / II / IIa / III ===&lt;br /&gt;
* Zuschaltbarer Allradantrieb&lt;br /&gt;
* Allrad in hoher Übersetzung (H) nur bis 50 km/h&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Kein Sperrdifferential&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie III V8 109 ===&lt;br /&gt;
* Wie die anderen Serie I - III Modelle, nur mit unterdruckbetriebener Mitteldifferenzialsperre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 90 / 110 / 130 / Defender, alle Modelle ausser 110 V8 und Td5 mit ABS und Td4 ===&lt;br /&gt;
* Permanenter Allradantrieb&lt;br /&gt;
* Mitteldifferentialsperre&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 110 V8 ===&lt;br /&gt;
* Wie alle anderen 110er, nur mit unterdruckbetriebener Mitteldifferenzialsperre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Defender Td5 mit ABS und Td4 ===&lt;br /&gt;
* Wie alle anderen Defender nur mit elektronischer Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander I ===&lt;br /&gt;
* Kein Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* [[HDC]] (Hill Descent Control)&lt;br /&gt;
* Elektronische Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander II ===&lt;br /&gt;
* Kein Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Terrain Response (bei S Ausstattung)&lt;br /&gt;
* [[HDC]] (Hill Descent Control)&lt;br /&gt;
* Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung in Land Rover Modellen ==&lt;br /&gt;
=== Serie I (1948 - 1951) ===&lt;br /&gt;
Die Untersetzung wird mittels des roten Hebels eingeschaltet. Im Boden ist zusätzlich ein Ring, mit dem man den Allradantrieb bei Rückwährtsfahrt zuschalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1951 - 1958), Serie II, IIa und III (ohne Serie III V8) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Untersetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersetzung wird mittels des roten Hebels eingeschaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allradantrieb&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dem roten Hebel für die Untersetzung ist nun ein kleinerer gelber Hebel dazugekommen, mit dem man den Allradantrieb zuschalten kann. In Stellung &#039;&#039;H&#039;&#039; des roten Hebels fährt man mit Heckantrieb. Drückt man den gelben Hebel nach unten, wird der Allradantrieb eingeschaltet, der jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h funktioniert. Zum Deaktivieren des Allradantriebs, muss man stehen bleiben oder sehr langsam fahren, mit dem roten Hebel die Untersetzung einschalten (hier ist immer der Allradantrieb aktiv). Nun die Untersetzung wieder ausschalten, also den roten Hebel wieder nach &#039;&#039;H&#039;&#039; drücken, wobei der Allradantrieb wieder ausgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie III V8, 110 V8 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Differentialsperre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bedienung der Untersetzung und des Allradantriebs funktioniert wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Dieses Modell hat aber noch eine Mitteldifferenzialsperre, die über Unterdruck betrieben wird. Um sie einzuschalten, muss dieser herausgezogen werden. Durch Hereindrücken wird sie wieder ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 90 / 110 / 130 / Defender, alle Modelle ausser 110 V8 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LP_Schaltknueppel_Defender.jpg|miniatur|rechts|Schaltknüppel im Defender]]&#039;&#039;&#039;Untersetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersetzung kann nur während eines Fahrzeugstillstands eingelegt werden. Dazu muss die Kupplung getreten werden, dann der Hebel nach vorne aus der Stellung &#039;&#039;H&#039;&#039; zunächst nach &#039;&#039;N&#039;&#039; und dann, nach einer kleinen Verzögerung, nach &#039;&#039;L&#039;&#039; gedrückt werden. Sollte sich der Hebel nicht ohne Gewalt nach &#039;&#039;L&#039;&#039; drücken lassen, kurz noch einmal die Kupplung freigeben und erneut treten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zurückschalten von &#039;&#039;L&#039;&#039; nach &#039;&#039;H&#039;&#039; geht genauso, kann aber auch während der Fahrt geschehen. Dazu den Hebel leicht nach hinten ziehen, Kupplung treten und vom Gas gehen, Hebel nach &#039;&#039;N&#039;&#039; ziehen, Kupplung 3 Sekunden freigeben, erneut treten und den Hebel nach &#039;&#039;H&#039;&#039; ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Differentialsperre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Differentialsperre kann sowohl im Stand als auch bei Fahrt eingelegt werden. Bei Fahrt darf jedoch &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; Radschlupf vorhanden sein, dies könnte zu Schäden führen. Die sichereste Variante ist also, dies im Stand zu bewerkstelligen. Zum Ein- oder Ausschalten vom Gas gehen und den Hebel entweder von rechts nach links (Einschalten) oder von links nach rechts (Ausschalten) drücken. Dies geht sowohl im &#039;&#039;L&#039;&#039; als auch im &#039;&#039;H&#039;&#039; Gang. Das Anzeigen des Zustands über die Kontrollleuchte kann verzögert stattfinden, da sie erst an- bzw. ausgeht, wenn der Zustand tatsächlcih erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery 200/300 Tdi ===&lt;br /&gt;
Siehe vorheriger Abschnitt der 90 / 110 / 130 / Defender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery II, II V8 ===&lt;br /&gt;
Siehe vorheriger Abschnitt der 90 / 110 / 130 / Defender. Hinweis: einige Discovery II Modelle haben keine Differntialsperre (sie ist zwar verbaut, kann jedoch nicht aktiviert werden).&lt;br /&gt;
Der Discovery II erhielt zusätzlich das [[HDC]] (Hill Descent Control) System, welches mit einem gelben Schalter am Armaturenbrett eingeschaltet wurde. Die Luftfederung des Discovery II konnte durch den darunter liegenden Knopf in die höchste Position gebracht werden, die bis 50 km/h gehalten wurde. Darüber hinaus senkt sich das Fahrzeug wieder ab. Drück man den Knopf bei langsamer Fahrt ein zweites mal, geht die Luftfederung auf Normalposition zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery III ===&lt;br /&gt;
Die serienmässige vorhandene Mitteldifferentialsperre und die optionale Hinterachsdifferentialsperre werden automatisch elektronisch zu- und abgeschaltet. Ansonsten stehen die Schalter für das [[TR]] (Terrain Response, Drehknopf für die Wahl des Untergrundes), die Untersetzung und des HDC (gelber Knopf unter dem TR Drehknopf) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander I ===&lt;br /&gt;
Bei dem ersten Land Rover Modell mit HDC System wird dieses wie folgt eingeschaltet: den gelben Knopf am Schalthebel eindrücken (später unterhalb des Schalthebels), festhalten und den ganzen Griff nach unten drücken. Erscheint der gelbe Ring, den gelben Knopf loslassen, der Griff ist jetzt arretiert. Ein blinkende Anzeige zeigt an, das beim nächsten Einlegen des ersten oder des Rückwärtsganges HDC aktiviert wird. Die Anzeige ist dann permanent an. Zum Ausschalten einfach wieder den gelben Knopf am Schalthebel drücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander II ===&lt;br /&gt;
Mittels der Schalter in der Konsole kann das DSC, das Terrain Response und das HDC System ein- und ausgeschaltet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Allradantrieb&amp;diff=5185</id>
		<title>Allradantrieb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.landypedia.de/index.php?title=Allradantrieb&amp;diff=5185"/>
		<updated>2011-04-10T09:10:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
== Einführung in die Allradtechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_1.jpg|miniatur|rechts|Kraftverteilung bei 50:50 Allradantrieb (vorne:hinten)]]Allradantrieb bedeutet bei einem Fahrzeug, dass zeitweise oder permanent die Antriebsenergie auf alle vier Räder zu gleichen oder ungleichen Teilen übertragen wird. Die Kraftverteilung auf alle Räder hat bereits auf der normalen Straße den Vorteil, dass ein sicherer Traktionsaufbau erfolgen kann und der Reifenverschleiß verringert wird. Im Gelände ist er zudem die Vorraussetzung, auf unterschiedlichen Untergründen das Fortkommen zu sichern. Je nach Situation reicht ein Allradantrieb alleine jedoch nicht aus.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Differentialsperre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_2.jpg|miniatur|rechts|Antriebsverlust durch Traktionsverlust eines Rades ohne Differentialsperre]][[Datei:Antrieb_3.jpg|miniatur|rechts|Antriebserhalt bei Traktionsverlust durch Differentialsperre]]Jedes Fahrzeug besitzt ein [[Differential]] zumindest an der Achse, an der der Antrieb erfolgt. Dieses nimmt die unterschiedlichen Drehzahlen der beiden miteinander (über das Differential) verbundenen Räder auf, die bei Kurvenfahrten entstehen und verteilt das Drehmoment gleichmässig. Der Nachteil eines offenen Differentials, welches meistens verwendet wird, ist, dass die Antriebsenergie immer auf das Rad gegeben wird, welches den geringsten Widerstand hat, also die geringste Traktion. Ist ausreichend Traktion auf beiden Rädern vorhanden, funktioniert alles wie es soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verliert aber ein Rad die Traktion, wie es im Gelände vorkommen kann, geht die gesamte Antriebsenergie zunehmend mit dem Traktionsverlust auf dieses eine Rad. Das Fahrzeug bleibt stehen. Um das zu verhindern kann man die beiden Räder einer Achse entweder mit einer Differentialsperre starr miteinander verbinden oder man verwendet Differentiale, die eine eigene Sperrwirkung (z.B. [[Torsen Differential|Torsen]]) entwickeln. Ist dann eines dieser Räder ohne Traktion, verbleibt je nach verwendeter Sperre ein gewisser Prozentsatz des Drehmoments, der auf diese Achse gegeben wird, auf dem anderen Rad.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Fahrzeug mit Allradantrieb kommt noch eine Differenz zum Tragen, die zwischen Vorder- und Hinterachse. Letztere läuft langsamer, da sie einen kleineren Kreis (=kleineren Weg) beschreibt, als die Vorderachse. Wer Erfahrung mit dem Ziehen von Anhängern hat, wird diesen Effekt dort bereits bemerkt haben. Auch diese Differenz muss ausgeglichen werden, wozu es zusätzlich noch ein Differential zwischen den beiden Achsen gibt, das Mitteldifferential.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier tritt bei einem offenen Differential der Effekt ein, dass bei einem Rad ohne Traktion die ganze Kraft auf dessen Achse und auf dieses Rad gegeben wird, wodurch das Fahrzeug stehenbleibt. Um dies nun zu verhindern, gibt es auch eine Sperre für dieses Mitteldifferential, welche Vorder- und Hinterachse starr zusammenschaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronische Traktionskontrolle ===&lt;br /&gt;
Fahrzeuge mit ABS, wo also die Fahrzeugelektronik unabhängig vom Fahrer Bremseingriffe vornehmen kann, können über diese Eingriffe den Traktionsverlust verhindern, oder besser gesagt, dem offenen Differential vorspielen, es sei Traktion vorhanden. Dreht ein Rad aufgrund mangelnder Traktion durch, wird dies von der Traktionskontrolle festgestellt und sie bremst dieses Rad ab, d.h. es entsteht ein Widerstand, ähnlich so, als wäre Traktion vorhanden. Als Folge leitet das Differential wieder einen Teil der Antriebsenergie auf das andere Rad der Achse.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur mechanischen Differentialsperre, ist es hier manchmal nötig, extra Gas zu geben, um auf dem Rad ohne Traktion eine ausreichende Drehzahl zu erreichen, so dass die Elektronik den Traktionsverlust erst einmal registriert.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kombination macht es ===&lt;br /&gt;
Im Bereich des Antriebs sind also die Allradfunktion und die Differentialsperren bzw. die Traktionskontrolle wichtige Kriterien. Deren Kombination entscheidet, in welchen Situationen man mit dem Fahrzeug noch weiterkommt und in welchen nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Antrieb_4.jpg|miniatur|rechts|Antriebsverlust bei Traktionsverlust auf einem Rad pro Achse trotz Mitteldifferentialsperre]][[Datei:Antrieb_5.jpg|miniatur|rechts|Antriebserhalt bei Traktionsverlust auf einem Rad pro Achse bei eingelegter Mittel- und Achsdifferentialsperre]]Ein Fahrzeug, welches &#039;&#039;lediglich&#039;&#039; eine Mitteldifferentialsperre hat, würde also immer noch zum Stehen kommen, wenn auf jeder Achse ein Rad ohne Traktion ist. Hat das Fahrzeug aber z.B. eine ausreichende [[Verschränkung]], so sind diese Situationen schon wieder eher selten, wenn auch möglich. Hat das Fahrzeug &#039;&#039;nur&#039;&#039; Achsdifferentialsperren, kann es zu Problemen kommen, wenn eine Achse ohne Traktion ist, z.B. wenn aus einer Senke ohne gute Traktion gefahren werden soll und die Hinterachse schieben muss, ohne Traktion zu haben. In diesem Fall würde die Vorderachse zum Ziehen ausfallen.&lt;br /&gt;
{{Absatz-Rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allrad bei Land Rover Fahrzeugen ==&lt;br /&gt;
Die Land Rover Fahrzeugmodelle verwenden unterschiedliche Allradkombinationen und bis auf das Modell [[Freelander]] haben alle ein Untersetzungsgetriebe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Untersetzungsgetriebe hat die Stellungen &#039;&#039;H(igh)&#039;&#039; für schnelle Fahrt mit weniger Drehmoment, es wird auch von Übersetzung gesprochen. Übersetzung bedeutet, dass das (vom Motor und Schaltgetriebe) angetrieben Zahnrad weniger Umdrehenungen macht, als jenes, welches die Drehungen zu den Rädern weitergibt. Diese Stellung wird normalerweise für die Straßenfahrt verwendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mittelstellung ist dann &#039;&#039;N(eutral)&#039;&#039;. Hier ist sind die Getriebe von dem Antriebsstrang getrennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Stellung &#039;&#039;L(ow)&#039;&#039; ist dann Untersetzung eingeschaltet, d.h. geringe Geschwindigkeiten aber hohes Drehmoment für Geländefahrten. In dieser Stellung benötigt das angetriebene Zahnrad mehr eigene Umdrehungen um das von ihm getriebene Zahnrad einmal komplett zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1948 - 1951) ===&lt;br /&gt;
* Permanenter Allradantrieb, aber nur bei Beschleuningung und Vorwärtsfahrt, bei Rückwährtsfahrt sorgt ein Freilauf im Getriebe dass nur die Hinterachse angetrieben wird.&lt;br /&gt;
* Allrad bei Rückwährtsfahrt zuschaltbar&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Kein Sperrdifferential&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1951 - 1958) / II / IIa / III ===&lt;br /&gt;
* Zuschaltbarer Allradantrieb&lt;br /&gt;
* Allrad in hoher Übersetzung (H) nur bis 50 km/h&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Kein Sperrdifferential&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie III V8 109 ===&lt;br /&gt;
* Wie die anderen Serie I - III Modelle, nur mit unterdruckbetriebener Mitteldifferenzialsperre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 90 / 110 / 130 / Defender, alle Modelle ausser 110 V8 und Td5 mit ABS und Td4 ===&lt;br /&gt;
* Permanenter Allradantrieb&lt;br /&gt;
* Mitteldifferentialsperre&lt;br /&gt;
* Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 110 V8 ===&lt;br /&gt;
* Wie alle anderen 110er, nur mit unterdruckbetriebener Mitteldifferenzialsperre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Defender Td5 mit ABS und Td4 ===&lt;br /&gt;
* Wie alle anderen Defender nur mit elektronischer Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander I ===&lt;br /&gt;
* Kein Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* [[HDC]] (Hill Descent Control)&lt;br /&gt;
* Elektronische Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander II ===&lt;br /&gt;
* Kein Untersetzungsgetriebe&lt;br /&gt;
* Terrain Response (bei S Ausstattung)&lt;br /&gt;
* [[HDC]] (Hill Descent Control)&lt;br /&gt;
* Traktionskontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung in Land Rover Modellen ==&lt;br /&gt;
=== Serie I (1948 - 1951) ===&lt;br /&gt;
Die Untersetzung wird mittels des roten Hebels eingeschaltet. Im Boden ist zusätzlich ein Ring, mit dem man den Allradantrieb bei Rückwährtsfahrt zuschalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie I (1951 - 1958), Serie II, IIa und III (ohne Serie III V8) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Untersetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersetzung wird mittels des roten Hebels eingeschaltet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allradantrieb&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dem roten Hebel für die Untersetzung ist nun ein kleinerer gelber Hebel dazugekommen, mit dem man den Allradantrieb zuschalten kann. In Stellung &#039;&#039;H&#039;&#039; des roten Hebels fährt man mit Heckantrieb. Drückt man den gelben Hebel nach unten, wird der Allradantrieb eingeschaltet, der jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h funktioniert. Zum Deaktivieren des Allradantriebs, muss man stehen bleiben oder sehr langsam fahren, mit dem roten Hebel die Untersetzung einschalten (hier ist immer der Allradantrieb aktiv). Nun die Untersetzung wieder ausschalten, also den roten Hebel wieder nach &#039;&#039;H&#039;&#039; drücken, wobei der Allradantrieb wieder ausgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serie III V8, 110 V8 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Differentialsperre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bedienung der Untersetzung und des Allradantriebs funktioniert wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Dieses Modell hat aber noch eine Mitteldifferenzialsperre, die über Unterdruck betrieben wird. Um sie einzuschalten, muss dieser herausgezogen werden. Durch Hereindrücken wird sie wieder ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 90 / 110 / 130 / Defender, alle Modelle ausser 110 V8 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LP_Schaltknueppel_Defender.jpg|miniatur|rechts|Schaltknüppel im Defender]]&#039;&#039;&#039;Untersetzung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersetzung kann nur während eines Fahrzeugstillstands eingelegt werden. Dazu muss die Kupplung getreten werden, dann der Hebel nach vorne aus der Stellung &#039;&#039;H&#039;&#039; zunächst nach &#039;&#039;N&#039;&#039; und dann, nach einer kleinen Verzögerung, nach &#039;&#039;L&#039;&#039; gedrückt werden. Sollte sich der Hebel nicht ohne Gewalt nach &#039;&#039;L&#039;&#039; drücken lassen, kurz noch einmal die Kupplung freigeben und erneut treten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zurückschalten von &#039;&#039;L&#039;&#039; nach &#039;&#039;H&#039;&#039; geht genauso, kann aber auch während der Fahrt geschehen. Dazu den Hebel leicht nach hinten ziehen, Kupplung treten und vom Gas gehen, Hebel nach &#039;&#039;N&#039;&#039; ziehen, Kupplung 3 Sekunden freigeben, erneut treten und den Hebel nach &#039;&#039;H&#039;&#039; ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Differentialsperre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Differentialsperre kann sowohl im Stand als auch bei Fahrt eingelegt werden. Bei Fahrt darf jedoch &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; Radschlupf vorhanden sein, dies könnte zu Schäden führen. Die sichereste Variante ist also, dies im Stand zu bewerkstelligen. Zum Ein- oder Ausschalten vom Gas gehen und den Hebel entweder von rechts nach links (Einschalten) oder von links nach rechts (Ausschalten) drücken. Dies geht sowohl im &#039;&#039;L&#039;&#039; als auch im &#039;&#039;H&#039;&#039; Gang. Das Anzeigen des Zustands über die Kontrollleuchte kann verzögert stattfinden, da sie erst an- bzw. ausgeht, wenn der Zustand tatsächlcih erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery 200/300 Tdi ===&lt;br /&gt;
Siehe vorheriger Abschnitt der 90 / 110 / 130 / Defender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery II, II V8 ===&lt;br /&gt;
Siehe vorheriger Abschnitt der 90 / 110 / 130 / Defender. Hinweis: einige Discovery II Modelle haben keine Differntialsperre (sie ist zwar verbaut, kann jedoch nicht aktiviert werden).&lt;br /&gt;
Der Discovery II erhielt zusätzlich das [[HDC]] (Hill Descent Control) System, welches mit einem gelben Schalter am Armaturenbrett eingeschaltet wurde. Die Luftfederung des Discovery II konnte durch den darunter liegenden Knopf in die höchste Position gebracht werden, die bis 50 km/h gehalten wurde. Darüber hinaus senkt sich das Fahrzeug wieder ab. Drück man den Knopf bei langsamer Fahrt ein zweites mal, geht die Luftfederung auf Normalposition zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Discovery III ===&lt;br /&gt;
Die serienmässige vorhandene Mitteldifferentialsperre und die optionale Hinterachsdifferentialsperre werden automatisch elektronisch zu- und abgeschaltet. Ansonsten stehen die Schalter für das [[TR]] (Terrain Response, Drehknopf für die Wahl des Untergrundes), die Untersetzung und des HDC (gelber Knopf unter dem TR Drehknopf) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander I ===&lt;br /&gt;
Bei dem ersten Land Rover Modell mit HDC System wird dieses wie folgt eingeschaltet: den gelben Knopf am Schalthebel eindrücken (später unterhalb des Schalthebels), festhalten und den ganzen Griff nach unten drücken. Erscheint der gelbe Ring, den gelben Knopf loslassen, der Griff ist jetzt arretiert. Ein blinkende Anzeige zeigt an, das beim nächsten Einlegen des ersten oder des Rückwärtsganges HDC aktiviert wird. Die Anzeige ist dann permanent an. Zum Ausschalten einfach wieder den gelben Knopf am Schalthebel drücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freelander II ===&lt;br /&gt;
Mittels der Schalter in der Konsole kann das DSC, das Terrain Response und das HDC System ein- und ausgeschaltet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Differential&amp;diff=5314</id>
		<title>Differential</title>
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		<updated>2011-04-10T09:01:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Technik]][[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
== Das Differential ==&lt;br /&gt;
Jedes Fahrzeug besitzt zumindest an der Achse ein Differential, auch Ausgleichsgetriebe genannt, an welcher der Antrieb erfolgt. Dieses hat im wesentlichen zwei Aufgaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es gleicht unterschiedliche Drehzahlen aus und ermöglicht unterschiedliche Drehzahlen.&lt;br /&gt;
Dies ist insbesondere bei Kurvenfahrten zwischen innerer und äusserer Seite und zwischen vorderer und hinterer Achse wichtig. Das äussere Rad dreht schneller, da es eine längere Strecke in der gleichen Zeit wie das innere Rad zurücklegen muss. Ohne Differential, würden beide Räder gezwungen werden gleich schnell zu laufen, was zum Radieren der Räder und schlechtem Kurvenverhalten führen würde. Bei Allradfahrzeugen kommt zusätzlich noch ein Mitteldifferential hinzu, welches die Drehzahldifferenz zwischen Vorder- und Hinterachse ausgleicht, denn auch hier kann es zu Unterschieden kommen. Die hintere Achse läuft in einer Kurvenfahrt einen engeren Kreis und ist somit langsamer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Differential nimmt diese Differenzen auf und &#039;&#039;arbeitet&#039;&#039; diese ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es verteilt die Antriebskraft (Drehmoment) gleichmässig auf beide Seiten eines Fahrzeugs.&lt;br /&gt;
Dies ist bei Achsdifferentialen wichtig, da bei einem einseitig wirkenden Antrieb über diese Achse das Fahrzeug mitgelenkt werden würde. Damit dies nicht geschieht und eine gleichmäßiger Geradeauslauf ermöglicht wird, verteilt das Differential das eingehende Drehmoment im gleichen Verhältnis 50:50 auf seine beiden Abgangswellen. Bei Mitteldifferentialen wird hingegen manchmal absichtlich eine ungleiche Kraftverteilung auf die Achsen gewählt. In diesem Fall wirkt sich das nicht auf den Geradeauslauf aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden &#039;&#039;offene&#039;&#039; Differentiale verbaut. Der Nachteil des offenen Differentials ist, dass die Antriebsenergie immer auf das Rad gegeben wird, welches den geringsten Widerstand hat, somit also die geringere Traktion aufweist. Ist ausreichend bzw. gleichmäßige Traktion auf beiden Rädern (im folgenden Abgangswellen) vorhanden, funktioniert alles wie es soll. Verliert aber ein Rad die Traktion, wie es im Gelände vorkommen kann, geht die gesamte Antriebsenergie auf dieses eine Rad. Das Fahrzeug bleibt stehen. Beim Mitteldifferential titt dieser Effekt zwischen der Kraftverteilung auf die jeweiligen Achsen auf. Um das zu verhindern gibt es Differentialsperren, die im einfachsten Fall beide Wellen einfach starr miteinander verbinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offenes Differential ==&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
Das offene Differential ist dazu ausgelegt das Drehmoment gleichmässig, also am besten im Verhältnis 50:50 auf die abgehenden Wellen zu übertragen (sei dies jetzt zu den Rädern rechts und links oder zu den Achsen vorne und hinten). Es ist fast nicht möglich mehr Drehmoment auf eine der beiden Abgangswellen zu bekommen als auf die andere. Jede Differenz wird von den Ausgleichsrädern aufgenommen. Für den Zweck des Drehzahlausgleichs bei gleicher Traktion auf beiden Seiten, ist dies auch vollkommen in Ordnung. Die Folge dessen ist aber, dass die Antriebskraft auf der Welle verlorengeht, welche die bessere Traktion hat. Hängt eine Seite frei in der Luft, gehen 50% auf diese Seite, die anderen 50% gehen an die Ausgleichsräder. Um dies zu verhindern, gibt es manuelle oder automatisch zugeschaltete mechanische Sperren, die beide Wellen starr zusammenschalten. Der Nachteil des Sperrens ist der Wegfall einer der beiden wichtigen Funktionen des Differentials: unterschiedliche Drehzahlen zu ermöglichen bzw. zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Torsen Ausgleichsgetriebe ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Torsen&#039;&#039; ist ein Kunstwort, gebildet aus den Wörtern &#039;&#039;Torque&#039;&#039; für Drehmoment und &#039;&#039;sensitiv&#039;&#039; für das Fühlen. Dieses Ausgleichsgetriebe ermöglicht es, in einem gewissen Verhältnis (&#039;&#039;Torque Bias Ratio&#039;&#039; oder &#039;&#039;TBR&#039;&#039;) unterschiedliche Drehmomente auf die beiden Wellen zu geben. Das langsamer drehende Rad (= mehr Traktion) erhält auch mehr Drehmoment. So wird bei einem Torsen Differential mit einem TBR von 4:1 bei einer Drehzahldifferenz 4 x das Drehmoment der schnelleren Welle auf die langsamere gegeben, oder anders gesagt: bei 100% eingehendem Drehmoment, gehen 20% auf die Welle mit wenig Traktion und 80% auf die Welle mit mehr Traktion. Somit bleibt der Vortrieb auch ohne 100% Sperre erhalten und es sind weiterhin unterschiedliche Drehzahlen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geht jedoch auf einer Welle die Traktion vollständig verloren, kann das Torsen keine Sperrwirkung erzeugen und es verhält sich wie ein offenes Differential ohne Sperre. Sämtliche Antriebskraft auf der Welle mit Traktion geht verloren. Bei einem 4:1 TBR bleiben 4 x 0 Nm (4 mal die Antriebskraft der Welle ohne Traktion) gleich 0 Nm auf der Welle mit Traktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Varianten dieses Differentials (A, B und C).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
==== Variante A ====&lt;br /&gt;
Bei diesem Typ (auch Typ 1 genannt) wird die Antriebskraft auf das Gehäuse des Differentials übertragen. Das Gehäuse wird in Drehung versetzt. In dem Gehäuse sind mehrere Paare Schneckenräder (mind. 2 pro Welle) quer zu den Wellen angebracht, die mit dem Schneckengewinde der Abgangswellen verzahnt sind. Da die Schneckenräder das Schneckengewinde nicht drehen können, somit also das Schneckengetriebe auf der Welle gegen das Schneckenzahrad gesperrt ist, wird die Drehung des Gehäuses über die Schneckenräder auf die Welle übertragen. Solange also auf beiden Wellen die gleiche Traktion und Drehzahl vorliegt, stehen die Schneckenräder selber still und nehmen die Welle mit. Die Welle dreht in der gleichen Geschwindigkeit wie das Gehäuse und das Drehmoment wird gleichmäßig verteilt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Drehzahlausgleich =====&lt;br /&gt;
Wenn nun auf den Wellen unterschiedliche Drehzahlen auftreten (z.B. bei Kurvenfahrt), dreht die eine Welle um Faktor X schneller als das Gehäuse und die andere um den gleichen Faktor X langsamer als das Gehäuse. Durch diese Differenz der Umdrehungszahlen zwischen Welle und Gehäuse, versetzen die Wellen über ihr Schneckengetriebe ihre Schneckenräder in Drehung (denn das Schneckengetriebe kann die Schneckenräder drehen). Über die normal 1:1 verzahnten Kopfzahnräder der Schneckenräder, wird diese Differenz aufgenommen und es wird mehr Drehmoment auf die innere langsamere Welle gegeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wird das Differential in der Achse eingesetzt, ermöglicht es mit mehr Kraft durch eine Kurve zu fahren. Wird aber durch die Gewichtsverlagerung auf das äussere Rad das innere entlastet während es gleichzeitig durch das Torsen mehr Drehmoment bekommt, verliert es auch schneller die Traktion und beschleunigt auf die Geschwindigkeit des äusseren Rads, ein leichtes Duchdrehen ist die Folge. Passiert dies und bleibt die Traktionsdifferenz noch im TBR Verhältnis, sperrt das Torsen und es wird wieder mehr Drehmoment auf das äussere Rad gegeben, was dem Durchdrehen des inneren Rads entgegenwirkt. Es entsteht eine Ausgleichswirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erhalt des Drehmoments =====&lt;br /&gt;
Verringert sich bei einem offenen Differential die Traktion einer Welle, so lässt es das Differential zu, dass sich diese Welle immer schneller in Relation zu der anderen Welle dreht. Bei dem Torsen Getriebe verhält sich dies anders. Wenn einen Welle Traktion verliert und schneller werden will, würde es seine Schneckenräder in Drehung versetzen. Da diese aber über die ihre Stirnzahnräder fest mit den Schneckenrädern der anderen Welle verbunden sind, welche mehr Traktion hat und somit nicht schneller drehen will, wird ein schnelleres Drehen unterbunden und das Drehmoment auf beiden Wellen bleibt erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Variante B ====&lt;br /&gt;
Dieses (auch Typ 2 genannte) Differential kommt ohne die geradeverzahnten Stirnzahnräder aus, indem die Schneckenzahnräder paarweise parallel zu den Wellen angeordnet werden. Daher arbeitet es geräuschärmer. Hierbei sind die Achsen der Schneckenräder an den Gehäuseseiten angebracht und rotieren somit um das Schneckengetriebe der Welle und nehmen es mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Variante C ====&lt;br /&gt;
Bei diesem Typ (auch Typ 3 genannt) wird eine Anordnung wie in einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Planetengetriebe Planetengetriebe] verwendet. Es verteilt das Drehmoment nicht 50:50 sondern ungleichmässig (z.B. 35:65) und eignet sich daher nur als Mitteldifferential, um den Effekt des Mitlenkes der Achse zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
* [[Allradantrieb]]&lt;br /&gt;
* [http://static.howstuffworks.com/flash/differential.swf Animation] eines offenen Differentials in Geradeaus- und Kurvenfahrt&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=eODgSFLjioo&amp;amp;feature=related Animation] eines Torsen Typ-A Getriebes&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=co1LpI8fy4Y Animation] eines Torsen Typ-B Getriebes&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=McdyhxV3txA&amp;amp;feature=related Animation] eines Torsen Typ-C Getriebes&lt;br /&gt;
* [http://www.torsen.com/files/Traction_Control_Article.pdf Typ A] Funktion erklärt vom Institut of Mechanical Engineers&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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		<id>https://www.landypedia.de/index.php?title=Ausnahmen_-_Deutschland&amp;diff=3176</id>
		<title>Ausnahmen - Deutschland</title>
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		<updated>2011-03-17T13:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://landypedia.de/index.php/Ausnahmen_vom_Sonn-_und_Feiertagsfahrverbot Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Borodin</name></author>
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		<title>Ausnahmen - Deutschland</title>
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		<updated>2011-03-17T13:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Borodin: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Borodin</name></author>
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